Diskriminierung von Ungeimpften nimmt dramatisch zu

Die Panikmache vor einer neuen Corona-Welle, die diesmal unter der sogenannte Delta-Variante in aller Munde ist, nimmt allmählich immer weiter Fahrt auf. Kürzlich erst geriet das Klinikum Ludwigshafen in die Schlagzeilen, als es verlauten ließ, keine Ungeimpften in Führungspositionen mehr beschäftigen zu wollen. Das Klinikum hatte drei Mitarbeitern in Probezeit die Kündigung angedroht, weil diese ihren Impftermin nicht wahrnehmen wollten. Aufgrund der Bereitschaft der drei betroffenen Mitarbeiter, sich nun doch impfen zu lassen, hat die Geschäftsführung ihre Kündigung zum Ende der Probebeit zurückgezogen. Die Klinikleitung gibt offen zu, gegen Ungeimpfe eine rigorose Einstellungspolitik zu betreiben.

Ungeimpfte sollen bei Bewerbungen unberücksichtigt bleiben, ebenso sollen externe Veranstaltungen wie Tagungen nur von geimpften Mitarbeitern besucht werden dürfen. Führungspositionen, an die ein besseres Gehalt gekoppelt ist, sollen nach Angaben des Betriebsrates ebenso nur noch Geimpften vorbehalten bleiben. Gerade einmal 17 Prozent der Mitarbeiter des Klinikums waren mit Stand von Mitte Juni noch ungeimpft und gegen diese restlichen Impfskeptiker wird mittlerweile durch deren Vorgesetzte massiver Druck aufgebaut, sich der Impferpressung doch zu beugen. Der Geschäftsführer des Klinikums, Hans-Friedrich Günther, nannte Ungeimpfe sogar eine „Gefahr“ für alle Patienten, die man diesen nicht zumuten wolle oder dürfe. Unter den 400 ungeimpften Mitarbeitern des Klinikums, die der Erpressung bisher standgehalten haben, befinden sich vor allem jüngere Frauen im gebärfähigen Alter, die Angst vor langfristigen Folgen der Impfung haben. Die Gewerkschaft Verdi nannte das Klinikum Ludwigshafen bundesweit als das bisher einzige Unternehmen, das einen derartigen Druck auf ungeimpfte Mitarbeiter ausübe.

Auch mit Blick auf einen möglichen neuen Lockdown im Herbst lassen die Impffanatiker, die sich in der Mehrheit sonst bei jeder Gelegenheit gegen „Diskriminierung“ einsetzen, keinen Zweifel offen, dass sie ein System der Impf-Apartheid einzuführen gedenken. Der Kanzleramtsschef Helge Braun kündigte bereits an, dass es für Geimpfte keinen Lockdown geben wird, solange die Impfungen gut wirken. Unterstützung bekommt er dabei von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der eine vollständige Impfung ebenfalls zur Voraussetzung erhebt, den Einschränkungen und Beschränkungen im Herbst und Winter zu entkommen. Die Herrschenden nehmen also mögliche Erkrankungen und Folgeschäden in Folge der indirekt erzwungenen Massenimpfungen in Kauf, ohne überhaupt zu wissen, ob die Impfung überhaupt gegen ein ständig mutierendes Virus wirkt.

Selbst Impfpapst Karl Lauterbach (SPD) räumte in einer Sendung von Markus Lanz ein, dass das Virus durch Mutationen lernen wird, auch bisherig Geimpfte zu befallen, was den Sinn der Impfung ein weiteres Mal in Frage stellt. Das Nachsehen haben dabei in jedem Fall die Ungeimpften, die damit rechnen können, gegen Ende des Jahres wieder einmal ihrer Grundrechte als freie Bürger beraubt zu werden. Um ihnen das Leben so schwer und unangenehm wie möglich zu machen, hat auch Rostocks Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen für eine weitere Schikanierung von Menschen plädiert, die aus guten Gründen die Impfung mit dem experimentellen Impfstoff ablehnen. So soll nach der Meinung von Madsen auch bei lächerlich niedrigen Inzidenzzahlen weiterhin die Testpflicht für Ungeimpfte gelten und diese in ihrer Reisefreiheit eingeschränkt werden.

Der größte Druck auf die Gruppe der Ungeimpften in der Impfdebatte geht aber zweifelsohne von den privatwirtschaftlich arbeitenden Unternehmen aus. So wie das Klinikum Ludwigshafen seine Personalpolitik danach ausrichtet, Ungeimpfte systematisch zu benachteiligen bzw. das Arbeitsverhältnis mit seinen impfunwilligen Mitarbeitern aufzukündigen, so sind künftig auch Hausverbote für Ungeimpfte in Fitnessstudios, Gaststätten, Konzertsälen, Flughäfen oder in Beförderungsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs denkbar. Das kommt am Ende dabei heraus, wenn der liberale Nachtwächterstaat seine Bürger vor der Willkür skrupelloser Privatunternehmen nicht mehr schützen kann oder will.





  • Sehr guter Bericht, dennoch eine kleine Anmerkung: Jens Spahn ist nicht bei der SPD sondern bei der CDU. Das möchte man bei seiner höchst delikaten Freizeitgestaltung gar nicht vermuten aber dies legt auch Zeugnis davon ab, wie weit es mit der ehemals christlichen Partei inzwischen gekommen ist!

    T.D. 10.07.2021

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