Antirassistisches Schmierentheater in Dessau

Am vergangenen Donnerstag hatten 2 Initiativen aus dem selbst ernannten antifaschistischen Spektrum zu einer Demonstration nach Dessau geladen. Die Veranstaltung selbst zog primär altbekannte Überzeugungstäter an und kann mit nur ca. 80 Teilnehmer getrost als politisches Strohfeuer mit geringer Außenwirkung angesehen werden. Hintergrund war der 20. Todestag des Afrikaners Alberte Adrian, welcher durch stark Alkoholisierte erschlagen wurde.

 

Konsequenter Antifaschismus oder makaberes Trauerspiel?

Im Stadtpark konstruierten Anhänger der “Black Community” einen Mythos vom strukturellen Rassismus und der systematischen Unterdrückung von Schwarzen durch Weiße.

Ein Vertreter sagt in seinem Redebeitrag “Wir schwarzen Menschen wollen nicht mehr weinen, wir wollen hinsehen und nie vergessen, was unseren Schwestern und Brüdern Tag für Tag überall in der Welt seit Langem angetan wird. “. Er stellt in seinem Redebeitrag aber auch unbewusst dar, dass es eine schwarze Gemeinschaft gibt, es nicht den einen Menschen gibt und zeigt unterbewusst, dass es in diesen Migrantengruppen auch eine Suche nach dem Sein und in Folge der Heimatlosigkeit ein schweres Identitätsproblem existiert, welche sich durch eine gewisse Unruhe zum Ausdruck bringt, die im Redebeitrag wie folgt beschrieben wird “Da ist immer diese Angst in uns, es gibt keine Ruhe, keine Sicherheit, nicht in meiner Heimat, nicht hier – nirgendwo.”.

 

 

Auch Mouctar Bah von der Initiative des Gedenkens an Oury Jalloh durfte einen Redebeitrag halten. Bah ist kein Unbekannter und versucht bereits seit über 10 Jahren den Tot des Afrikaners Oury Jallohs als rassistischen Mord zu kategorisieren. Der Kreativität und die finanziellen Mittel seiner Förderer sind dabei kaum Grenzen gesetzt und so gibt es immer weitere Behauptungen und Theorien, die nicht gerichtsfest und belegbar sind. Bah und sein Freundeskreis sammelten Geld für Autopsien und Brandgutachten, aber erstaunlicherweise unterliegen sie immer wieder der noch vorhandenen Rechtsstaatlichkeit. Betrachtet man einmal seine Rhetorik über all die Jahre, so ist eine Radikalisierung ersichtlich. Bah sagte jetzt am Donnerstag erst “Für uns schwarze Menschen ist es schon eine Beleidigung, wenn wir besonders hier in Dessau überhaupt einen Polizeibeamten treffen”.

Würden Menschen mit einer weißen Hautfarbe diese Thesen äußern und so ein Vokabular verwenden, die Presse würde sie sofort als Extremisten bezeichnen und verächtlich machen. Auch andere Mitglieder der Initiative standen schon im Fokus der Fahndungsbehörden. Nach einem Vorfall am 7. Januar 2016 hatte die Staatsanwaltschaft Dessau wegen versuchter schwerer Körperverletzung ermittelt.

Auf der knapp 1-stündigen Kundgebung sprach auch die Vertretung einer lokalen antifaschistischen Initiative. In dem Redebeitrag wurde kein Geheimnis aus ihrer Militanz gemacht, da unverhohlen dazu aufgerufen wurde, einen konsequenten Antifaschismus in Dessau und dem Rest der Welt umzusetzen. Schaut man sich die Vorgänge in dieser Stadt, Brüssel, Leipzig, Berlin oder amerikanischen Staaten an, so ist es offenkundig, worauf diese Aussage abzielt. Umso erschreckender ist es, dass die Menschenmenge, primär bestehend aus Jugendlichen und Migranten, johlt und applaudiert.

Vom Stadtpark liefen die Demonstranten zum Polizeirevier der Stadt. Ein Wanderkessel, der auf den knapp 800 Metern Demonstrationsstrecke fast keinen Bürger der Stadt angetroffen hat, verschwand in der Bedeutungslosigkeit.

Am lokalen Polizeirevier gab es im Anschluss eine weitere Kundgebung, bei der z. B. Irmela Mensah-Schramm sprach. Sie stand bereits in Eisenach wegen Sachbeschädigung vor Gericht. Durch pathologischen Selbsthass zerfressen oder blanker Unwissenheit fielen die Teilnehmer der Kundgebung auch auf ihre Knie, so z.B. Nicole Marcus, welche in Halle in dem Bereich “Vielfalt und Teilhabe im Ehrenamt” tätig ist.
Anschließend feierten sich die Demonstranten zu den Klängen von Mal Élevé selbst und zeigen ihr scheinrevolutionäres Wesen, welches am Ende nicht mehr als Heuchelei, Selbstbespaßung und Selbstvermarktung war. Mal Élevé steht genau wie seine Musik für diese Art des Lebens. Seine Musik kann als schlecht erzogen und antivölkisch beschrieben werden. “Direkte Aktion, weltweiter Widerstand, gegen den Strom”, beginnt sein Lied “Résistance mondiale”.

 

 

Wenig Interesse aus der Bürgerschaft und viel Polizeischutz

Passanten und Bürger der Stadt zeigten größtenteils Desinteresse oder waren offenkundig genervt durch das Polittheater und den moralischen Erpressungsversuch. So manch einer erinnerte sich vielleicht auch noch an Belarmino Adriano. Dieser ist der Sohn des Getöteten und keinesfalls ein strahlendes Beispiel für gelungene Assimilation.

Im Oktober 2008 wurde er erst erneut verhaftet und zu 2 Jahren und zehn Monate Jugendstrafe und Unterbringung im Maßregelvollzug zum Drogenentzug und wegen mehrfacher gefährlicher Körperverletzung und Raub verurteilt. Natürlich wurden diese unerfreulichen Tatsachen durch die Demonstranten verschwiegen.

Wenig verwunderlich ist, dass die Demonstranten zwar Hassreden gegen die Polizei hielten, aber dennoch keine Probleme damit hatten, dass ihre Propagandaschau weiträumig von Polizeibeamten von möglichem Gegenprotest abgeschirmt wurde. So setzten Polizeibeamte im Bereich der Museumskreuzung eine Gruppe von Personen fest, die offenkundig zum nationalen Spektrum gehörte. Nach einer hektischen Fahrt auf den Gehweg zum Zwecke der Personalienfeststellung erfolgte eine Platzverweiserteilung.

Ständig rotierende Bestreifungen durch Polizeifahrzeuge und Zivilbeamte rundeten das Bild einer gut durch die Polizei geschützten antifaschistischen Veranstaltung gegen Rassismus und Polizeigewalt ab und zeigen sie in dem grotesken Licht, in welchem sie erstrahlte.

 

 

Für Aufsehen sorgte ein Bild, welches in sozialen Netzwerken zu finden ist. Offenbar hatten Unbekannte ein Transparent in der Stadt gehisst. Recherchiert man in der Stadt, so ist der Ort der Aufnahme scheinbar an einer Kirche. Unklar ist, ob sich die Kirchenvertreter hier selbst solidarisch zeigten und sich für einen ermordeten Europäer stark machen, oder nicht. Der genannte Tommy Lindth wurde vor wenigen Wochen durch einen Afrikaner brutal ermordet. Tommy war erstochen worden, als er versuchte eine Vergewaltigung zu verhindern. Initiativen gegen Rassismus verschwiegen diesen Vorfall und zeigten kein Interesse an dem Tode dieses europäischen Menschen.

 





  • Immerhin geben diese Menschen zu, daß sie hier nicht zuhause sind. Es liegt zudem in der Natur der Sache, daß sie hier niemals zuhause sein werden bzw. können; Mal abgesehen von ihrer Herkunft interessieren sie sich doch einen Dreck für das Land, in dem sie sich derzeit aufhalten, geschweige denn, daß sie sich ernsthaft für das Volk interessieren würden, welches hier seit ewigen Zeiten lebt und dessen Heimat sie einfach okkupieren, wenn auch “nur” Stück- und Scheibchenweise in Form von bezogenen Wohnungen und Häusern.

    Früher fragte man mit Waffengewalt nach dem Land eines anderen Volkes, heute geht man einfach dahin, wonach einem der Sinn steht… Ersteres erfordert Ehre und Anstand, zweiteres zeugt von asozialem Verhalten und mangelndem Respekt.

    Thomas G. 19.06.2020
  • Interessanter Bericht ,gut geschrieben !
    Danke für den Artikel.

    Axel Schweiß 19.06.2020

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