Zionistischer Imperialismus: Neuerlicher Luftschlag in Syrien

Erneut haben zionistische Truppen völkerrechtswidrig einen Anschlag in Syrien verübt. Bei einem Luftschlag auf Stützpunkte einer palästinensischen Gruppe in der Nähe von Damaskus wurden zwei Männer getötet. Der syrischen Luftwaffe gelang es, einen Großteil der abgefeuerten Marschflugkörper abzufangen und so Schlimmeres zu verhindern. Immer wieder kommt es zu Attacken aus dem zionistischen Gebilde Israel auf Syrien oder seine Verbündeten. Unterdessen schreitet die syrische Armee im Kampf gegen Terrorgruppen weiter voran.

 

Angriff auf „Islamischen Dschihad in Palästina“

Der „Islamische Dschihad in Palästina“, nicht zu verwechseln mit ähnlich-benannten Gruppierungen, kämpft für eine Befreiung Palästinas vom Zionismus. Anders als Terrorgruppen wie Daesh (Islamischer Staat) ist der Kampf der Gruppe national und nicht international. Die Gruppe steht dem schiitischen Iran nahe und wurde 1981 in Palästina gegründet. Für Aufsehen sorgte die Gruppe 1983 mit einem Anschlag auf die amerikanische Botschaft in Beirut, in der die CIA-Zentrale für den Nahen Osten untergebracht war. Die Gruppe lehnt das zionistische Gebilde „Israel“ als Manifestierung des Imperialismus ab. Konsequenterweise spricht sich die Gruppe gegen jegliche Friedensverhandlungen mit Israel aus und lehnt die Existenz des Konglomerats grundsätzlich ab. In den palästinensischen Befreiungskämpfen 2004 engagierte sich die Gruppe mit Raketenangriffen.

Heute hat der bewaffnete Arm der Gruppe, die al-Quods-Brigade, offenbar einige Stützpunkte in Syrien, die zur Vorbereitung auf den antizionistischen Kampf genutzt werden. Das lässt die Gruppe erneut in das israelische Fadenkreuz rücken. Am Sonntag, den 23. Februar, wurden einige Ziele auf zionistisch-besetztem Gebiet, in Sderot, Kissufim, Kerem Shalom und Ashkelon mit 20 Raketen attackiert. Die Raketen konnten von der israelischen Luftabwehr abgefangen werden. Als Reaktion wurden aus Richtung der völkerrechtswidrig besetzten Golan-Höhen Raketen abgefeuert. Nach Angaben der palästinensischen Gruppe starben die Kämpfer Salim Ahmad Salim, 24, und Zyad Ahmad Mansour, 23. Zeitgleich mit dem Angriff in Syrien attackierte Israel auch Stellungen der Gruppe im Gaza-Streifen. Erst im November hatte Israel erfolglos versucht, Akram al-Ajouri, einen der Führer des „Islamischen Dschihad in Palästina“, zu töten.

 

Offensive der syrischen Armee trotz türkischer Drohungen

Anfang Februar drohte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan Syrien mit einem militärischen Eingreifen, sollten sich die syrischen Truppen nicht hinter eine 2018 beschlossene Demarkationslinie zurückziehen. Unbeeindruckt von dieser Drohung befreien die syrischen Truppen jedoch weiteres Gebiet in Idlib. Innerhalb von 24 Stunden wurden Hantutin, Shekh Damis, Kafr Sajna und Naqir eingenommen. In Idlib hausen derzeit sämtliche verbliebenen terroristischen und radikal-islamischen Gruppen. Idlib ist daher zum letzten Refugium für Terroristen verkommen. Wie Daesh (Islamischer Staat) streben sie die Errichtung eines „islamischen Gottesstaates“ anstelle des weitestgehend säkularen Staates unter Bashar al-Assad an. Die Türkei hat über Jahre diese Gruppen unterstützt, aufgerüstet und trainiert.

Nun fürchtet die Türkei, dass die radikal-islamischen Gruppen nach einer vollständigen Niederlage in Syrien über die Grenze wandern könnten. Bereits jetzt kostet die militärische Unterstützung für turkstämmige Gruppen in Syrien die Türkei viele personelle und materielle Ressourcen. Am 21. Februar fielen beispielsweise mehrere türkische Soldaten bei einem Angriff auf vier M60 Sabra Panzer. Auch Amerikas Haltung zur Situation in Idlib kann nur als heuchlerisch bezeichnet werden. Während der syrische Kampf gegen Terrorismus als unnötiges Blutvergießen angeklagt wird, blockiert die amerikanische Politik eine nachhaltige Friedenslösung. Während in den amerikanischen Medien von unschuldigen Zivilisten die Rede ist, weiß man auch in Washington von den Zehntausenden Kämpfern von Gruppen wie Hayat Tahrir al-Sham, dem syrischen Al-Quaida-Ableger. Dennoch spricht man Syrien das Recht ab, den Terrorismus endgültig auszulöschen.





1 Kommentar

  • Das Hauptproblem in Syrien ist, dass die USA von dem Konflikt profitieren. Genauso wie viele andere kapitalistische Organisationen in Europa, welche diese Terroristen mit Waffen beliefern und auch ausbilden.
    Der Kampf gegen den islamistischen Terror könnte schon längst vorüber sein, wenn nicht Staaten wie die USA oder teilweise auch die BRD ihn unterstützen würden um rechtswidrige oder fehlgeleitete Putschisten wie die ganzen Rebellen in Syrien zu stärken.
    Gute Staaten wie Syrien sind ihnen ein Dorn im Auge, weil sie nicht die selbe fehlgeleitete Ideologie wie sie haben.

    Sobald der Syrien den Terrorismus und die Revolten niedergeschlagen hat, werde ich persönlich einige Summen versuchen aufzubringen um Assad beim Wiederaufbau seines Landes zu unterstützen.
    Und wenn Syrien wieder stark ist, genauso wie andere gleichgesinnte Staaten, können und werden sie vielleicht auch uns dabei unterstützen, in unserem Land den Terrorismus durch Linksextremisten …. sowie auch durch manche unserer Politiker, die klar das Ziel verfolgen das deutsche Volk zu vernichten und zu einer Minderheit im eigenen Land zu machen, uns zu vernichten.

    Tobias K. 28.02.2020
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