Rede von Julian Bender zum Heldengedenken in Wunsiedel


Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von unserem Landesvorsitzenden West, Julian Bender, zum diesjährigen Heldengedenken in der Märtyrerstadt Wunsiedel:

So stehen wir heute wieder hier in der Märtyrerstadt Wunsiedel!

Deutsche Männer und Frauen, die andächtig, stolz und diszipliniert zusammengekommen sind, die Trommeln schlagen, erhellende Fackeln durch die dunklen Straßen tragen und die Fahnen einer jungen nationalrevolutionären Bewegung in den Wind halten.

Deutsche Männer und Frauen, die sich dem Zeitgeist entgegenstellen, junge Menschen, die einen vorgelebten Schuldkult nicht zur Identitätsfrage erhoben haben und auch in diesen schweren Zeiten treu bleiben!

Deutsche Männer und Frauen, die keineswegs Ewiggestrige sind oder wie sie uns auch sonst nennen mögen, sondern den Glauben an Deutschland nicht verloren haben und hier aktiv eine Gegenkultur gestalten.

So stehen wir wieder hier in der Märtyrerstadt Wunsiedel, denn es ist Heldengedenken!

Den einzigartigen Heldenmut, das unbeschreibliche Pflichtbewusstsein, die ehrenhafte Treue zur Heimat und den grenzenlosen Opfermut unserer Ahnen wollen wir als Ideal, das unser Volk einst ausmachte, nicht in Vergessenheit geraten lassen. Seit Jahrzehnten hat man unser Deutschland auf das Abstellgleis der Geschichte gestellt, vor sich hinrosten lassen und im Tausch gegen eine Republik ausrangiert.

Die Geschichte, unsere Geschichte, ist das Bindeglied zwischen den Zeiten, sie ist ein gesetzter Weg, der uns die Richtung weißt, ein Weg, der uns zum Ziel führt. Ein Weg, der Selbstlosigkeit fordert, keinen Platz für niedere Interessen lässt, das Volk in den Mittelpunkt rückt und nicht wie heute einigen wenigen dient. Das Ziel ist und war Freiheit, Freiheit für Deutschland und Freiheit für unsere Brüdervölker in Europa.

Unsere Ahnen sagten sich einst, nichts ist zu kostbar, um für die Freiheit geopfert zu werden. Alles, was wir besitzen, haben wir uns als freies Volk erkämpft, erworben und aufgebaut. Es würde ohne die Freiheit seinen Sinn, seinen Zweck, aber auch seine Daseinsmöglichkeit verlieren. Es ist besser für eine Nation, zwar bettelarm, aber frei, als scheinbar ungeschmälert in ihrem Besitz, aber unfrei aus einem Kriege hervorzugehen.

Ein freies Volk kann sich alles das, was es in der Verteidigung seiner Freiheit verloren hat, wieder neu erwerben und aufbauen. Ein unfreies Volk wird alles das, was es im Kampf um seine Freiheit geschont hat, verlieren und dazu noch die Fähigkeit, es jemals wieder zurückzugewinnen. Die Söhne unseres Volkes wussten deshalb, dass ihr vernichtender Sturmlauf gegen Massen und Maschinen, gegen Bunker und Linien aus Stahl und Beton der siegreiche Aufstand des Willens gegen eine angebliche unbezwingbare Masse gewesen ist.

Haben unsere Ahnen noch zur Verteidigung ihrer Heimat, ihrer althergebrachten Volksseele in Blut, Sprache, Kultur, Erfindergeist und alles was uns als Deutsche ausmacht, zum Schutze ihrer Familien, für die Zukunft ihrer Enkel das höchste Opfer erbracht, was ein Mensch nur bringen kann, ihr eignes kostbares Leben, werden nun die Treusten der Treuen im Schulunterricht, in Dokumentationen und Büchern entehrt, verteufelt und mit abartigen Lügen beschmutzt.

Wir müssen uns dabei vor Augen halten, um verstehen zu können, was hier mit uns getan wird, dass ein Volk als Volk verloren ist, als solches überhaupt gestorben ist, wenn es beim Überschauen seiner Geschichte und bei Prüfung seines Zukunftswillens keine Einheit, keine Gemeinsamkeit mehr findet. In welchen Formen die Vergangenheit auch verlaufen sein mag: Gelangt eine Nation dazu, ihren Ursprung, im ersten völkischen Erwachen, zu verleugnen, dann hat sie damit die Wurzeln ihres Seins und Werdens überhaupt verneint und sich zur Unfruchtbarkeit verdammt.

Die Grundlage für ihren wurzellosen Einheitsmenschen ist geschaffen. Freilich verkaufen dies die neuen Friedensaposteln als liberale und fortschrittliche Gesellschaft. Selbstredend hämmern zig andere Faktoren des Kulturmarxismus auf den zum Bundesbürger verkommen Deutschen ein, welche hier an diesem Tag jedoch nicht in Gänze ausgeführt werden können.

Für uns ist dieser Novembertag hier in Wunsiedel immer ein ganz besonderer. Ein kraftgebendes und motivierendes Zusammenkommen, welches nicht davon lebt, dass ein immer gleiches oder gar seelenloses Programm, wie es heute an anderen Stellen in dieser Stadt zu vernehmen ist, abgespielt wird.

Vor diesem Hintergrund stellte sich auch für mich die Frage, wie mein Beitrag für den heutigen Tage aussehen sollte.

Die deutsche Geschichte ist ein Störfaktor, Sand im Getriebe ihrer neuen Ordnung, jedoch juckt es den Herrschaften dieser Zeit fast sekündlich in den Fingern, mithilfe ihrer tiefrot gefärbten Geschichtsdarstellung den Schuldkomplex zu erschaffen und im gleichen Atemzug zur eigenen Existenzberechtigung zu erheben. Menschen, die mit der Errichtung dieses Systems, deren Zustand ich aufgrund der scharfen Rechtsprechung öffentlich nicht näher beschreiben sollte, von Anfang an ihr Seelenheil gefunden haben, wiederholen es gut und gerne, das Opfer unserer Ahnen sei Umsonst gewesen.

Eine Aussage, die schon fast beiläufig wahrgenommen wird, doch eine Kampfansage darstellt, die einer Antwort bedarf. Diese Antwort gebe ich hier und heute!

Tödlicher als das Feuer eines Maschinengewehrs, das seine Garben in die Sturmreihen kämpfender Soldaten streut, verderblicher als das Kampfgas, das in den Gräben und Unterständen, in Granattrichtern und Stollen Soldaten erstickt, wurde in der Zeit nach dem großen Ringen das Wort Umsonst.

Frauen, die ihren Mann, Kinder, die ihren Vater für das Leben der Nation hingeben mussten und ihren Trost in der Heiligkeit des Opfers gefunden hatten, sodass eine stille stolze Wehmut ihr Herz erfüllte, wurden grausam aus ihrer Gefasstheit gerissen, um eine zweite Todesstunde zu vernehmen, die so ganz anders klang als die Erste.

Nicht mehr von Kriegerlos und Heldentod war die Rede. Fade Worte feiger Lumpen hingegen sollten Heldenkreuze stürzen. Da bluteten die Herzen der einsamen Frauen und Kinder und kaum verheilte Wunden brachen auf. Da bespie ein Wort, das Wort Umsonst, das Allerheiligste.

Doch was bedeutet dieses Wort für uns? All jene Begeisterung, mit der ein Volk in Richtung Freiheit schritt, all jener Ernst, mit dem entschlossene Männer ihre Pflicht erkannten, wäre Täuschung und Lüge gewesen.

Das heißt: aller Mut, mit dem Soldaten sich dem feindlichen Eisen entgegenwarfen, alle Überwindung, mit der sie in verschlammten Gräben und zerschossenen Stellungen dem Ansturm der Feinde standhielten, war ein Nichts.

Bei dem Wort Umsonst müssen wir jungen Nationalrevolutionäre stellvertretend für all jene, die mit jenen Gefallenen des großen Krieges Schulter an Schulter gekämpft haben und vom Tod verschont blieben, die Fäuste erheben und ihr ein kräftiges Nein entgegenrufen.

Bei dem Wort Umsonst müssen wir jungen Nationalrevolutionäre für alle Toten im Schattenmeer derer, die sich zum Opfer der Nation hingaben, aufschreien und die Hände über ihr Heiligtum schützend breiten.

Bei dem Wort Umsonst stehen die Toten selber auf und zeugen für ihre Idee, und der Geist der Nation spricht sein Ja dazu. Das brutale ehrlose Wort Umsonst schändet Tote und Lebende, schändet Nation und Idee, schändet Vergangenheit und Zukunft.

Der Geist der Nation, die Toten selber geben uns Antwort, wenn wir unser Warum hinausrufen in der Nacht der Verständnislosigkeit, wenn unser Herz betet um die Erkenntnis des Sinnes von Opfer und Hingabe: Darum starben deutsche Soldaten den Tod in der Schlacht, dass aus ihrem Blut und Atem, aus ihrer Liebe und ihrer Seele ein Reich des deutschen Geistes erbaut würde, das stärker sei als Stürme und Nöte, als Ängste und banges Fragen.

Ein Reich der Befreier und Befreiten. Ein Reich der Ewigkeit, gebaut auf Glauben und Idee.

Der Freiheitstod unserer Ahnen ist Mahnung und Ruf an die Ringenden und Unerlösten, ist das Feuerzeichen, das die kalte Nacht der Knechtschaft durchleuchtet und durchwärmt.

Alle deutschen Soldaten, die mit dem Tode den Treueschwur auf Deutschland besiegelten, die haben im Osten und Westen durch ihr Blut und durch ihr Grab ein Stücklein deutschen Bodens gewonnen. Grade groß genug, dass einst darauf die Wiege eines deutschen Kindes zu stehen vermag.

Vor der Welt haben sie unserem Volk, der deutschen Nation Raum und Boden erkämpft und bezahlt mit dem höchsten Wert, den ein Menschenleben nur zu geben vermag.

Wir rufen den Toten unseres Volks entgegen: Euer Opfer war nicht umsonst. Ihr starbt, damit wir Leben können! Wir vergessen euch nicht! Wir nehmen den Auftrag an!

Kreuz an Kreuz, Hügel an Hügel, Erde an Erde: ein weites deutsches Land, ein Land der Vernunft und der Freiheit, ein Land behütet, gesegnet und bewacht, erworben und geheiligt durch die Toten unseres Volkes. Ein Erbe, das gepflegt werden will! Ein Erbe, das geschützt werden will! Ein Erbe, das noch über endlose Generationen weitergegeben werden will!

So spricht der Geist der Nation zu uns, wenn wir ihn befragen.

So sprechen die toten deutschen Soldaten zu uns, wenn wir sie rufen.

Ein heiliges Vermächtnis lebt in uns, ein Erbe, welches mich, Euch und einen jeden Angehörigen unseres Volkes verpflichtet.

Wir sagen es den antideutschen Demagogen deutlich:

Es gibt kein Umsonst, solange deutsche Menschen, ungeachtet jeder Verfolgung, in Stunden und Tagen des Gedenkens an Größe und Opfer deutscher Helden ihre Seelen wandern lassen über Städte und Dörfer, über Wiesen und Felder, über Höhen und Weiten deutschen Landes bis hin zu den Stätten, wo unsere Ahnen ruhen.

Es gibt kein Umsonst, solange die Jugend, auch wenn sie nur noch ein einziges kleines Ehrenmal vorfinden sollte, welches die Zerstörungswut des Systems überlebt hat, den Ahnen im kämpferischen Andenken die Hand reicht und ihnen verspricht, ihr Erbe mit Respekt zu behandeln.

Es gibt kein Umsonst, solange die Freiheit der Nation als oberstes Gesetz über dem Fühlen und Handeln deutscher Menschen steht.

Es gibt für uns im hier und jetzt kein Umsonst!

Und all die deutschen Streiter, damals wie heute, die, um Leben zu schaffen und zu erhalten, ihr eigenes aufopferten, liegen wie Meilensteine auf dem Weg, der in die Freiheit Deutschlands führt.

Ein neues Deutschland, das die Märtyrer dieser Idee heiligspricht. Ein Volk, das eine Antwort auf seine Fragen nach dem Warum des Opfertodes fand.

Denn ihr wisst es, es gibt kein Umsonst!

 

Fürs Vaterland?

Fürs Volk?

Für die Heimat?

 

Wer zagt unterliegt!

Der Gläubige siegt!

Wir glauben!





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