Türkei öffnet Grenzen: Neue Asylflut droht

Mehr als 3,6 Millionen Syrer leben derzeit in der Türkei. Bislang waren die Grenztore nach Europa für sie verschlossen. Das könnte sich nun ändern. Nach einem syrischen Militärschlag gegen die türkischen Truppen auf syrischem Boden, wird das Scheitern der osmanisch-imperialistischen Mission in Syrien immer offensichtlicher. Die letzten Territorien islamistischer Gruppen in Syrien werden von der nationalen Armee eingenommen und viele Terroristen setzen sich nun in Richtung Türkei ab. Der türkische Staatspräsident Erdogan möchte die Syrer nun als Druckmittel für eine europäische Intervention in Syrien zugunsten der Türkei einsetzen. Grünen-Politiker sprechen sich bereits für die Aufnahme von neuen Flüchtlingskontingenten in Deutschland aus.

 

 

 

Bereit zur Invasion: Tausende arabische Grenzstürmer

Aus imperialistischer Großmannssucht hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seit Jahren eine äußerst aggressive Politik gegen das von vielen Feinden bedrohte Syrien geführt. Nachdem zunächst gezielt fundamentalistisch-islamistische Terrorgruppen aufgebaut und unterstützt wurden, ist die Türkei später zu direkten militärischen Operationen übergegangen. Doch die völkerrechtswidrigen Pläne des Großwesirs Erdogan sind in doppelter Hinsicht gescheitert. Der Traum vom islamischen Staat in der Levante ist für die internationale islamistische Szene nicht in Erfüllung gegangen. Stattdessen erobert die syrische Armee Stück für Stück ihr Vaterland zurück. Einst konnten islamistische Eiferer aus aller Welt Syrien über die Türkei infiltrieren – nun geht es für diejenigen, die von der syrischen Armee noch nicht vernichtet wurden, zurück über die türkische Grenze. Die Türkei erntet nun, was sie gesät hat: Frustrierte, radikalisierte und kampferprobte Terroristen, die zu allem bereit sind. Auch die Türkei selbst holt sich in Syrien mehr als nur eine blutige Nase: Vergangenen Donnerstag tötete die syrische Armee bei einem Luftschlag 36 türkische Soldaten.

In der Türkei ballen sie sich zu einem explosiven Gemisch mit Glücksrittern, die schon seit Jahren von einer goldenen Zukunft in Europa träumen. Obwohl viele von ihnen in der Türkei sogar über eine Arbeitsstelle verfügen und obwohl nach der Befriedung Syriens auch eine Rückkehr in die Heimat möglich ist, denken diese gar nicht daran, ihre Wunschvorstellungen von Europa aufzugeben. In türkischen Staatsmedien wird offenbar verbreitet, dass die Grenzen offen seien. Es werden sogar Bilder von Routen durch die Türkei nach Europa gezeigt. Immer mehr Immigranten überqueren auf Booten die Ägäis in Richtung Griechenland. Mindestens 500 Asylforderern gelang es am vergangenen Sonntagmorgen, die Inseln Lesbos, Samos und Chios zu erreichen. Dort sorgen bereits jetzt Tausende Immigranten für Unruhe in der Bevölkerung.

Auch an den Grenzübergängen zu Griechenland sammeln sich Tausende Araber. Mindestens 13 000 Syrer sollen sich an den Grenzübergängen bereits befinden, die unter anderem mit Bussen an die Grenze gekarrt worden waren. An einzelnen Übergängen stehen über 3000 Personen bereit, um nach Europa überzusetzen. Laut den türkischen Behörden ist es bereits mehr als 75 000 Personen gelungen, die europäischen Grenzen zu passieren. Nach Angaben der türkischen Nachbarländer Bulgarien und Griechenland hingegen sind die Grenzen bislang weitestgehend dicht. Griechenland verteidigt seine Grenzen noch mit Tränengasgranaten und improvisierten Barrikaden. Bulgarien setzt auf das Militär, um ein Eindringen der Araber zu verhindern. Doch der Ansturm auf die Grenzen ist ungebrochen. Die Feuer der Asylforderer an den Grenzen lodern überall, in ihren Schatten wärmen sich junge Männer mit entschlossenen Mienen. Die Türkei weigert sich, die unliebsamen Gäste wieder zurückzulassen aus dem Grenzstreifen. Wie lange werden die Grenzen dem Druck noch standhalten?

 

„Grüne“ bedrohen Grenzen von innen

Vielen Politikern der vorgeblich konservativen Parteien ist klar, was die Stunde schlägt. Folgt eine abermalige Asylflut wie bereits 2015, könnte ihre Macht endgültig ins Wanken geraten. Obwohl die Morde von Hanau durch einen Psychopathen gründlichst instrumentalisiert werden, hat sich die Stimmung in der Bevölkerung nicht grundlegend verändert. Veröffentlichte Meinung und öffentliche Meinung gehen stark auseinander: Während in der Systempresse ausführlichst über die Bedrohungen des Schreckgespensts „Rechtsterrorismus“ fabuliert wird, haben weite Teile der Bevölkerung andere Sorgen.

Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Thorsten Frei erklärte, dass sich eine Situation wie im Herbst 2015 an den deutschen Grenzen nicht wiederholen dürfe. Er spricht sich daher für Kontrollen und Zurückweisungen an den deutschen Grenzen aus. Auch Tilman Kuban von der „Jungen Union“ warnt vor einer Wiederholung der Situation von 2015. Er mahnt die Unterstützung Griechenlands beim Grenzschutz an. Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Konstantin Kuhle offenbarte: „Wir sind auf einen neuerlichen Ansturm von Flüchtlingen nicht hinreichend vorbereitet“.

Bei den „Grünen“ wird hingegen über die Aufnahme von neuerlichen Flüchtlingskontingenten gesprochen. So fordert Grünen-Chefin Annalena Baerbock, die EU solle „Humanität“ walten lassen. Asylforderer sollten an den Grenzen registriert werden und einer Sicherheitsprüfung und einem Datenabgleich unterzogen werden. Anschließend sollten die Ausländer in Kontingenten „so schnell es geht“ in der EU verteilt werden. Weiterhin forderte sie: „Deutschland sollte vorausschauend seine eigenen Kapazitäten an Flüchtlingsunterkünften wieder aktivieren.“ Unberücksichtigt in den Grünen-Plänen bleibt, wie eine umfangreiche Sicherheitsprüfung unter Zugzwang an den Grenzen durchgeführt werden soll und wie mit Einwanderern ohne Dokumente umgegangen werden soll.

Die Partei „Der III. Weg“ fordert einen sofortigen Stopp der Asylflut! Daher fordert die Partei neben der unverzüglichen Schließung der Grenzen die sofortige Abschiebung von abgelehnten und kriminellen Asylbewerbern. Vorhandene Einwanderungsgesetze müssen verschärft werden. Keine weiteren Asylforderer dürfen nach Deutschland gelangen!





1 Kommentar

  • “Flüchtlinge”, die eine Grenze stürmen, Beamte angreifen und sich nicht nur der Sachbeschädigung schuldig machen; Wer freut sich denn nicht schon darauf, diese Kreaturen demnächst in seiner nächsten Umgebung zu haben? Europas goldene Zukunft klopft mal wieder an die Pforte.
    Ach ja, “syrische Flüchtlinge” filmen übrigens emsig ihre Bestrebungen, die griechischen Grenzen zu überwinden und werden des “Gott ist Groß”-Rufens nicht müde. Man möge das Wort Flucht ersetzen mit dem viel passenderen Begriff Invasion, jedenfalls ist es eine gewaltsame Einwanderung. Und überhaupt, genau so stellt man sich doch eine halsbrecherische “Flucht” auf Leben und Tod vor, oder? Mit Baumstämmen, die als Rammbock genutzt werden, Grenzen niederreissen, Steine und Brandsätze auf Beamte werfen und den ganzen asozialen Dreck auch noch per Smartphone filmen: Das nennt man heutzutage “Flucht”.

    Und erstaunlich viele Afrikaner sind wieder mal unter den Neuankömmlingen, na da schau her… was die nur in der Türkei zu suchen hatten? War halt nur ein Zwischenziel…

    Thomas G. 04.03.2020
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