Sing mit, Kamerad! Land der dunklen Wälder (Ostpreußenlied)

Das Ostpreußenlied wurde Anfang der 1930er Jahre gedichtet. Es traf schnell auf große Begeisterung unter den Ostpreußen und ist noch heute eine beliebte, sehnsuchtsvolle Ode an unseren Heimatboden weit im Osten. Der Titel des Liedes, Land der dunklen Wälder und kristallnen Seen wird auch synonym verwendet für das urdeutsche Land zwischen Ostseeküste und Masuren.

Die ursprüngliche Melodie schuf der Königsberger Komponist Herbert Brust für sein „Oratorium der Heimat“.  Den Text steuerte Erich Hannighofer bei. Zwei Männer, die mit ganzem Herzen an ihrer Heimat hingen. Für Brust war die Liebe zu Ostpreußen ein wiederkehrendes Motiv. So schuf er auch eine Ostpreußenouvertüre, das Lied „Fünf Nehrungssänge“ für eine Singstimme und ein Klavier und die Kantate „Der Memelruf“ für Chor, Orchester, Sprecher, Bariton und Orgel. 1941 wurde er zur Wehrmacht eingezogen. Nach Kriegsende ließ er sich in der Nähe von Bremerhaven nieder, wo er 1968 verstarb.

Auch Erich Hannighofer kämpfte im Weltkrieg. Eingesetzt an der Ostfront, verlor sich seine Spur am Neujahrstag 1945 in den Abwehrkämpfen um Ostpreußen in der Nähe von Bartenstein.

So wie Hannighofers Blut Ostpreußens Boden tränkte, so starben Millionen Deutsche dort. Im Mittelalter eroberte der Deutschritterorden das Land mit dem Schwert, um den Boden zu gewinnen, den deutsche Bauern mit dem Pflug urbar machten. Es entstanden Städte wie Königsberg, Allenstein, Insterburg und Memel. Doch Ostpreußen ist mehr für seine Natur bekannt, was sich im Ostpreußenlied widerspiegelt. Es ist die Abgeschiedenheit der Masurenseen, die weiten und stillen Wälder, die langgezogene Ostseeküste, deren Rauschen die Ostpreußen nie vergessen haben. Wenn auf Vertriebenentreffen das Ostpreußenlied erklang, eilten die Gedanken in die Heimat. An die eigene Scholle, die man schneebedeckt zurückgelassen hat, den warmen Herd, an dem die alten Sagen erzählt wurden, die Wälder, in denen man als Kind spielte. Doch vor allem an jene, die man dort verloren hat, weil sie im Kampf gefallen sind, weil sie Opfer der Barbarei der roten Armee wurden oder weil sie die beschwerliche Flucht nicht überlebt haben. Immer klang jedoch eine Hoffnung auf Wiederkehr durch. Sie spiegelt sich in der nachträglich ergänzten Strophe „Heimat wohlgeborgen zwischen Strand und Strom“ wieder.

Liedtext “Land der dunklen Wälder”

1. Land der dunklen Wälder
und kristall’nen Seen,
über weite Felder
lichte Wunder geh’n.

2. Starke Bauern schreiten
hinter Pferd und Pflug,
über Ackerbreiten
streicht der Vogelzug.

3. Tag hat angefangen
über Haff und Moor,
Licht ist aufgegangen,
steigt im Ost empor.

4. Heimat wohlgeborgen
zwischen Strand und Strom,
blühe heut’ und morgen
überm Friedensstrom.

5. Und die Meere rauschen
den Choral der Zeit,
Elche steh´n und lauschen
in die Ewigkeit.

Warum “Sing mit, Kamerad!”

Zu einer kulturerhaltenden, wie kulturschaffenden Bewegung gehört auch das Singen. Nun gibt es aus dem deutschen Volk heraus einen reichen Schatz an völkischen, bündischen und soldatischen Liedern, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Wir wollen mit diesem Angebot eben jene Lieder wieder ins Bewusstsein der heutigen Aktivisten rufen. Weitere Lieder findet du auf Spreaker.





  • Mein Kompliment an die Sängerinnen; absolut hervorragend gelungen!

    Ron 11.11.2020
  • Sehr schön, kannte ich von Lunikoff. Freu mich schon auf das nächste Sing mit Kamerad.

    Jörg 11.11.2020

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