Feder und Schwert LX – Die Faschismuskeule als Waffe der Narren

In der von antifaschistischen Siegermächten geprägten Nachkriegsordnung gilt es als Akt des vermeintlich politischen Anstandes, sich selbst als antifaschistisch zu bezeichnen oder zumindest auf größtmögliche Distanz zu jeglichen Positionen zu gehen, die als „faschistisch“ gelten könnten. Politische Gegner, die man auf polemische oder zum Teil ernstgemeinte Weise mit dem denkbar schlimmsten Schimpfwort beladen will, werden dabei gerne als „Faschisten“ oder wenigstens als „faschistoid“ gebrandmarkt, die als Feinde all jener „menschlichen“ und zivilisatorischen Werte gelten sollen, deren Verteidigung sich Parteien aller politischer Coleur auf die eigene Fahne geschrieben haben.

Dabei sind es beileibe nicht nur Personen des linken politischen Lagers, die sich dieses als „Faschismuskeule“ im Sprachgebrauch bekannt gewordenen rhetorischen Mittels bedienen, um politische Gegner als „menschenfeindlich“ zu diskreditieren, sondern nicht minder auch politische Rechte, die ihrerseits im Faschismus linke Wurzeln zu erkennen glauben.

 

Faschismuskeule von links und rechts

So macht während der Corona-Krise des Öfteren das Narrativ vom „Corona-Faschismus“ in rechten und regierungskritischen Protestkreisen die Runde und beim Angriff linkskrimineller Gewalttäter glauben nicht wenige bürgerliche Patrioten, dass das bekannte Zitat des italienischen Antifaschisten und Kommunisten Ignazio Silone „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›“ auf die heutige Antifa bezogen wäre. Doch nicht nur der einfache bürgerliche Michel auf der Straße ist in diesem Faschismus-Narrativ verfangen, sondern auch hochrangige Politiker der Rechten.

Der französische Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour, von denen viele rechtskonservative oder neurechte Patrioten glauben, dass er die „letzte Hoffnung“ sei, um das „christliche Abendland“ noch zu retten, behauptete unlängst, dass Faschismus und Nationalsozialismus in Wirklichkeit „linke Wurzeln“ hätten und suggerierte damit indirekt, dass die heutige volksfeindliche Linke in einem Lager mit den Weltanschauungen des historischen dritten Weges von Faschismus und Nationalsozialismus stehen würden, die in ihrer Zeit in Wahrheit Abwehrkräfte gegen den Marxismus und Liberalkapitalismus westlicher Prägung waren. Eine ähnliche Argumentation kennt man hierzulande auch von nicht wenigen Vertretern der AfD, die wohl zu dem typischen deutschen Symphatisantenkreis Zemmours gehören. Als Abkömmling algerischer Juden möchte natürlich auch Zemmour im Lager der „Antifaschisten“ und „wahren Demokraten“ stehen.

Was liegt dabei also näher, als dem politischen Gegner der Linken den schwarzen Peter des Faschismus unterzuschieben? Zemmour sagt wörtlich: „Die faschistische Bewegung wurde auf der Linken in Italien geboren. Mussolini ist Sozialist, Mussolini gehört der Sozialistischen Partei an. Er hat sich einfach von einem Teil der italienischen Sozialisten abgeschnitten, weil er wollte, dass Italien dem Krieg von 1914 beitritt, während andere es taten dem Krieg von 1914 nicht beitreten wollen. Das ist alles, aber sonst ist der Erfinder des Faschismus Sozialist.“ Und über den Nationalsozialismus befindet Zemmour „Wie heißt die NSDAP? Sie sind Linke, die SA ist Linke, sie wollen den Kapitalismus zerstören.“ Zemmour selbst reagierte mit diesen Aussagen, die von seinen Anhängern mehrere tausend Mal auf Twitter geteilt worden sind, vor allem auf die immer wiederkehrenden Vorwürfe seiner linken politischen Gegner, dass er „Faschist“ sei.

Diese wiederum versuchen ihn zu entkräften, indem sie ihm vorhalten, dass Mussolini mit dem Sozialismus frühzeitig „gebrochen“ hätte und nach dem Ersten Weltkrieg komplett „umgedreht“ worden wäre. Und auch Hitler werfen mit der Linken symphatisierende, vermeintlich seriös angestrichene „Historiker“ vor, dass dieser den Begriff „Sozialismus“ angeblich nur als taktischen „Köder“ benutzt hätte, um der marxistisch durchseuchten Arbeiterbewegung die Massen zu entreißen. Die Tatsache, dass Hitler das Privateigentum weitestgehend unangetastet lassen wollte, muss als vermeintlich stichfestes Indiz herhalten, um ihm die politische Praxis des Sozialismus absprechen zu wollen. So wird in roten Kreisen nicht selten der Begriff „Hitlerfaschismus“ an Stelle von „Nationalsozialismus“ verwendet. Da Linke und Kommunisten neben sich keine anderen Antikapitalisten oder Sozialisten dulden, haben diese bereits frühzeitig den „Faschismus“ als negativ besetzten Kampfbegriff etabliert, in dem sich alle negativen Erscheinungen wie Reaktion, Kapitalismus und Imperialismus bis zum Äußersten steigern würden.

Es scheint also offensichtlich zu sein, dass sich der Streit zwischen der Linken und der bürgerlich-konservativen Rechten lediglich um die Frage dreht, wer von beiden die konsequenteren „Antifaschisten“ sind. Denn die Menschenrechtsideologie und das Selbstverständnis einer negativen Freiheit von allen äußeren und inneren „Zwängen“ entlarvt beide Lager als wesensverwandt bzw. als Kehrseiten ein- und derselben Medaille.

 

Menschenrechtsideologie gegen Volk und Nation

Die Idee, welche Antifaschisten sowohl des bürgerlichen als auch des kommunistischen Lagers miteinander verbindet, reicht schon bis in das 18. Jahrhundert zurück. Unter dem Pulverdampf der französischen Revolution verkündete man damals schon die universalistischen Menschenrechte, den Zustand einer Gesellschaft, in dem Mensch gleichberechtigt neben Mensch steht und wo Unterschiede entweder ausgelöscht oder in ihrer Wirkung nicht beachtet werden. „Der Mensch“, losgelöst von allen organisch gewachsenen menschlichen Teilgruppen, sollte dann gemeinsam mit anderen „Menschen“ mit dem gleichen Freiheitsverständnis eine „Ordnung“ bilden, die durch den „demokratischen Staat“ ausgedrückt wird. Daraus entwickelte sich schließlich der parlamentarische Staat, in dem die nach Meinungen und Interessen sich frei zu Parteien zusammenschließenden Menschen ein Wirrwarr an Zielvorstellungen bildeten, die allein durch die allernötigsten Verkehrsregelungen eines Nachtwächterstaates zusammengehalten wurden, um die Ordnungsbedürfnisse der politischen Teilnehmer zu regeln.

Einige andere Menschenrechtsapologeten sahen in dieser „Ordnung“, auch wenn die „politische Demokratie“ bestand, noch lange nicht die Gleichheit von Mensch zu Mensch verwirklicht und strebten nach einer Revolution, die die Grundsätze der Menschenrechte auch auf die Wirtschaft ausdehnt, wenn nötig auch unter dem Einsatz von blutiger Gewalt, um dann die „echte“ und „wirklich freie“ Demokratie errichten zu können, die sich in einem basisdemokratischen Rätesystem ausdrücken soll. Die verschiedenen Pläne zur Errichtung des demokratischen Menschenrechtsstaates bezeichneten nur unterschiedliche Einsichten in die aktuelle Lage, Unterschiede der taktischen Methode und unterschiedliche Ausprägungen des Radikalismus, jedoch nicht Unterschiede des Ziels und der grundlegenden Sicht auf die Welt. Sie kämpften bei aller Verschiedenheit der Schattierung stets für das eigentliche Endziel: Die Verwirklichung der Ideen von 1789, den Aufbau der „menschlichen“ Gesellschaft auf den Grundsätzen von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Liberale, Konservative und Marxisten sind zeit ihres Bestehens zwar immer nur getrennt marschiert, aber haben immer das gleiche Ziel vor Augen gehabt.

Sie stehen für ein utopisches Ideal des Lebens, das hinter all den taktischen Unterschieden gemeinsam ist. Damit stehen sie im krassen Gegensatz zu den Bewegungen des dritten Weges, die eben nicht für die Aufhebung und Vermischung nationaler und völkischer Unterschiede stehen, sondern die Widersprüche aus Klasse und Nation bzw. sowohl liberalistische Gleichmacherei als auch marxistischen Kollektivismus überwinden wollen und gleichzeitig an Europas uralter Tradition wieder anknüpfen wollen. Diese Bewegungen wurden im Verlauf des 20. Jahrhunderts durch den Faschismus und durch den historischen Deutschen Sozialismus verkörpert. Nicht die Verwischung und Auslöschung der völkischen Eigenart oder die „Assimilation“ an eine herrschende Volksgruppe kennzeichnen den dritten Weg, sondern das wirkliche Menschenbild des Nationalismus, das sich im Streben politisch bewusst gewordener Völker nach Freiheit und Selbstbestimmung wiederfindet.

Der deutsche Redakteur und Publizist Johannes Gross brachte es folgerichtig auf den Punkt: „Die Ideologie des Faschismus und Nationalsozialismus kann auch verstanden werden als ein Ausdruck des europäischen Selbstbewußtseins zwischen den Kriegen – der dritte Weg zwischen der liberalen Demokratie des Kapitalismus und der kommunistischen Diktatur des Proletariats. … Die Kraft dieser dritten Position, ihre politische Virulenz, bezog sie aus dem alten Kontinent, der sich tausend Jahre als Mitte der Geschichte verstanden hatte und nicht kampflos das Feld räumen mochte.“

 

Faschismus als verkannte Weltanschauung

Die überwiegenden heutigen Vorstellungen über den Faschismus, die sich lediglich in dem Narrativ einer menschenverschlingenden Gewaltherrschaft erschöpfen, welche sich wahlweise in Gestalt eines „Nazifaschismus“, „Coronafaschismus“, „Linksfaschismus“, „Ökofaschismus“ oder einer beliebig anderen Gestalt ausdrücken kann, gehen allesamt auf die Fälschungen und Täuschungen zurück, die ursprünglich durch Kommunisten und andere Linksextremisten in Umlauf gebracht worden sind, um sich von den eigenen historischen Verbrechen realexistierender roter Diktaturen reinzuwaschen. Sie kennzeichnen nichts weiter als eine primitive Polemik politisch Unwissender, die den Faschismus lediglich auf ihre Feinde projizieren mit dem Zweck, diese aus der vollendeten Tatsache heraus, dass der Faschismus seit dem verlorenen Krieg 1945 zum verbrannten Begriff wurde, zu diffamieren.

Im tatsächlichen Sinne ist der Faschismus jedoch nichts anderes als die italienische Variante des dritten Weges zwischen dem westlich-kapitalistischen Liberalismus und kommunistischen Marxismus, die von Benito Mussolini ab 1919 geprägt und zwischen 1922 bis 1943 sowie in Form der Repubblica Sociale Italiana (RSI) von September 1943 bis April 1945 die Staatsordnung Italiens bildete. Mussolini selbst grenzte das Wirken des Faschismus lediglich auf den Raum der italienischen Interessenssphäre ein, indem er sagte, dass der Faschismus keine Weltanschauung ist, „die über die Alpen und das Meer hinausgetragen werden kann, da er in der Kraft und den Werten unseres Volkes wurzelt.“ Ähnlich wie der Nationalsozialismus in Deutschland ging auch er aus einer Synthese linker und rechter politischer Elemente hervor, die in Italien durch Syndikalismus und Nationalismus verkörpert wurden und strebte eine Versöhnung bzw. Zusammenarbeit aller Berufsstände unter dem korporativen Gedanken an.

Als übergeordnetes Gebäude trat aber hier der Staat auf und nicht, wie in Deutschland, das Volk als rassisch definierte Blutsgemeinschaft. Zeitgleich traten neben dem Faschismus in Italien und dem Nationalsozialismus in Deutschland auch noch viele weitere ähnliche nationalrevolutionäre Bewegungen in anderen europäischen Ländern auf, deren Kampf allesamt den verlogenen Menschenrechtsideologien von Liberalismus und Kommunismus galt. Es waren nationale Abwehrbewegungen gegen die internationalistischen Schwurbeleien bürgerlich-liberaler und marxistischer Weltverbesserer, die trotz aller natürlicher weltanschaulichen Differenzen, resultierend aus den unterschiedlichen Eigenarten der Völker, zwangsläufig dasselbe Schicksal teilten und sich zu einer gemeinsamen Front gegen die beiden großen Bedrohungen aus internationaler Plutokratie und Bolschewismus zusammenschließen mussten, wenn sie ihr Werk der nationalen, sozialen und gesellschaftlichen Erneuerung ungestört fortsetzen wollten.

Sowohl Faschismus als auch nationaler Sozialismus waren das letzte Aufbegehren des alten europäischen „Blut- und Schwertadels“, von dem der Paneuropa-Vordenker Coudenhove-Kalergi schon 1922 in seinem Werk „Adel“ schrieb, dass dieser „endgültig ausgepielt habe“ und von einem neuen „Geistesadel“ verdrängt werden würde. Den scheinbaren Konflikt zwischen Kapitalismus und Kommunismus bezeichnete Kalergi als „Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels um das Erbe des besiegten Blutadels“. Den Generalstab beider Parteien verortete Kalergi in der „geistigen Führerrasse Europas“, womit er das Judentum meinte. Der „Kalte Krieg“ nach der endgültigen Niederwerfung des alten Europas 1945 als janusköpfige Erscheinung der siegreichen Internationalen und der Siegeszug intellektueller Schulen, die die alten freimaurerischen Ideale von der Gleichheit von allem, was Menschenantlitz trägt, verkündeten, passen in der Tat zu dem, was Kalergi als Zukunft Europas prophezeite.

Schon während des Spanischen Bürgerkrieges zwischen 1936 und 1939 wurden die verhärteten Fronten zweier sich wie Feuer und Wasser entgegenstehenden Ideen, hier die Weltanschauungen sich ihres eigenen nationalen Charakters und ihres eigenen geschichtlichen Erbes bewusst gewordener Völker, dort die Ideologien der internationalistischen, fortschrittsgläubigen Menschenrechtler, bereits im Kleinen scharf in zwei völlig unvereinbare Lager getrennt, die im darauf folgenden großen Ringen des Zweiten Weltkriegs in den entscheidenden Endkampf traten. Während die selbsternannten humanistischen und demokratischen Staaten des Westens keine Scheu hatten, vorbehaltlos die Sache der von Moskau aus ferngesteuerten Rotspanier zu unterstützen, haben Italien und Deutschland sich auf die Seite der „faschistischen“ Falangisten gestellt, mit denen sie naturgemäß die selben Interessen teilten, um Europa vor der Machtergreifung des Kommunismus zu bewahren. Auch später im Zweiten Weltkrieg gingen westlicher Liberalismus und östlicher Bolschewismus ein gemeinsames Bündnis ein, um die Erneuerung Europas im Lichte seiner alten Traditionen zu vereiteln, die Beute unter sich aufzuteilen und mit dem jeweils eigenen Konzept von Menschenrecht, Fortschritt, Gleichheit und Demokratie zu „beglücken“.

Wer also als Patriot oder gar als Nationalist zur Faschismuskeule greift, um plutokratische Unrechtssysteme anzuklagen, muss sich darüber im Klaren sein, dass er sich damit eines Feindnarrativs bedient und, ob gewollt oder nicht, das Erbe und Andenken der Millionen Soldaten und freiwilligen Kämpfer aller Länder des Kontinents, die auf den Schlachtfeldern Europas gekämpft und geblutet haben, um ihre Nationen vor Kommunismus und plutokratischer Geldherrschaft zu bewahren, in den Schmutz tritt. Denn nicht nur der Deutsche Sozialismus steht für einen dritten Weg zwischen den beiden internationalistischen Spielarten, welche am Ende im selben ideologischen Substrat der Französischen Revolution mit ihren Losungen von Gleichheit und Menschenrechten wurzeln, sondern auch Faschismus und weitere nationalrevolutionäre Willensäußerungen völkischer Freiheitsideen, die über Europa verteilt so vielfältig sind, wie die einzelnen Gesichter der europäischen Völkergemeinschaft.





  • Gut nachvollziehbare Klarstellung des Faschismusbegriffs. Dass hier jedoch “Unrechtssysteme” der härteste Begriff zur Kennzeichnung nicht-faschistischer Systeme ist, erscheint dann doch arg romantisch. Das faschistische Italien war ja nun wirklich kein geordneter Rechtsstaat. Ideologien zu verteidigen ist tückisch. Das Verleugnen faschistischen Unrechts seitens vieler Nationalisten ist nicht weniger feige und schwach als das Verleugnen stalinistischen Unrechts seitens vieler Kommunisten.

    Siegfried 10.01.2022
  • Könnte man hier noch anmerken: Der faschistische Staat sollte ein Ständestaat sein. Ein organisierter Berufsstand heißt im Englischen corporation. Die gebräuchlichere, neuere Bedeutung davon ist allerdings (multinationaler) Konzern. Deswegen wird in angelsächischen Sprachraum gerne behauptet, Faschismus sei gleichbedeutend mit einer globalen Plutokratie der Konzerne, dh essentiell dem status quo.

    RW 03.01.2022
  • Ausgezeichneter Artikel über die dritte Position. Eine wirklich gute und interessante Lektüre.

    Luka 03.01.2022
  • Wie man sieht, ist der Begriff “Faschismus” mittlerweile zu einer hohlen Phrase geworden und macht sogar vor Corona nicht halt. Man hat sich praktischerweise darauf geeinigt, dass etwas maximal Negatives damit gemeint ist.
    Eine eingehende Diskussion darüber, was ursprünglich mal mit diesem Begriff verbunden wurde, dürfte in der Öffentlichkeit jedenfalls auf allgemeines Desinteresse stoßen.
    Dem schönen Wörtchen “geil” ist es – in umgekehrter Semantik – ebenso ergangen.

    Enrico Caruso 02.01.2022
  • Es gibt nur EINE Weltanschauung welche auf naturgesetzlichen Fundamenten ruht
    und somit auch als EINZIGE Weltanschauung als organisch zu bezeichnen ist.

    LUISE 02.01.2022
  • Exzellenter historischer Abriss zum Faschismus Begriff und zu dessen korrekter Einordnung. Herzlichen Dank!

    Turul 02.01.2022
  • Aber wir die eine neue Ordnung anstreben können die BRD durchaus als faschistisch bezeichnen da der Faschismus nichts mit den Naturgesetzen zu tun hat. Damals wollte man den Südtiroler mit Gewalt das Deutschtum austreiben sowie die BRD eine Impfpflicht durchsetzen will.

    LUTZ Meyer 02.01.2022
    • Wenn man im Geiste Amerikaner ist, ist der Staat an sich ein deswegen abzulehnendes sozialistisches Konzept und «Faschismus» bedeutet bloß «böse Mächte, die ‘irgendwie’ die Bevölkerung unterdrücken.» Die herrschenden BRD-Eliten, die vor demonstrativem Antifaschismus kaum laufen können, als «faschistisch» zu bezeichnen, ist lächerlich.

      RW 03.01.2022
    • Die BRD ist deshalb schon nicht faschistisch, da sie als liberal-kapitalistischer Staat den persönlichen Profit und den materiellen Wohlstand des Einzelnen in den Mittelpunkt ihrer Agenda setzt.
      Der italienische Faschismus setzte hingegen die Volksgemeinschaft und die Überwindung der Klassenunterschiede zugunsten einer Idealvorstellung eines römischen Staatswesens in den Mittelpunkt.

      Isegrim 03.01.2022
  • Faschismus = biologische Weltanschauung? Ist mir neu. Der historische Faschismus repräsentiert den starken Staat ganz in der Tradition des alten römischen Imperium. Die Kräfte die das Wort als Abgrenzung gegen uns benutzen kommen aus der Rechtskonservativen Ecke und machen das aus Selbsterhaltungstrieb.

    LUTZ Meyer 02.01.2022
    • Was haben sie gegen ein gut funktionierendes Staatswesen ? Die liberalistischen Träume von absoluter Freiheit oder gar Anarchie, sind nichts als Luftschlösser linker Weltanschauung und haben mit dem was wir in der Natur vorfinden nichts zu tun. Niemals kann eine Gesellschaft, ein Staat oder eine Republik wie immer sie das nun nennen wollen auf solchen Welfremden Fundamenten funktionieren.

      Blackbyrdzzz 03.01.2022
  • Was man noch dazuerwähnen kann woher das Wort Faschismus überhaupt kommt. Faschismus kommt vom lateinischen Fascis was übersetzt soviel wie Rutenbündel heißt. In der römischen Republik war es gebräuchlich das die höchsten Amtsträger in Rom dieses trugen, es stellt symbolisch die gebündelte Macht des römischen Volkes dar. Mit irgendeinem Wirtschaftssystem oder einer linken Ideologie hat das überhauptnichts zu tun.

    Blackbyrdzzz 02.01.2022
  • Danke für diesen Beitrag. Ich kanns auch nicht mehr lesen/hören wenn sich bürgerliche bis vermeintlich gleichgesinnte Vollidioten gleichermaßen keiner anderen als dieser beschränkten Rhetorik des “Corona-” oder gar “Linksfaschismus” bedienen.

    Andreas Hörnlein 02.01.2022
  • Selten so ein Schwachsinn hier gelesen, Begründung reiche ich nach. Vorab liebe Südtiroler, Entschuldigung.

    Mario Schulz 02.01.2022
    • Südtirol ist ein Zankapfel, bei dem italienische und deutsche Gebietsansprüche miteinander kollidieren. Das bedeutet aber nicht, dass sich Faschismus und deutscher Sozialismus grundsätzlich widersprechen und jegliche Kooperation zur Wahrung der Festung Europa ausgeschlossen wäre. Mit wem will man denn sonst eine europäische Eidgenossenschaft schließen, wenn nicht mit Staaten, die ähnlich politisch ausgerichtet sind und Europa frei machen wollen von Liberalismus und Kommunismus?

      Erwin T. 02.01.2022
      • Südtirol ist die (relative kleine) Kriegsbeute, die dem Königreich Italien als Dank für seinen Verrat an den eigenen Verbündeten von den Entente-Mächsten nach dem ersten Weltkrieg zugestanden wurde.

        RW 03.01.2022
  • Der beste Artikel, der hier jemals erschien – großartig! Unbedingt lesenswert, weil er endlich mit dem Faschismuskeulenunfug von Rechts aufräumt; leider hat auch ein Redner des III. Weg in einem der letzten Videos hier bei einer Corona-Demo diesen Begriff im Bezug auf das System der BRD verwandt. Daher diesen Artikel als Schulungsmaterial verbreiten!

    Volker 02.01.2022
    • Dann löscht doch einfach das Video und lasst nicht mehr jeden Narren reden. Wenn das was ich dort zum Thema Faschismus gesagt habe, Blödsinn für Euch ist, dann bin ich hier wohl falsch. Tut mir leid, war ein Irrtum von mir.

      Mario Schulz 02.01.2022

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