Todestag von Bobby Sands (+Video)

Quelle: Wikipedia / CC BY-SA 3.0

Der IRA-Kämpfer Bobby Sands setzte sich für ein wiedervereinigtes Irland ein. 1976 wird der Aktivist nach einem Anschlag festgenommen und später ohne Beweise zu 14 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. Nachdem die englischen Besatzer IRA-Häftlinge nicht mehr als politische Gefangene anerkannten und diese zu Gefängniskleidung und Arbeit zwingen wollten, traten Bobby Sands und weitere Inhaftierte in den sogenannten H-Blocks ab dem 1. März in den sogenannten Irischen Hungerstreik von 1981. Bobby Sands, nun auch gewählter Abgeordneter des Unterhauses, starb am 5. Mai 1981 nach 66 Tagen an den Folgen seines Hungerstreiks im Gefängniskrankenhaus. Nach ihm starben neun weitere Hungerstreikende, bevor die Aktion am 3. Oktober 1981 von der IRA offiziell abgebrochen wurde. An seinem Leichenzug in Belfast nahmen rund 100.000 Menschen teil, fast ein Fünftel der katholischen Bevölkerung Nordirlands zu dieser Zeit.

Grabmal Bobby Sands’ auf dem Milltown-Friedhof

Letzter Eintrag Bobby Sands in sein Tagebuch vom 17. März 1981

Sie werden mich nicht brechen, denn der Wunsch nach Freiheit für das irische Volk ist fest in meinem Herzen.

Am 6. Oktober 1981 erlaubte die britische Regierung den IRA-Häftlingen, wieder Zivilkleidung zu tragen. Auch die meisten übrigen Forderungen wurden in der Folgezeit erfüllt, wenn die IRA-Häftlinge auch nie offiziell als politische Gefangene anerkannt wurden. In der arte-Doku wird noch einmal gut das Leben und Wirken Bobby Sands zusammengefaßt. Bobby Sands ist bis heute einer der bekanntesten Akteure der irisch-republikanischen Bewegung und eine Figur von hoher Symbolkraft.

 





  • Gegen das Vergessen.

    10 Mann 06.05.2020
    • Bist du auch ein Hardcore Linker? Den Bobby Sands wird schon keiner vergessen, wenngleich auch nur in Irland nicht. Dort ist er für die Meisten immer noch der liebe Gott. Sagst du in Irland was gegen ihn, kannst du dafür noch heutzutage richtig auf’s Maul bekommen. Oder Schlimmeres. Die Iren huldigen ihm regelrecht. Ist wirklich so, immer noch. Weiß das aus bester Quelle, nämlich von einem Iren selbst, der auch in Irland lebt.

      André 07.05.2020
      • Dein Links-Rechts-Denkschema solltest du vielleicht mal überdenken, lieber André.

        admin 07.05.2020
        • Süß, so etwas von einem Rechten. Oder bist Du bloß einer dieser verkappten Mittigen, wo sich als U-Boot in der rechten Szene bewegen, um Informationen an gewisse Stellen oder Leute weiterzugeben?

          André 07.05.2020
          • Mit solchen Aussagen disqualifizierst du dich ja selbst. Diskussion beendet.

            admin 08.05.2020
  • Vielleicht sollte man noch ergänzen, dass Bobby Sands als Angehöriger der IRA Mitglied einer marxistischen Organisation war, der Ziel ein wiedervereinigtes kommunistisches Irland war.

    Max 05.05.2020
    • Dem ist nicht so. Er war Angehöriger der Provisional Irish Republican Army (deutsch Provisorische Irisch-Republikanische Armee), in ihrer Eigenbezeichnung einfach nur Irish Republican Army, kurz IRA und diese war sicherlich links, aber eher im Sinne von Befreiungsnationalisten..

      Wikipedia schreibt:

      Die Provisional IRA wurde zum Jahreswechsel 1969/70 zu Beginn des Nordirlandkonflikts nach einer politisch-ideologischen Spaltung der älteren Irish Republican Army, die 1922 nach dem Unabhängigkeitskrieg entstand und unter anderem im Irischen Bürgerkrieg (1922–1923) kämpfte, von Seán Mac Stíofáin, Ruairí Ó Brádaigh, Dáithí Ó Conaill, Joe Cahill, Billy McKee, Seamus Twomey und weiteren Personen gegründet. Die Gruppe war mit der reformorientierten marxistischen Führung in Dublin unzufrieden, da diese die konstitutionelle Politik gegenüber dem bewaffneten Kampf vorzuziehen schien sowie weitere essentielle irisch-republikanische Prinzipien für kurzfristige politische Vorteile verraten habe.

      Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Provisional_Irish_Republican_Army

      Hierzu auch noch ein Artikel von uns: https://der-dritte-weg.info/2019/05/ungeloester-nordirlandkonflikt-greift-die-ira-wieder-zu-den-waffen/

      admin 05.05.2020
      • Du schreibst nur Nonsens… hoch 10. Und Du hast mit keinem Wort die Ausführungen des Kameraden widerlegt. Mit keinem einzigen Wort! Ganz davon abgesehen, dass es für einen angeblichen Nationalsozialisten schon sehr schwach und arm ist, Wikipedia als Quelle zu bemühen, ist dein Verhalten wirklich ausgesprochen armselig und äußerst schwach, auch lächerlich.

        Selbstverständlich war und ist die IRA links. Wenngleich es bei ihr auch verschiedene Strömungen gab, wenn auch nacheinander. Ebenso hatte oder hat gar noch, auch der ein oder andere Kriminelle seinen Weg zu ihr gefunden, der die IRA nur für seine krummen Geschäfte brauchte oder noch braucht. Gut, das ist leider fast immer bis immer der Fall, wenn eine Gruppe zu groß geworden ist. Aber so ist es nun einmal.

        Übrigens sagst du mit deinen Worten, wenn auch indirekt, dass es keine rechte Iren gab oder gibt. Zumindest sagst du jedoch, auch hier wieder, zumindest indirekt, dass rechte Iren mit der Besatzung zufrieden waren und noch sind.

        Ihr vom dritten Weg verliert echt immer mehr an Glaubwürdigkeit… auch an Bedeutung. Schade, sehr schade sogar, denn ausgerechnet Ihr wart mal meine größte bzw. überhaupt Hoffnung.

        Gut, zwar sollte es für uns keine nennenswert große Rolle spielen, was in Irland war, als auch, heute ist. Aber leider erlebe ich immer häufiger, dass Ihr Nonsens und gar richtig wirres Zeug schreibt, auch unser Land und Volk betreffend. Das nimmt wirklich Überhand bei euch.

        Trotzdem noch kameradschaftliche Grüße, André

        André 07.05.2020
        • Wenn du richtig lesen würdest, würdest du sehen, daß wir geschrieben haben, dass man die RAF als links bezeichnen kann. Zwar sind wir keine Freunde des Links-Rechts-Denkschema, aber zur besseren Verständigung haben wir das mit “links” bejaht. Wir sprechen lieber vielmehr von sozialistisch und nationalistisch und da sehen wir sehr wohl viele Bereiche, wo die irische Freiheitsbewegung, genau wie die der Katalanen oder Basken nationalistische wie sozialistische Ansätze verfolgen. Wir vom III. Weg sind auch Nationalisten und Sozialisten zugleich. Selbstverständlich lehnen wir den Marxixmus ab, aber nur weil es auch solche Strömungen in den angesprochenen Freiheitsbewegungen gag und gibt, sind diese doch nicht grundsätzlich schlecht.

          admin 07.05.2020
          • Und wieder schreibst Du nur Nonsens. Gut, hier nur mit einer kleinen Veränderung: Du versuchst hier nun, Dich aus der misslichen Lage zu befreien, und eierst übelst herum. Doch Dein Versuch wird scheitern, bzw. ist gescheitert. Du kannst einfach nicht liefern. Du hast es nicht drauf.

            André 08.05.2020
    • Bester Max, das ist absolut korrekt. Beste Grüße, André

      André 07.05.2020

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