Innenministerium verbietet Combat 18

 

Das von Horst Seehofer (CSU) geführte Innenministerium ließ im Laufe dieser Woche die nationale Gruppierung Combat 18 verbieten. Grund dafür sei eine mögliche Nähe vom mutmaßlichen Lübcke-Mörder zu der Gruppe.

Combat 18 gilt in der Systempresse als bewaffneter Arm des in Deutschland verbotenen Neonazi-Netzwerks Blood and Honour. Es ist somit nun auch das Zeigen der Symbolik der Gruppe verboten, z.B. das vermeintliche Kürzel C18.





6 Kommentare

  • Combat 18 dürfte, ähnlich wie zuvor Blood and Honour, eine stark geheimdienstlich infiltrierte oder sogar gelenkte Struktur gewesen sein. Der Rest bestand aus Leuten, die gerne mit vordergründigen Symbolen und dem vermeintlichen Terrorimage kokettieren. Die Gruppe diente primär dazu, eine vermeintliche Gefahr von rechts zu simulieren.

    Fuhrknecht 28.01.2020
    • C18 wurde in England gegründet; Möglicherweise trifft die (teilweise) Infiltration auf den deutschen Ableger zu. Auf welche Art und Weise sollte man auch einen Verräter enttarnen bzw. erkennen können? Gegen manche Gifte ist eben kein Kraut gewachsen.

      Thomas G. 28.01.2020
    • Stimme Ihnen zu, dennoch ist jedes Verbot gegen solche Gruppierung ein vorzügliches Propaganda-Geschenk des Systems. Sie verbieten und zeigen damit, dass das System nicht mal an liberaler Freiheit wirklich interessiert ist. Wir haben, aus meiner Sicht, ein liberales Wirtschaftssystem und ein kulturmarxistisches Gesellschaftskonstrukt. Verbote dieses Systems verdeutlichen diese Sichtweise. Jeder Oppositionelle kann also gefahrlos gegen das Verbot von “Combat 18” sein, deshalb ist er noch lange kein Befürwörter von “Combat 18”.

      DZ 29.01.2020
      • Ich bin auch kein Freund von Verboten, aber man muss natürlich schon sehen, dass solche unappetitlichen Grüppchen, wie C18, letztlich sehr gut geeignet sind, die staatliche Verbotspraxis in den Augen des Otto-Normal-Bürgers berechtigt oder verständlich erscheinen zu lassen, was wiederum zu einer Ausdehnung der Willkür führt. Ähnlich lief es ja auch beim NSU, der als Begründung für das zweite NPD-Verbotsverfahren herhalten musste. In diesem Zusammenhang würde mich mal die Meinung des Dritten Weges zum NSU-Komplex interessieren. Vielleicht könnten Sie hier mal einen längeren Beitrag zu einstellen?!

        Fuhrknecht 30.01.2020
        • Ich bin mit Ihnen einer Meinung was die Gruppe C18 angeht, war aus meiner Sicht nie eine gute Struktur dahinter und wie man mit reiner Gewalt eine Volksbewegung erringen will – ich weiß es nicht…

          Ich wollte mit dem Kommentar meine Meinung ausdrücken, warum “Der III. Weg” darüber berichtet. Ist lediglich meine subjektive Sichtweise.

          Ein längerer Artikel der sich lediglich mit dem NSU-Komplex beschäftigt ist mir nicht bekannt, habe aber auch noch nie danach gesucht. Über den lachhaften Prozess wurde aber berichtet, dass weiß ich mit Sicherheit.

          DZ 31.01.2020
          • Über die Suchfunktion findet man hier alte Berichterstattung zu bedeutenden Stationen im Gerichtsproess. Ich habe mich schon länger mit dem NSU befasst. Meiner Überzeugung nach kann sich die Geschichte nicht so zugetragen haben, wie sie in München angeklagt und abgeurteilt wurde. Andererseits sind alternative Erklärungsansätze in der Regel genauso absurd. Soweit mir bekannt ist, gibt es beim Dritten Weg doch einzelne Mitglieder, die zumindest am Rande mit der damaligen Szene in Jena zu tun hatten. Daher die Frage.

            Fuhrknecht 01.02.2020

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