Demonstration gegen die Coronamaßnahmen in Wien

Wieder haben sich rund 10.000 Personen aus dem gesamten Gebiet der Republik Österreich und dem benachbarten Ausland nach Wien aufgemacht, um gegen die staatlich verhängten Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Die Demonstrationszüge wurden  trotz Untersagung erfolgreich abgehalten und stürzten die 2 Millionen Einwohner-Hauptstadt Österreichs ins Chaos und verursachten einen Verkehrsinfarkt.

Dieses Mal versuchte sich die Antifa im klimaneutralen Fahrradfahren und Routen blockieren. Eingespartes Co2 gab es vielleicht, erfolgreiche Blockaden nicht.

 

 

 

 

 

 

 

Neben den üblichen skurrilen Teilnehmern aus dem Milieu der Staatsverweigerer, Q-Anon Sektierer und Esoteriker verschiedenster Glaubensrichtungen waren auch Patrioten und Nationalisten vor Ort. Der eigentliche Organisator Martin Rutter wurde gleich zu Beginn wegen anhaltender Verwaltungsübertretungen festgenommen und erst nach dem Ende der Demonstrationen wieder auf freien Fuß gesetzt. Sein Telegram-Kanal wurde zwischenzeitlich inhaltsidentisch mit denen von Martin Sellner und seiner Identitären-Ersatzorganisation „Die Österreicher“ bespielt. Generell waren die Patrioten gegenüber den Nationalisten eindeutig in der Überzahl.

Auch die nach Korruptions- und anderen Verbrechensskandalen am Boden liegende FPÖ wittert wieder Morgenluft. Sie stellte am Rande der Demonstrationszüge zwei Kundgebungsorte zur Verfügung und versuchte ganz offenkundig, jetzt die Proteste für sich zu vereinnahmen.

Am Rande einer dieser Kundgebungen mussten sich erlebnisorientierte Fußballfans eines kurzen Übergriffs frustrierter Antifaschisten erwehren. Die Notwehrsituation konnte zufriedenstellend für die Nationalisten entschieden werden.

 

 

Auch wenn die Demonstrationen zahlenmäßig noch klein und unbedeutend sind und von finanziell sehr interessierten Patrioten als Bühne missbraucht werden, bieten sich auch Chancen für Nationalisten. Ob sich beispielsweise Gottfried Küssel – mit seiner Corona-Querfront – gegen die FPÖ und ihre Anhängsel aus der sogenannten Neuen Rechten durchsetzen wird können, bleibt offen.

Am 20. März soll wieder demonstriert werden.





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