
Wintersonnenwende und Zeitenwende
Immer dunkler sind die Tage geworden, immer tiefer versinkt die Sonne. Die Kälte nimmt zu. Die Natur liegt in festem Schlaf, alles hat sich zurückgezogen, bis alle langsam merken, dass die Tage wieder länger werden und die Sonne wieder mehr Kraft bekommt. Ein Punkt der Wende, der Hoffnung und der Neuerung ist erreicht. Es ist eine besondere Zeit. Die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember ist die längste Nacht des Jahres und eine besondere dazu. Es ist die Zeit, in der Europäer seit Jahrhunderten die Wintersonnenwende begehen und welche für Menschen in Europa auch eine Zeit der Besinnlichkeit, der Stille, der Regeneration und der Familie/Freunde ist.
Sowohl die Sonnenwende als auch die Weihnachtszeit sind von tiefer kultureller und spiritueller Bedeutung für Millionen Menschen auf dem Kontinent Europas und darüber hinaus. Grund genug, um eine traditionelle Feier im wärmenden Feuerschein in finsterer Nacht durchzuführen.
Gemeinschaft, Freundschaft und Hoffnung berührten die Herzen der Teilnehmenden in diesem Moment in dieser dunkeln und kalten Zeit. Ein Redner sprach davon, wie elementar wichtig es ist, zu wissen, woher wir kommen, wer wir sind und was wir wollen. Die Flamme der Hoffnung, des Lebens und unseres Volkes wird nicht vergehen, solange wir aufrichtige Träger dieser sind.
Auch wurden nach altem Brauch kraftspendend die Götter gerufen und der Toten unseres Volkes gedacht, bevor in Gemeinschaft das Essen geteilt und im Feuerschein gemeinsam bis tief in die Nacht zusammengesessen wurde.
Ein Fest der Gemeinschaft und der Hoffnung in dunkler Nacht.














