100 Jahre Kapp-Putsch (+Video)

Bundesarchiv, Bild 183-J0305-0600-003 / CC-BY-SA 3.0

Der Kapp-Lüttwitz-Putsch, auch Kapp-Putsch genannt, war ein konterrevolutionärer Putschversuch gegen die nach der Novemberrevolution geschaffene Weimarer Republik. Die Anführer waren General Walther von Lüttwitz, Erich Ludendorff und Wolfgang Kapp. Der Putsch startete am 13. März 1920 und scheiterte endgültig am 17. März. Auslöser war am 29. Februar die Verfügung von Reichswehrminister Gustav Noske im Zuge des Versailler Diktats, die Marinebrigade Ehrhardt aufzulösen. Der Kommandierende General des Reichswehr-Gruppenkommandos 1 in Berlin, Walther Freiherr von Lüttwitz, stellte sich an die Spitze der militärischen Opposition gegen die Regierung. Die politische Führung sollte der preußische Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp übernehmen, der im Krieg Gründungsmitglied der Deutschen Vaterlandspartei gewesen war. Die Uneinigkeit des Militärs, die Verweigerung der Berliner Ministerialverwaltung, mangelnde Geldreserven und ein großer Generalstreik führten zum Scheitern des Kapp-Putsches.





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