Besuch des Heimatvertriebenen – Ehrenmals in Freiberg / Sachsen

Deutsche als Opfer des Zweiten Weltkriegs sind ein Tabu, das man nur allzu gerne verschweigen möchte. Sind die Täter dann auch noch die sonst so hoch gelobten “Befreier”, wundert es kaum, dass solche Themen in Vergessenheit geraten.

15 Millionen Deutsche wurden nach Ende des Zweiten Weltkriegs gewaltsam aus Ihrer Heimat vertrieben, ettliche kamen bei der Flucht ums Leben.

Die Stadt Freiberg – etwa in der Mitte Sachsens gelegen – hat einen der größten Vertriebenen-Friedhöfe des Freistaates.

Alleine in den Nachkriegsjahren wurden dort 1375 Heimatvertriebene beerdigt.

Weil es sich dabei um die “falschen Opfer” handelte, wurde diese Ruhestätte in den Folgejahren eingeebnet.
Erst vor wenigen Jahren – auf Drängen des Bundes der Vertriebenen – wurde eine Gedenkstätte geschaffen.

Um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen, haben sich am vergangenen Wochenende Mitglieder des III.Wegs – Stützpunkt Mittelsachsen versammelt und der Opfer der Heimatvertriebenen gedacht.





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