Brüsseler Polizei setzt Zivilbeamte zum Schutz von Frauen vor sexuellen Übergriffen ein

Ein Video, das mit versteckter Kamera aufgenommen wurde, zeigt die traurige Realität in der belgischen Hauptstadt: Ein junge Frau wird von überwiegend dunkelhäutigen Männern sexuell belästigt. Trotz mehrfacher Aufforderung, von ihr abzulassen, wird die Frau fortgesetzt von den Tätern bedrängt.

Die Filmstudentin Sofie Peeters fertigte für ihre Masterarbeit im Jahr 2012 den Dokumentarfilm „Femme de la rue“ an, der sexuelle Belästigung auf den Straßen von Brüssel thematisiert. Die junge Frau passiert in dem 24-minütigen Film mehrere Straßen rund um den zentralen Anneesens-Platz und wird dabei mit einer verborgenen Kamera gefilmt.

 

Spießrutenlauf durch Brüssel

Der Gang durch die Straßen von Brüssel wird für die Frau zu einem wahren Spießrutenlauf: Männer pfeifen und johlen der Studentin nach. Sie wird mehrfach zum Sex aufgefordert und als Hure und Schlampe beschimpft. Vor der Kamera zur Rede gestellt, entgegnen die ertappten Männer der jungen Frau, sie trage selbst die Schuld an den Belästigungen, da sie sich zu aufreizend kleide und ohne männliche Begleitung unterwegs sei. Sie solle sich doch geschmeichelt fühlen. Ein befragter junger Mann versucht die Belästigungen damit zu entschuldigen, dass junge Muslime durch die Tabuisierung von Sexualität in der islamischen Gemeinschaft eben sexuell frustriert seien.

Da in dem Dokumentarfilm nahezu ausschließlich Täter zu sehen sind, die offensichtlich nicht-belgischer Herkunft sind, sondern, nach Aussehen und Sprache zu urteilen, vorwiegend aus dem nordafrikanischen Raum stammen dürften, handelte sich die Filmstudentin prompt den Vorwurf des Rassismus ein. Peeters sah sich dazu gezwungen, in einem Interview zu verlautbaren, dass es ihr in dem Film um den sozialen Status des betreffenden Viertels, nicht um die ethnische Herkunft der Täter gegangen sei. Auch wenn neun von zehn Tätern ausländische Wurzeln hätten, dürfe man selbstverständlich nicht alle in einen Topf werfen. Einmal mehr zeigt sich daran, dass entsprechend den Regeln der sogenannten „politischen Korrektheit“ eben nicht sein kann, was nicht sein darf – selbst wenn hierzu die Realität in einer Weise zurechtgebogen werden muss, die nur durch eine völlig groteske Verdrehung der Tatsachen zu gewährleisten ist.

 

Ausländergewalt in Deutschland

 

 

Sexuelle Belästigung an der Tagesordnung

Nachdem eine Frau Anfang dieses Jahres nur knapp einer Vergewaltigung in einem Stadtpark entkommen war, musste diese feststellen, dass derartige sexuelle Übergriffe in der belgischen Hauptstadt offenbar an der Tagesordnung sind. Alarmierte Polizeibeamte teilten ihr mit, dass die vermeintlichen „Ordnungshüter“ aufgrund fehlender Ressourcen nicht in der Lage seien, in Stadtgebieten, in denen es gehäuft zu sexuellen Belästigungen komme, regelmäßig zu patrouillieren. Ein ausreichender Schutz potenzieller Opfer könne nicht gewährleistet werden.

Die fassungslose Frau initiierte daraufhin eine Petition, in welcher die Polizei zum Handeln und zu einem harten Durchgreifen bei sexuellen Angriffen in der Hauptstadt aufgefordert wird. Aufgrund des großen Drucks der Öffentlichkeit sah sich die Politik nun offenbar zum Handeln gezwungen. Der belgische Justizminister Vincent Van Quickenborne von den „Flämischen Liberalen“ gestand öffentlich ein, dass es in Brüssel bestimmte Orte gebe, welche aus Angst vor sexuellen Belästigungen und Angriffen von 80 Prozent der Frauen gemieden würden.

 

Wöchentliche Streifen zur Prävention gegen sexuelle Übergriffe

In einem gemeinsamen Projekt von Brüsseler Polizei und Staatsanwaltschaft werden nun Zivilbeamte eingesetzt, um gegen sexuelle Belästigungen im öffentlichen Raum vorzugehen. An sogenannten „Hotspots“, wo es in der Vergangenheit gehäuft zu sexuellen Übergriffen kam, sollen Polizisten in Zivil wöchentlich Streife laufen, um gegebenenfalls eingreifen zu können. Durch diese Maßnahme erhoffen sich Polizei und Staatsanwaltschaft, die „Sicherheit und Lebensqualität von Mädchen und Frauen in Brüssel zu erhöhen“. Ob dieses hehre Ziel durch wöchentlich erfolgende Patrouillen erreicht werden kann, scheint angesichts des Ausmaßes des Problems mehr als zweifelhaft.

Sofern das Projekt erfolgreich sein sollte, plant Justizminister Vincent Van Quickenborne die Einführung derartiger Patrouillen in weiteren belgischen Städten. Offenbar ist das Problem nicht auf die belgische Hauptstadt beschränkt, sondern auch in zahlreichen anderen Städten des Landes virulent.

Darüber, dass diese Problematik aufgrund einer völlig verfehlten Einwanderungspolitik „hausgemacht“ ist, verliert Quickenborne selbstverständlich kein Wort. Im Jahr 2012 hatten bereits 25 % der belgischen Gesamtbevölkerung einen Migrationshintergrund. Ein Großteil der Migranten, vor allem jene mit nordafrikanischen Wurzeln, denkt überhaupt nicht daran, sich an die in Belgien geltenden Sitten und Gesetze zu halten. Frauen werden von dieser Klientel als Freiwild betrachtet, das der ungehemmten Befriedigung der eigenen sexuellen Gelüste zu Diensten zu sein hat.

 

Verschärfung des Strafrechts ohne nennenswerte Wirkung

Obwohl das belgische Strafrecht im Hinblick auf sexuelle Belästigungen im Jahr 2014 verschärft und einige neue Straftatbestände eingeführt wurden, kam es in der Folge nur selten zu Anzeigen durch die Betroffenen. Bereits sexistische Äußerungen in Form von Gesten und Handlungen können mit einem Jahr Haft oder einer Geldstrafe in Höhe von bis zu 1000 Euro geahndet werden. 2019 wurden jedoch landesweit lediglich 71 Fälle aktenkundig. Die Dunkelziffer dürfte bedeutend höher liegen. Oftmals lässt sich der Sachverhalt nur schwer beweisen und die Identität des Täters ist häufig nicht festzustellen. Die vermeintliche Verschärfung der gesetzlichen Bestimmungen erweist sich insofern als weitgehend wirkungslos.





  • Na dann hat die EU Seenotrettung ihr Ziel erreicht.

    Adem 22.03.2021
  • ‘na dann hat die EU Seenotrettung ihr Ziel erreicht.

    Adem 22.03.2021

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