„Unbekannte“ stören Holocaust-Gedenk-Konferenz mit Hitler-Bildern

Die israelische Botschaft in Berlin hat mitten in der Corona-Krise ein Online-Gedenkveranstaltung für die „Opfer des Holocaust“ durchgeführt. Dafür nutzten die Initiatoren eine Zoom-Videokonferenz, um auch in Zeiten von Kontaktverboten entsprechend agieren zu können.

 

„Unbekannte“ zeigen Hitler-Bilder

Als der „Holocaust-Überlebende“ Zvi Herschel gerade mit seinen Ausführungen beschäftigt war, nutzten nach Informationen des Spiegel „Unbekannte“ die Gunst der Stunde, um ihre Ablehnung der Veranstaltung deutlich zu machen. Die Täter verbreiteten in der Videokonferenz unter anderem Fotos von Adolf Hitler und Bilder mit Hakenkreuzen.

Außerdem solidarisierten sich die „Unbekannten“ mit Palästina. Entsprechende „Palästina, Palästina“-Rufe störten die Live-Veranstaltung zusätzlich zu den optischen Irritationen, die die Teilnehmer zu beklagen hatten. Selbstredend echauffierte sich Zvi Herschel über die Unterbrechung seiner Rede und einen vermeintlich starken „Antisemitismus“ in der Gesellschaft.

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass ausgerechnet Außenminister Heiko Maas (SPD) die Aktion ebenfalls scharf verurteilte. Das Zeichen der Ablehnung der Online-Veranstaltung bezeichnete er „als eine unbeschreibliche Schande“. Es sei eine „bodenlose Respektlosigkeit gegenüber den Überlebenden und dem Gedenken an die Verstorbenen“, posaunte er über den Kurznachrichtendienst Twitter in die Welt hinaus.





  • Zu “Zoom” gibt es bei Heise.de eine Nachricht von Anfang April 2020. Da fragt sich, wer diese “Ubekannte” sind, die sowohl Startzeit der Konferenz, ID und Passwort haben?

    https://www.heise.de/security/meldung/Videokonferenz-Software-Ist-Zoom-ein-Sicherheitsalptraum-4695000.html

    Max-S 26.04.2020
  • Da lagen tatsächlich auf dem Weg nach Canossa ein paar unerwartete “Stolpersteine”. Welch böse Buben…

    Jörg 25.04.2020
  • Ja mei, dafür erleben die Deutschen an den übrigen 364 Tagen im Jahr eine permanente Respektlosigkeit ihnen gegenüber, aber sowas ficht einen Herrn Maas natürlich nicht an. Und wenn die Familie eines Menschen Morddrohungen erhält, weil der Familienvater mit der AfD sympathisiert oder gar Mitglied ist, dann bedeutet sowas natürlich keinesfalls eine “unbeschreibliche Schande”, denn sowas gehört offenbar zur gelebten Demokratie und ist der Kern einer weltoffenen und toleranten Gesellschaft: Nationalismus bekämpfen, gleich ob mit legalen oder äusserst unmoralischen Methoden. Der Deutschenhass in verschiedensten Formen und Varianten gehört hier leider zum Alltag und nein, ich sitze nicht in Polen oder Frankreich, wo ich sowas möglicherweise erwarten würde.

    Thomas G. 25.04.2020
  • Das ist ein ganz frecher Kerl. Er weiß ganz genau, das der Respekt vor denjenigen, die ihr Leben für Volk und Vaterland in härtester Zeit eingesetzt haben, mehr als gering ist von linker und systemtreuer Seite her! Und dann nörgelt er herum, das das Pendel mal in die andere Richtung ausschlägt. Blödsinniger kann man sich nicht aufführen. Aber was kann man vom System und seiner Kumpanei erwarten? Richtig. Nichts, absolut gar nichts. Besonders nicht in Sachen des Anstandes, der Ehre, der Vernunft und vor allem der historischen Korrektheit.

    Kai 25.04.2020
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