Finnlands Luftwaffe entfernt Swastika von Uniformen, Fahnen und Flugzeugen

Home/Ausland/Finnlands Luftwaffe entfernt Swastika von Uniformen, Fahnen und Flugzeugen

Ganz der vermeintlichen „Politischen Korrektheit“ folgend, wirft die finnische Luftwaffe einen Teil ihrer Identität über Bord. Nachdem das Hakenkreuz der finnischen Armee über 100 Jahre lang als Abzeichen gedient hat, wurde es (auf Anordnung von oben) durch einen goldenen Adler ersetzt. Die bereits 2017 beschlossene konspirative Aktion wurde nun in die Tat umgesetzt. Die Geheimhaltung liegt wohl darin begründet, daß das Hakenkreuz in Finnland als Teil der finnischen Geschichte und Kultur, nach wie vor, in der Bevölkerung allgemein anerkannt ist. In der finnischen Luftwaffe wurde es bis zuletzt auf Uniformen, Fahnen und Flugzeugen benutzt. Angeblich hatten in der Vergangenheit Ausländer an dem Symbol Anstoß genommen.

Das Hakenkreuz (auch Swastika genannt) ist ein uraltes, indogermanisches Glücks- und Sonnensymbol. Schon in vorgeschichtlicher Zeit fand es nachweislich in Nord- und Mitteleuropa, in Griechenland, Osteuropa, China, Indien, Ägypten, Afrika und sogar in Amerika Verbreitung. Es galt auch als Sonnenrad, Zeichen des germanischen Gottes Thor und als Schutz vor bösen Geistern. Bereits auf alt-finnischen Holzgegenständen und Geweben fand das Hakenkreuz Anwendung.

Später wurde das Hakenkreuz auch zum Symbol des Freiheitskampfes in Finnland und im Baltikum gegen die Russen, sowie die Bolschewisten. Der schwedische Graf Eric von Rosen schenkte im März 1918 das erste offiziell bei den finnischen Luftstreitkräften in Dienst gestellte Flugzeug für den weiteren Freiheitskampf. Das Flugzeug zierte ein Hakenkreuz als Glückssymbol, wie es auch im Familienwappen des Grafen zu finden war. Ein blaues Hakenkreuz in einem weißen Kreis wurde fortan das neue Hoheitszeichen der finnischen Luftwaffe. Dies blieb es von 1918 bis 1945, auch im späteren Kampf gegen Deutschland.

Die finnische Panzertruppe verwendete ein rechtsdrehendes schwarzes Hakenkreuz 1918 und in den 20er Jahren, sowie von 1941-1945 ein linksdrehendes schwarzes Hakenkreuz mit gestutzten Enden. Auch zahlreiche finnische Denkmäler und Orden sind oder waren mit dem Glücks- und Sonnensymbol verziert.

1 Kommentar

  • Was nun eigentlich, wenn ein Ausländer in der Türkei Anstoß daran nimmt, daß die Türken das Krummschwert Mohammeds auf ihrer Flagge nutzen? Soweit käme es noch, daß die Türken sich sowas bieten ließen, der Kritiker würde so schnell des Landes verwiesen, daß er nicht mehr wüsste, wo oben und unten ist. Zum Glück gibt es die Europäer, die, nach Art des Bücklings, den Fremden Horden jeden noch so abwegigen Wunsch erfüllen. Ich warte ja nur noch auf das Entfernen der christlichen Gipfelkreuze und deren Ersetzung durch das stilisierte Krummschwert Mohammeds, des ersten Propheten Allahs (um 600 nach Christus).
    Und nein, das Zeichen stellt keinen Halbmond dar.
    Immerhin: Im asiatischen Raum dürfte es solche Kapriolen nicht geben, weil der Ausländeranteil dort sehr gering ist und die vereinzelten Fremden nichts zu melden haben, sodaß das formschöne und einfach in vielen Kulturen uralte Symbol der Swastika weiterhin benutzt wird.

    An die finnischen Verantwortlichen für diese Änderung: Schämt Euch, sofern Ihr noch wisst, was das bedeutet. Aber zumindest ist nun Schluß mit dem Mythos, daß nur die Deutschen jeden Scheiß über sich ergehen lassen, denn nein: Auch andere Völker sind so kriecherisch.

    Thomas G. 10.07.2020