Die AfD ist unser Unglück

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Wer heute rechts wählt, wählt AfD. Mit ihren Parolen und mit den Themen, die von der Partei aufgegriffen werden, unterscheidet sie sich scheinbar kaum vom „nationalen Lager“. Feind, vor allem aber Freund ordnen die Partei daher der Fundamentalopposition gegen das System zu. Viele Nationalisten sind wie paralysiert. Sie wissen zwar, dass die AfD „auch nicht die Lösung“ ist, sparen jedoch an Kritik. Die Quittung dafür ist der totale Bedeutungsverlust nationalistischer Parteien. Eine äußerst gefährliche Lage für die Bewegung. Denn ohne Rückhalt könnte es dem System leicht fallen, den Widerstand endgültig auszulöschen. Es geht heute nicht mehr darum, die sogenannten „Altparteien“ als volksfeindlich zu brandmarken. Von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Bewegung ist es, klarzustellen, dass die AfD Teil des volksfeindlichen Systems ist. Dieses System ist der Feind.

 

 

 

AfD stoppen!

Bis heute gern zitiert wird der ehemalige bayerische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß, der einst forderte, man dürfe rechts von der CSU keine demokratisch legitimierte Partei zulassen. Doch damals, in den 1980er-Jahren war die Union noch eine andere als heute. Es wurde gegen Kommunisten geschossen, den Vertriebenen Hoffnung gemacht und eine harte Gangart in Migrationsfragen gefordert. Worte, die gut ankamen.

Populismus bedeutet, auszusprechen, was „populär“ ist, eine Sprache zu sprechen, die das Volk versteht. Das ist an sich nicht verkehrt. Politiker, die behaupten, politische Fragen seien „kompliziert“ und es gäbe keine „einfachen Lösungen“, wollen oftmals nur verschleiern, dass sie selbst keine Antworten anzubieten haben. Doch bloß weil jemand ausspricht, was alle denken, heißt dies noch nicht, dass er wirklich guten Willens ist und fähig, die benannten Probleme zu lösen. Die Union jedenfalls saß praktisch immer an den Schaltstellen der Macht. Und auf die starken Worte, die ihr das Vertrauen anständiger Deutscher einbrachte, folgten keine Taten. Die Gesellschaft durchzog ein Linksruck, die Vertriebenen starben, ohne ihre Heimat wiederzusehen, die „türkischen Gastarbeiter“ waren nur der Auftakt zur Überfremdung Deutschlands.

Mit der Zeit verabschiedete sich die Union von Positionen, die sie ohnehin kaum noch glaubhaft verkörpern konnte. 2015 war ein Symbol dafür, dass die rechte Flanke des Systems offen war. Die AfD hat die entstandene Lücke unverzüglich besetzt. Es waren primär altbekannte Systempolitiker, die aus der Union zur neuen „Alternative“ wechselten. Wähler, die ihre „gute, alte Union“ vermissten, fanden in der AfD eine neue Heimat. Die CDU 2.0. Im Grunde genommen wäre damit alles gesagt, was über die AfD gesagt werden muss. Doch leider ist die Wahrnehmung der Partei eine andere, und das hat Folgen.

Die CDU wurde zwar als konservativ, stets jedoch als „Partei der Mitte“ wahrgenommen. Die AfD hingegen wird in den Medien gerne als Partei von „Rechtsradikalen“ dargestellt. Das hat ihr nicht nur Feinde, sondern auch Freunde gebracht. Ihr Ruf und ihre scheinbar „vernünftigen“ Forderungen haben ihr Sympathien im eigentlich politisch durchaus relevanten nationalen Lager eingebracht. In bestehenden Parteien hoffte man, die AfD würde als eine Art „Durchlauferhitzer“ fungieren und man selbst würde von ihr profitieren. Sechs Jahre sind seit 2015 vergangen und es ist an der Zeit, festzustellen, dass das Gegenteil passiert ist. Wähler haben sich nahezu komplett von nationalen Parteien abgewandt und wählen geschlossen AfD. Selbst NPD-Mitglieder werben heute für die AfD. Kein Wunder, wenn man sich selbst als erfolgloses Original der erfolgreichen Kopie inszeniert.

 

Die AfD ist keine „Alternative“

Ein weitverbreiteter Irrtum ist die Annahme, die AfD würde den „Rahmen des Sagbaren“ erweitern, weil sie nationale Positionen in die Mitte der Gesellschaft rücken würde. Das ist nicht der Fall. Die AfD spricht lediglich das aus, was ohnehin immer „sagbar“ war. Jedoch wird der Diskurs zweifellos von anti-deutschen Kräften immer weiter eingeengt. Von Beginn an hat sich die AfD von jenen Kräften distanziert, die tatsächlich über Grundsatzfragen diskutieren möchten. Die AfD bietet all jenen Deutschen, die Mitglied einer nationalen Partei oder Gruppierung waren oder sind, keinen Platz. Nationale Deutsche sollten sich daher die Frage stellen: Kann ich eine Partei unterstützen, die mich aufgrund meiner Ansichten ablehnt?
Ohne Zweifel hat die AfD aufgrund ihres vorgeblichen Sonderstatus als „Zwitterwesen“ aus CDU 2.0 und NPD 2.0, an Parlamentssitzen gemessen, mehr erreicht als letztgenannte in ihrer fünfzigjährigen Geschichte.

Den Untergang Deutschlands hat die AfD dennoch nicht aufgehalten, ja nicht einmal verlangsamt. Vermutlich könnte sie das auch nicht, selbst wenn sie ihre Wahlergebnisse noch einmal verbessern würde. Der Mensch lässt ungern alle Hoffnung fahren und greift auch nach dem letzten Strohhalm. Im Fall der AfD muss er es jedoch. Je eher diese Erkenntnis reift, desto besser. Trotz aller Distanzierungen ist es weiterhin absolut undenkbar, dass die AfD von anderen Parteien als Koalitionspartner anerkannt würde. Trotzdem versucht die Partei mit aller Gewalt, dieses Ziel zu erreichen und selektiert daher massiv nonkonforme Stimmen innerhalb der Partei aus.

Was mit einer rechtspopulistischen Partei machbar ist, zeigt ein Blick nach Österreich. Hier hatte es die FPÖ bereits in Regierungsverantwortung geschafft. Auch wenn es einige sicherheitspolitische Feigenblätter für den gutgläubigen Michel gibt, sieht die Lage im gesamten nicht anders aus als in der BRD. Die Überfremdung ist weit fortgeschritten, antideutsche Kräfte beeinflussen die Jugend, die Geburtenziffern deutscher Frauen sind dauerhaft niedrig. Trotz einer vermeintlich starken „Rechten“ ist die Lage der nationalen Bewegung jedoch noch trostloser als in der BRD. Parteien mit revolutionären Lösungsansätzen sind verboten, heikle Wortmeldungen führen zu drakonischen Haftstrafen, selbst der lauen Identitären Bewegung wurde die Verwendung ihres Logos untersagt.

So ist also auch in Österreich Meinungsfreiheit zur Mutprobe geworden. Mit der AfD könnte die BRD in dieser Hinsicht nachziehen. In Bayern hat die AfD – zusammen mit den Grünen – einen Verbotsantrag gegen die Partei „Der III. Weg“ unterstützt. Wenn man die AfD als CDU 2.0 erkannt hat, sieht man, wie die Partei das alte Strauß-Zitat wahr werden lassen will. Eine gefährliche Entwicklung, weil die Möglichkeiten der Bewegung damit drastisch eingeschränkt werden. Auch in der CDU 2.0 wird eine Entwicklung einsetzen, die dem Original zeitversetzt folgt. Was heute gerade noch so in der „Werte-Union“ formulierbar ist, wird dann der „Flügel“ der AfD sein. Für Deutschland bedeutet dies nichts Gutes. Von einer „Alternative“ kann also gar keine Rede sein. Für ein Aufwachen könnte es dann zu spät sein.

Es gibt keinen einfachen Weg zur Revolution. Die nationalrevolutionäre Bewegung muss sich daher auf einen langen Kampf einstellen. Es gilt, das Überleben von Volk und Weltanschauung sicherzustellen. Daher reicht es nicht, einzig auf Wahlergebnisse zu schielen. Der kulturelle Kampf und der Kampf um die Gemeinschaft sind elementare Aufgaben, um unsere Zukunft zu sichern. Die Partei „Der III. Weg“ wird absehbar nicht in den Bundestag einziehen. Dennoch sollte sich jeder Nationalist am Wahltag in sein Wahllokal bewegen und seine Stimme der Bewegung geben. Denn jede Stimme für die AfD ist eine Stimme für das System. Wer den „III. Weg“ wählt, zeigt jedoch, dass er begriffen hat, dass es innerhalb der Regeln des Systems keinen Ausweg geben kann.

 

Daher lautet die Losung: Wählt deutsch! Wählt die Partei „Der III. Weg“!

  • Mir kommt es so vor, daß jene „Kameraden“, die diese Parteien auch noch wählen, kein Vertrauen in die eigene Kraft mehr besitzen und deshalb ihre letzte Hoffnung an diese Systemparteien hängen. Darum immer in die eigene Kraft vertrauen!

    Isegrim 05.08.2021
  • Treffend auf den Punkt gebracht! Wenn selbst der „Flügel“ sich feige zurückzieht und selbst auflöst (!), was soll man dann noch vom Rest großartiges erwarten?
    Zur FPÖ ist noch zu sagen, daß diese Partei bereits 3x in der Regierung war. Und jedes Mal waren am Ende ihrer Regierungskunst mehr Fremde im Land als vorher. Unter Jörg Haider stimmte die FPÖ 1992 für die Verschärfung des (sowjetischen) Verbotsgesetzes, unter Strache wurde dieses öffentlich verteidigt.

    Isegrim 05.08.2021
  • Wer glaubt an der Wahlurne eine tiefgreifende Veränderung zu erwirken irrt!!!

    Thorstein 05.08.2021
  • Ob mein sachlicher Kommentar von gestern wohl irgendwann veröffentlicht wird? Ich warte mal weiter ab.

    Ungeimpft und kerngesund 04.08.2021
  • Für den Großteil der AfD mag diese Analyse zutreffend sein, jedoch eben nicht für die Gesantpartei und vor allem nicht für das Vorfeld und Teile des Flügels. Zur vollständigen Lagebetrachtung gehören aber auch die Fehler der sog. alten Rechten bzw der nationalen Bewegung. Letztendlich ist eine weltanschauliche Bildung, Vernetzung und Betätigung im Vorfeld unerlässlich.

    Anon 04.08.2021
  • „Jeder Nationalist sollte sich am Wahltag in sein Wahllokal bewegen und seine Stimme der Bewegung geben“ – Wird schwierig, in den meisten Bundesländern seid ihr ja nicht wählbar! Da bleibt doch nur NPD oder Afd

    Axel 03.08.2021
    • Dann NPD. Niemals jedoch AfD!

      Kai 04.08.2021
    • Warum? Man könnte sich dort, wo es keine wählbare Alternative gibt, das Prozedere auch ersparen und die Wahlbeteiligung senken.

      Isegrim 05.08.2021
  • Bei uns war der Dritte Weg noch nie auf der Wahliste, also muß ich Antifaschisten für Deutschland (AfD) wählen. Schade.

    Theresa Underberg 03.08.2021
  • Die AfD setzt zweifellos hier und da positive Akzente, aber selbstverständlich läßt sich das System dadurch nicht einschüchtern oder gar verdrängen. Der Dritte Weg allein, besitzt auch nicht die Durchsetzungskraft in irgendeiner Weise hier die Verhältnisse zu ändern. Eine aufbauende Vereinigung der rechten Parteien, wie „Die Rechte“, „NPD“ und den „Dritten Weg“ könnte möglicherweise für einen Kraftschub in die richtige Richtung sorgen.

    Ungeimpft und kerngesund 03.08.2021
  • Guten Morgen, :- )

    P. 03.08.2021
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