Idlib: Türkei fordert nach Verlusten Hilfe der NATO

Nachdem 33 türkische Soldaten, welche sich in Idlib und somit auf nicht-türkischem Staatsgebiet aufhielten, bei einem Luftangriff der syrischen Armee getötet wurden, greifen türkische Truppen massiv Stellungen der syrischen Armee rund um Idlib an.

Die Türkei unterstützt seit Beginn des Syrienkrieges Islamisten. Anfänglich den IS und nun der Al-Kaida nahe Islamisten. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums waren die getöteten türkischen Soldaten mit der islamistischen Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) unterwegs, welche einen Angriff auf syrische Regierungstruppen starteten.

In einer Mitteilung der türkischen Regierung hieß es nach dem Angriff: “Die internationale Gemeinschaft muss handeln, um Zivilisten zu schützen, und eine Flugverbotszone einrichten.” Eine von der NATO-überwachte Flugverbotszone forderte Recep Tayyip Erdogan ebenfalls von der NATO, welche aber keine Bereitschaft zeigte, die Allianz in einen solch riskanten Auftrag zu schicken. Daraufhin drohte Erdogan in üblicher Manier, sämtliche Flüchtlinge aus Syrien nach Europa durchzulassen.

Im NATO-Vertrag ist geregelt, dass ein bewaffneter Angriff gegen ein Mitglied als ein Angriff gegen alle Mitglieder angesehen wird und man sich dann gegenseitig unterstützt. Die Türkei gehört der NATO an und unterhält die zweitgrößte Armee im Militärbündnis nach den USA.





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