
Die eigentlichen Verbrechen der Täter in Manchester sind nichts Neues, sie liegen schon einige Jahre zurück, was diese jedoch wieder hochkochen ließ, ist die Veröffentlichung eines Berichtes, der das Nichthandeln der Behörden und die Gründe dahinter darlegt. Die Untersuchung war gestartet worden, um herauszufinden, wie die Stadt mit den Kindesmissbrauchsfällen umging. Die Ergebnisse könnten kaum katastrophaler sein.
Operation Augusta
Es begann alles mit der 15-jährigen Victoria Agoglia, die sich wegen wiederholten Missbrauchs an die Polizei wendete und bald darauf an einer Überdosis starb. Daraufhin startete 2004 Operation Augusta, die 57 weitere, meist weiße Opfer im Alter zwischen 12 und 16 Jahren, identifizierte sowie annähernd 100 vermeintliche Täter. Zeit zu handeln sollte man meinen, doch hochrangige Beamte innerhalb der Manchester Polizei kürzten erst die Mittel der Operation, bevor sie sie, unterstützt vom Stadtrat, vollends beendete. Grade einmal drei Täter waren zu diesem Zeitpunkt verurteilt.
Die Untersuchung kommt dementsprechend zum Urteil, dass nur sehr wenige der Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden und, was vielleicht noch viel schlimmer ist, ihre Aktivitäten nicht gestört wurden. Mit anderen Worten: Die Täter konnten einfach weitermachen, obwohl alle wussten, was hier stattfindet.
Auch dies wird von der Untersuchung klar benannt. Dutzende Kinder seien geradezu in aller Öffentlichkeit missbraucht worden und es habe hierfür klare Beweise gegeben. Es war auch nicht so, dass die Polizei schlicht nicht wusste, wer die Täter waren. Ganz im Gegenteil verfügte sie über die Namen, Adressen und Arbeitsplätze diverser Verdächtiger, die ihnen die Opfer zuspielten. Die Verdächtigen waren weiter auch teils alles andere als subtil. So gingen einige mit Alkohol und anderen Drogen in Kinderheimen ein und aus. Auch davon sollen die Behörden und die Stadt gewusst haben.
Im Schutz der Toleranz
Einfacher hätte es also kaum sein können. Die Täter wurden den Ermittlern praktisch auf dem Silbertablett präsentiert, aber wie überall, wenn arabische Männer weiße Mädchen vergewaltigten, geschah nichts aus Angst vor der Rassismuskeule. Die Polizei sei sich bewusst gewesen, so die Untersuchung, dass es sich bei den Tätern größtenteils um ältere arabische Männer handelt und genau das war das Problem. Es war zu dieser Zeit wegen anderen Fällen zu starken Spannungen mit Kurden gekommen und keiner der Beamten wollte der nächsten Minderheit auf die Füße treten.
Man sah sich mit vielen sensiblen Problemen konfrontiert. Man hatte Angst davor, proaktiv vorzugehen und zum „Rassenhass“ anzustacheln. Wie ein Kriminalbeamter berichtete, wurde ihm gesagt, dass er andere Ethnien zum Ermitteln finden solle. Eine schwierige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Täter mit ganz wenigen Ausnahmen in all diesen Fällen Araber und besonders Pakistaner waren. Während die Polizei also nach politisch korrekten Tätern suchte, ging das Leiden der Opfer jahrein jahraus weiter.
Epidemie historischen Ausmaßes
Weil über Jahre und Jahrzehnte weggeschaut wurde und arabische Männer unter dem Schutz der Toleranz weiße Mädchen ohne Angst vor Strafe missbrauchen konnten, hat dieses Problem kaum zu glaubende Dimensionen angenommen. Von fast 19.000 mutmaßlichen Opfern gehen die Behörden mittlerweile aus. Vor fünf Jahren waren es noch 3300. Wie viele es in noch mal fünf Jahren sein werden, weiß niemand. Der Laborpolitikerin Sarah Champion zufolge, könnten es bis zu einer Million Mädchen gewesen sein, die dieser Epidemie zum Opfer gefallen sind.
Ob nun eine Million, hunderttausend oder zehntausend, feststeht, dass die Summe dieser Verbrechen historisches Ausmaß hat. Die Kinder des Volkes, das einst die halbe Welt beherrschte, werden zu Tausenden von ihren ehemaligen Untertanen vergewaltigt und missbraucht, weil die Herren des Empires so schwach und weich wurden, dass sie lieber ihr eigenes Blut opfern als braune Menschlein zu beleidigen. Nichts könnte besser den Niedergang des Westens in all seiner Tragik und den Folgen für die Völker Europas widerspiegeln.















