Erneuter Aufreger in Österreich wegen Eiernockerln am 20. April

Die Republik Österreich ist nicht nur der repressivste Staat in Europa, sie wird im Volksmund auch „Eiernockerlstaat“ genannt. Alt gewordene Antifaschisten wie Karl Öllinger von der Plattform „Stoppt die Rechten“ rühmen sich, den Kult rund um die Eiernockerl erfunden zu haben.

Seit 2015 fertigen sie Anzeigen nach dem berüchtigten NSDAP-Verbotsgesetz an, falls jemand in Bild oder Text Eiernockerl verherrlicht. Erfolgte Verurteilungen erfreuen kleine Geister und animieren zu immer mehr Anzeigen. So mancher Internetheld und Tintenritter mutiert dabei zum Kämpfer gegen das „unfassbar Böse“.

 

 

 

 

So sehen Denunzianten aus:

 

Screenshot Twitter

 

Kollateralschäden sind den Antifaschisten egal. Wie die rote Armee mähen sie alles nieder, was ihnen in den Weg kommt, auch, wenn es Unbeteiligte sind. So zum Beispiel ein Gastwirt aus Wien. Am 20. April enthielt das Tagesmenü Eiernockerl mit Salat – und das ausgerechnet für 8,80 Euro. Es folgte ein Shitstorm und der Ruf nach dem Richter. Was wie der Amoklauf von Hysterikern wirkt, entpuppte sich sehr schnell als genau ein solcher. Denn der Gastronom erklärte, mit dem Nationalsozialismus nichts am Hut zu haben. An das Datum habe man beim Erstellen der Karte gar nicht gedacht, beteuert der Inhaber des mutmaßlichen „Nazi-Lokals“. Die günstigeren Speisen in der Tageskarte seien zudem schon seit Jahren mit 8,80 Euro bepreist.

Auch 2022 werden einige unvorsichtige Nockerlfans in die Mühlen der österreichischen Justiz geraten sein. Der Strafrahmen für „Eiernockerl-Verbrechen“ beträgt übrigens bis zu 20 Jahre Haft.





1 Kommentar

  • Premiere! Sogar meiner Wenigkeit fehlen hierzu die Worte. Oder genügt „offene Irrenanstalt“?

    ewald ehrl 27.04.2022
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