Neues vom Propaganda-Apparat: Tatort „National feminin“

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In der aktuellen Ausgabe des Tatorts ging es einmal mehr um „Rechtsextremisten“. Dieses Mal ermitteln die Göttinger Kommissarinnen im Umfeld der „Jungen Bewegung“, die nicht zufällig an die Identitäre Bewegung erinnert. Eine junge Aktivistin der „Jungen Bewegung“ wird ermordet und die Kommissarinnen ermitteln zielstrebig unter den Kameraden der jungen Frau. Selbstverständlich entpuppt sich der dezent an Martin Sellner erinnernde Gruppenführer als verrückter Mörder. Die offensiv vorgetragene Botschaft: Frauen haben gar kein Problem mit Migranten. Stattdessen würden in Deutschland unzählige „Femizide“ stattfinden, begangen von rückwärtsgewandten Männern, die Frauen unterdrücken wollen. Frauen sollten daher dringlichst den Kontakt zu „Rechten“ meiden. Der NDR liefert weitere Argumente dafür, den Fernseher auf dem Schrottplatz zu entsorgen.

 

 

 

Ein Lehrstück in Sachen „Rotfunk“: „National feminin“

Das Staatsfernsehen hat seit Jahren mit sinkenden Zuschauerzahlen zu kämpfen. Ein beliebtes Mittel, um den gutmütigen Bundesbürger davon abzuhalten, nach der Tagesschau auf Netflix umzuschalten, sind Tatorte über „Nazis“. Erinnert sei an dieser Stelle beispielsweise an den Tatort über „Völkische Siedler“, dessen Kernbotschaft ist, dass „Nazis“ gezielt versuchen, das Thema regionale Landwirtschaft zu besetzen oder den über Nationalisten in Dortmund. Nun haben sich die zwangsgebührenfinanzierten „Medienschaffenden“ offenbar dem Thema „Identitäre Bewegung“ gewidmet und wenn man in so einem Milieu ermittelt, dann müssen natürlich diverse subversive Botschaften vermittelt werden.

Doch zunächst zur Handlung. Die Studentin Marie Jäger wird nach einer Vortragsveranstaltung tot im Park aufgefunden. Sie wurde mit einem Messer ermordet. Marie Jäger wohnt in einem Hausprojekt der Bewegung und ist politische Aktivistin in der „Jungen Bewegung“. Die intelligente Frau betrieb einen Blog mit dem Namen „National feminin“ und ist Assistentin einer angehenden „rechten“ Staatsanwältin, die sich gegen den Gendermainstream, Abtreibungen und das moderne Frauenbild wendet. Es ermitteln die negroide Kommissarin Anais Schmitz und ihre klar gegen „rechts“ eingestellte Kollegin Charlotte Lindholm. Von Anfang an im Visier der Ermittlungen: Maries Mitbewohner in der rechten Kommune. Vor einigen Tagen hatte Marie bereits eine Anzeige aufgegeben, weil sie von einem Stalker verfolgt wurde. Da über die Nationalität des Mörders und des Stalkers nichts bekannt ist, schlussfolgern „rechte Internet-Trolle“, dass der Täter nur ein Migrant gewesen sein kann. Diese These wird von der „Jungen Bewegung“ natürlich eifrig befeuert, um den Mord umgehend zu instrumentalisieren.

Bei den Ermittlungen scheitern die Kommissare jedoch am Verschlüsselungsprogramm auf dem Handy des Opfers und der sturen Haltung der Freunde des Opfers, die zu keiner Aussage bereit scheinen. Auch die kühle, lesbische Professorin von Marie Jäger lässt die Beamten zunächst auflaufen. Der Erfolg der Ermittlungen steht auf dem Spiel, als ein Freund der angehenden Staatsanwältin den Ermittlern den Fall entziehen lässt, die Beamten einen unschuldigen Linksextremisten totfahren und die „Rechten“ auch noch zu einem geschickten Propaganda-Coup ansetzen. Dabei entrollen sie ein Transparent über dem Polizeigebäude, in dem der Polizeisprecher grade eine Stellungnahme zum Ermittlungsstand abgeben will, schwenken bengalische Lichter und rufen „Für Marie“ und setzen sich dabei gezielt in Szene vor den anwesenden Medienvertretern. Völlig unerwartet greift ein junger Mann, auf den die Beschreibung des Stalkers passt, den Martin-Sellner-ähnlichen Gruppenführer mit dem Messer an und verletzt ihn schwer.

Der mysteriöse Täter schweigt zunächst, hilft aber letztendlich den Ermittlern aus der Bredouille. Es handelt sich um einen jungen linken YouTuber, der mit Marie ein Interview gedreht hat und mit ihr eine Affäre begonnen hat. Er wusste, dass es sich bei dem Stalker um Felix Raue, den Anführer der jungen Bewegung gehandelt hat. Obwohl dessen Frau hochschwanger ist, hat er eine Beziehung zu Marie Jäger angestrebt. Weil Marie sich aber nicht ihr Leben von Fremden bestimmen lassen möchte, hat Raue sie letztlich ermordet. Kuriose Nebenstränge bilden die Affäre der lesbischen Staatsanwältin mit Marie Jäger und die Liebe von Ermittlerin Charlotte Lindholm zum Mann ihrer schwarzen Kollegin. Auch ihr 13-jähriger Sohn hat gleich erkannt, wer der Feind ist und bittet seine Mutter, die „Faschos“, so die Worte des Knaben, zu stoppen.

 

„Politische Bildung“ im Tatort

Der Tatort strotzt nur so vor subversiven Botschaften, die dem linksliberalen Musterdemokraten in seinem Fernsehsessel das behagliche Gefühl vermitteln, auf dem richtigen Weg zu sein. Die Kernbotschaft ist klar: Frauen haben kein Problem mit Migranten, sondern mit rückwärtsgewandten Männern. Der Neologismus Femizid bezeichnet die Tötung von Frauen durch Männer. In der linken Ideologie wird davon ausgegangen, dass Männer bevorzugt Frauen töten würden, weil sie deren Freiheit nicht akzeptieren wollen. Dass Migranten bei Morden an Frauen auch im häuslichen Umfeld statistisch überrepräsentiert sind, Stichwort „Ehrenmorde“, relativiert der Tatort. Nicht zufällig wird der Mord an Marie Jäger mit einem Messer ausgeübt, denn bei Morden mit Stichwaffen sind besonders häufig Migranten die Täter. Die Botschaft hinter dem Mord durch den – wie übrigens auch Martin Sellner – verheirateten Vlogger und Chefaktivisten: „Es gibt auch deutsche, frauenfeindliche Messermörder!“ Ausgesprochen eindringlich wendet sich der Tatort daher explizit an Frauen, die in rechten Strukturen unterwegs sind: Seht doch endlich, auf wen ihr euch da eingelassen habt. Rechte Männer könnten eure potenziellen Mörder sein! Die „Rechten“ wollen euer Leben bestimmen, und wenn ihr nicht spurt, müsst ihr Angst haben. Eine an Niederträchtigkeit kaum zu überbietende Unterstellung!

Nebenbei enthält der Tatort jedoch noch weitere geschickt angebrachte, unterschwellige Botschaften. Da ist die negroide Kommissarin, die ein wahrhaftes Musterbeispiel für einen gut integrierten Ausländer ist. Blitzgescheit, mit einem Deutschen verheiratet, bewahrt die Negerin ruhig Blut, als ihre blond-blauäugige Kollegin den „Faschos“ schon ihre vollste Verachtung entgegenschleudert. Dennoch leidet die arme Gazelle schwer unter dem unverhohlenen Rassismus der „Jungen Bewegung“. So sagt ein Aktivist der Ermittlerin ins Gesicht, das sie zurück nach Afrika gehen solle, denn „Afrika braucht dich“. Einer der spärlich gesäten unterhaltsamen Momente in „National Feminin“. Natürlich wird dem Opfer des „Alltagsrassismus“ gegen Ende des Tatorts noch Gerechtigkeit zu Teil. Der frevelhafte Rassist wird darauf hingewiesen, dass eine Identität, die auf die Abwertung anderer aufgebaut ist, ganz erbärmlich ist. Das mag sogar ein Stück weit zutreffend sein, dass ein Nationalist sein Weltbild jedoch auf die Liebe zum eigenen Volk aufbaut und nicht auf den Hass auf alles Fremde, wird von Linken routiniert ignoriert.

 

Linke Verschwörungstheorien wohin man sieht

Eine weitere versteckte Botschaft ist die Warnung vor der Gefahr der Unterwanderung des „Rechtsstaates“. So wird über die rechte, angehende Staatsanwältin die Gefahr von „Rechten“ in öffentlichen Ämtern thematisiert. Wenn Rechte hier in Amt und Würde kommen würden, könnten sie Ermittlungen gegen rechte Straftäter verhindern. Die Realität schaut freilich so aus, dass Antideutsche in Deutschland einen Marsch durch die Institutionen erfolgreich durchgeführt haben und heute an allen entscheidenden Positionen sitzen. Ob in den Gerichten, in den Medien, in der Politik oder an den Hochschulen: Überall halten sie die Macht in ihren Händen. Möglicherweise bauen die stark links-ausgerichteten Fernsehlakaien ihre steile These von der drohenden Unterwanderung des Rechtsstaates durch „Rechte“ auf genau diesen Umstand auf.

Zu guter Letzt stecken auch noch kleinere Botschaften in dem Tatort: Verschlüsselungsprogramme dienen „Extremisten“ und verhindern Polizeiarbeit. Die versteckte Sehnsucht dahinter, Verschlüsselungsprogramme wie Threema könnten in Deutschland verboten werden. Rechte Trolle stellen ein großes Problem dar, weil sie so zahlreich sind und vorschnelle Schlüsse verbreiten, sodass die Polizei gar nicht mehr hinterherkommt, diese zu stoppen. Und der dramatische Tod des Linksextremisten, der vor den Beamten fliehen wollte, und dabei angefahren wurde, bringt noch ein Lieblingsthema von Linken ein: Polizeigewalt. Es verwundert, dass nicht noch ein empörter antifaschistischer Bund in dem Tatort auftaucht und die gemeinen Taten der Beamten anprangert. Das wäre dann aber wohl zu viel des „Guten“ gewesen.

Letztlich bleibt festzustellen, dass die kürzlich erhöhten Rundfunkgebühren erneut für Anti-Nationale-Hetze missbraucht wurden. Wer sich diesen Tatort angesehen hat, wird in Zukunft wieder gerne zu seinen Büchern greifen, denn der Fernseher bleibt ein Propaganda-Apparat des links-grünen Mainstream.

  • Wer aus meiner Generation die Glotze einschaltet, fühlt sich längst zurück versetzt in die Achtziger Jahre mit den Jubelfeiern zum vierzigsten Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik. Im Abendprogramm fehlen nur noch die „Aktuelle Kamera“ und „Der schwarze Kanal“ mit Karl Eduard von Schnitzler, im Volksmund auch als Sudelede bekannt. Das ist seelische Grausamkeit, zwangsfinanziert vom Gebührenzahler.
    Und was die Tatort-Krimis anbelangt . . . Qualität und Niveau sind seit dem Ende von „Schimanski“ unterirdisch und oberflächlich. Und Hand aufs Herz, wer schaltet denn den Fernseher überhaupt noch ein und verschwendet seine kostbare Lebenszeit mit dieser Unterhaltungsform? Von den allabendlich erscheinenden Ergüssen eines Dr. Goebbels oder des Herrn Adolf Hitler ganz zu schweigen. Wer sich das reinzieht, sinkt dann schwer traumatisiert und völlig verblödet in sein Bettchen, erzittert vor dem nahenden Weltuntergang und betäubt seine Depressionen mit Hasstiraden gegen die Faschisten. Dabei unterstützt das Tragen des Mundschutzes auch noch die Verringerung der Sauerstoffzufuhr zum Gehirn . . . Corona befeuert die Propaganda-Show. Mal sehen, was danach für eine Sau durchs Dorf getrieben wird.

    Scharf 03.05.2020
    • Der DDR-„Polizeiruf“ war im Gegensatz zum verdrehten Polit-Tatort der spaeten BRD trotzdem „erfrischend unpolitisch“.

      Bert Brech 04.05.2020
      • Da stimme ich Ihnen zu. Heute wird nahezu jede Kleinigkeit sofort politisch eingefärbt, medial aufgebauscht und polarisiert.

        Scharf 04.05.2020
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