Gegen Putins Invasion: München steht auf!

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Die russische Invasion der Ukraine bewegt die Münchner. Am 02. März fand eine überparteiliche Großdemonstration gegen den russischen Einmarsch statt. Zehntausende Münchner kamen, um ihre Solidarität auszudrücken. Neben SPD, CDU, FDP, Linken und Grünen war auch „Der III. Weg“ vertreten. Waren die Redebeiträge von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), Markus Söder und Ilse Aigner (beide CSU) bereits schwer erträglich, war der Auftritt des amerikanischen Konsuls Timothy Liston dann Anlass, die Veranstaltung wieder zu verlassen. Lediglich der Beitrag des ukrainischen Generalkonsuls bot eine Abwechslung der dargebrachten Botschaften, da jener explizit den heldenhaften Kampf ukrainischer Soldaten würdigte.

Eine ungewöhnliche Versammlung

Es kommt selten vor, dass „Der III. Weg“ eine Haltung der Systemparteien teilt. Doch der Krieg in der Ukraine ist ein Ereignis, das vieles verändert hat. Der russische Einmarsch in die Ukraine ist ein ungerechtfertigter Angriff auf ein souveränes Volk. Über diesen Punkt herrscht parteiübergreifende Einigkeit. Daher unterstützt auch „Der III. Weg“ Solidaritätskundgebungen für die Ukraine. Doch in allen weiteren Fragen betreffs der Ursachen des Krieges, seiner Deutung und den Konsequenzen, die daraus zu ziehen sind, gehen die Ansichten wieder auseinander. Es ist daher wichtig und richtig, den herrschenden Narrativen zu widersprechen und den nationalrevolutionären Standpunkt auch bei Großveranstaltungen darzulegen.

 

Die Kundgebung auf dem Münchner Königsplatz soll laut Polizeiangaben von gut 40 000 Menschen besucht worden sein. So viele Menschen dürften seit dem SA-Aufmarsch 1936 auf diesem Platz nicht mehr zusammengekommen sein. Manches ist seit jener Zeit gleich geblieben: Wie damals drängen asiatischstämmige Horden unter Sowjetfahnen gen Westen. Doch mehr noch hat sich geändert. Statt Hakenkreuz-Fahnen sieht man heute Fahnen der Linken und anderen Parteien, Ukraine-Fahnen, Regenbogenfahnen und EU-Fahnen auf dem Königsplatz. Es erstaunt, dass heute grade jene Politiker und Ideologen sich als Verteidiger der Ukraine aufspielen, die das Land zu einer leichten Beute haben verkommen lassen.

 

Das herrschende Narrativ lautet etwa, der russische Aggressor würde sich von „der Demokratie“ in der Ukraine bedroht fühlen und hätte daher das Land angegriffen. „Die Demokraten“ seien aber wehrhaft und stünden daher zusammen. Vor der Demonstration wurden zahlreiche EU- und Ukraine-Fahnen ausgeteilt, um die geplante Osterweiterung der EU zu feiern. Ein bereits schwer erträgliches Bild, wie auch der von vielen Teilnehmern zur Schau getragene Pazifismus. In den Redebeiträgen der herrschenden Politiker ist viel vom Frieden die Rede, von der Demokratie und vom „jüdischen Präsidenten der Ukraine“. Was kaum erwähnt wird, ist der heldenhafte Einsatz der ukrainischen Soldaten. Gänzlich unterschlagen wird die Tatsache, dass es grade Nationalisten sind, die heute die Ukraine an vorderster Front verteidigen.

 

Während Nationalisten die Ukraine verteidigen, feiert man sich hier lieber selbst. Einzig der ukrainische Generalkonsul Yarmilko Yuriy bot eine Abwechslung zu seinen Vorrednern. Er stellte  unter anderem klar, dass es Bürger aller politischen Fraktionen, auch der Rechten, seien, die sein Land verteidigten. Er forderte insbesondere mehr Waffenlieferungen für sein Land. Flugabwehrraketen braucht man, um Flugzeuge abzuwehren, Panzerfäuste, um Panzer zu zerstören. So eine simple Botschaft, die eigentlich auch Pazifisten einleuchten müsste.

 

Mit dem Beitritt in die Europäische Union würde für die Ukraine vieles schlechter werden. Überfremdung, Gender-Gaga, Bevormundung durch Brüssel. Es erschreckt, dass Nationalisten heute ihr Leben geben und möglicherweise am Ende einer Wandlung ihres Landes in ein „liberales“ Land westlicher Provenienz unfreiwillig Vorschub leisten. Doch ukrainische Nationalrevolutionäre haben eigene Visionen, wie beispielsweise von dem Projekt Intermarium, einem Konzept freier Nationen unabhängig von Ost und West. Man darf nicht vergessen, dass grade die enge Westanbindung, angetrieben durch Menschen wie Wolodymyr Selenskyj, den russisch-ukrainischen Konflikt befördert hat. Doch der Westen und seine Vertreter haben die Ukraine im Stich gelassen und noch heute sind es die ukrainischen Soldaten, die allein ihr Land verteidigen. Lediglich europäische Freiwillige unterstützen sie.

 

Auf dem Königsplatz hält sich das Interesse für die Verteidiger der Ukraine in Grenzen. Als der amerikanische Konsul Timothy Liston die Bühne betritt, ist der Zeitpunkt gekommen, um als Nationalist die Veranstaltung zu verlassen. US-Imperialisten haben grade jetzt keine Aufmerksamkeit verdient.

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