Staatsversagen der BRD kostete Hunderten von Deutschen das Leben

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Immer weiter verdichten sich Hinweise, wonach die von der Hochwasserkatastrophe in Westdeutschland betroffenen Regionen durchaus präzise von den enormen Wassermassen gewarnt worden sind. Die Rhein-Zeitung berichtet, dass von der Hochwasservorhersagezentrale bereits am 13. Juli die Warnstufe Gelb ausgegeben wurde und am Vormittag des 14. Juli die zweithöchste Warnstufe (Rot). Das Landesumweltamt soll nach Informationen der österreichischen Kronen-Zeitung am Nachmittag des 14. Juli weiter von einem Pegelstand der Ahr von deutlich mehr als dem prognostizierten Höchststand von 3,7 Metern gewarnt haben.

Die Landesbehörde informierte die betroffenen Regionen am Abend nochmals mit weiteren Meldungen über von zu erwartenden Pegelständen von gut 7 Metern und rief die höchste Warnstufe (Lila) aus. Dennoch blieben die Katastrophenschutzbehörden untätig und haben erst gegen 23 Uhr den Katastrophenfall ausgerufen sowie Evakuierungsmaßnahmen eingeleitet, als die Flutkatastrophe bereits in vollem Gange war. Der Kieler Krisenforscher Frank Roselieb hält es für unerklärlich, dass das Katastophenschutzmanagement des Landkreises Ahrweiler um Landrat Jürgen Pföhler untätig blieb und keinen Voralarm ausgelöst hat. Dieser hätte angesichts der bereitgestellten Wetterdaten bereits am frühen Abend des 14. Juli erfolgen können, um Notfallmaßnahmen einzuleiten.

Der Katastophenfall mit Warnstufe 5 erfolgte jedoch erst um 23:15 Uhr. Die Anweisung, alle Gebäude 50 Meter rechts und links von der Ahr zu evakuieren, kam viel zu spät, denn zu diesem Zeitpunkt hatten die Fluten bereits zahlreiche Häuser mitgerissen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (Ende Juli) sind durch die Flutkatastrophe 135 Tote in Rheinland-Pfalz und 47 Todesopfer in Nordrhein-Westfalen bestätigt worden. 59 weitere Menschen werden noch vermisst. Anstatt sich die eigenen Fehler einzugestehen, beschränken sich die Behörden jedoch eher darauf, Hysterie vor dem Corona-Virus zu schüren und haben, anstatt vor Ort Soforthilfe für die Betroffenen zu leisten, lieber den Einsatz eines Impfbusses inkl. Schnelltests organisiert.

Zynismus in Reinstform, wenn man bedenkt, dass die Menschen vor Ort die elementarste Grundversorgung zum Überleben benötigen. Die Soforthilfen der Landesregierung Rheinland-Pfalz in Höhe von 3500 Euro pro Haushalt kann man anhand der exorbitanten Totalschäden zahlreicher Haushalte hingegen nur unter Ulk verbuchen. Der Unfähigkeit des staatlichen Katastrophenschutzes ist es zu verdanken, dass so viele Deutsche den Tod in den Fluten des Hochwassers fanden oder ihr Hab und Gut unwiderbringlich verloren haben!

1 Kommentar

  • Ich würde denen nicht so ohne Weiteres «Versagen» zubilligen. Eine Evakuierung hätte ein sofortiges Ende jeglichen Corona-Gehampels zur Folge gehabt und da waren die wahrscheinlich angewiesen, es in der Hoffnung, es könne vermieden werden, solange wie möglich hinauszuzögern.

    RW 08.08.2021
  • Das alles war geplant, um mit den Folgen die neue Klimapolitik zu starten. Die Deutschen sind nichts wert, das merkt man bei allem. Klima Lock Downs stehen als nächstes auf der Agenda, weil die Corona Hysterie auf Dauer nicht mehr zieht. Wer immer noch glaubt, dass hinter der sogenannten Pandemie und Klimahysterie keine übergeordneten Mächte stecken, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Tino Herrmann 08.08.2021
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