BRD zahlt wegen Corona extra an Holocaustüberlebende

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Die Coronapandemie wäre nicht komplett, wenn man nicht mit ihr die BRD ihrer Geschichte wegen auspressen könnte, und damit es sich auch lohnt, geht es gleich um satte 662 Millionen Dollar (ca. 565 Millionen Euro). Diese Summe soll über die nächsten zwei Jahre an 240.000 „Holocaustüberlebende“ in Israel, Nordamerika sowie Ost- und Westeuropa ausgezahlt werden, die wegen der Coronapandemie in Not geraten sein sollen. Das Geld soll in zwei Zahlungen von jeweils rund 1.400 Dollar pro Person ausgezahlt werden.

 

 

 

 

Extrazahlungen für die einen, Flaschensammeln für die anderen

„Holocaustüberlebende“, so die Begründung der Jewish Claims Conference (JCC), würden oft in Armut leben und müssten sich aufgrund der pandemiebedingten Zusatzkosten für Masken, Lieferdienste und Ähnliches zwischen Miete, Essen und Medikamenten entscheiden. Warum ausgerechnet die BRD hier einspringen muss, bleibt dabei offen. Immerhin zahlt sie bereits nicht zu wenig für die Geschichte und Fehler in der Coronapolitik anderer Länder sind mit Sicherheit nicht ihre Schuld.

 

 

Da wir aber beim Thema alte Menschen und Corona sind, stellt sich natürlich die Frage, warum unsere Alten nicht auch etwas bekommen. Unter den flaschensammelnden Rentnern gäbe es sicher so einige, die das Geld ebenso gebrauchen könnten. Der Rückgang an öffentlichen Saufgelagen und der damit verbundene Rückgang an Pfandgut wird ihre ohnehin schon prekäre wirtschaftliche Lage noch weiter verschlechtert haben. Die Extrakosten für Masken und Ähnliches haben sie trotzdem, obwohl kein Geld für Lebensmittellieferungen zu haben für die meisten ein Luxusproblem bleiben dürfte. Den Einkaufswagen selbst voll zu kriegen würde der Mehrzahl wohl schon reichen und dem ist ja auch nicht erst seit Corona so. Altersarmut ist seit Jahren ein Problem, das man in Berlin systematisch ignoriert, denn im Gegensatz zu all den anderen um Schuldgefühle buhlenden Minderheiten haben sie keine Lobby. In deutscher Manier ertragen sie stattdessen ihr Schicksal, ohne zu murren, und so lange die Masse dies weiter tut, wird sich an diesen und anderen Problemen auch nichts ändern.

1 Kommentar

  • Nein.

    dm 28.10.2020
  • Und WANN kriegen die WIRKLICHEN Holocaustüberlebende (Dresden, Hamburg, Berlin, Pforzheim, um nur ein Paar zu nennen) endlich mal Anerkennung und ein bissl Zuwendung ??? „Kommentare mit strafbarem Inhalt oder Verweisen zu anderen Netzseiten werden nicht veröffentlicht“, aber: wer sucht, der findet…

    Cornelius 23.10.2020
  • Deutsche helfen Deutsche, warum helfen Juden nicht auch Juden? Aber wenns denen dann wieder besser geht zahlen die das doch garantiert zurück.

    Wilhelm 22.10.2020
  • Wir können zahlen, zahlen und nochmals zahlen, immer dreistere Forderungen werden aufgestellt, die freilich erfüllt werden, wir werden das Tätervolk sein für alle Zeit. Willkommen in Tätervolkcity…

    Jörg 21.10.2020
  • „In deutscher Manier“ haben sie 2017 auch Erika Mehrkill (samt ihrer „StaatsräsonⓊ“) „im Amt bestätigt“.

    Die BRD-Insassen bekommen lediglich geliefert, was sie auch bestellt haben.

    Bert Brech 21.10.2020