Berlin: Wahlalter soll auf 16 Jahre herabgesetzt werden

Die linke Regierung in Berlin, bestehend aus der SPD, den Grünen und der Partei „Die Linke“, wollen das Wahlalter um zwei Jahre auf 16 herabsetzen. Auch die FDP unterstützt dieses Vorhaben. Da für diese Verfassungsänderung eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig ist, ist die Regierung Berlins auch auf die Stimmen der FDP angewiesen. Noch dieses Jahr soll die Änderung beschlossen werden. Was für junge Leute nun nach einer guten Sache klingt, muss aber zunächst einmal analysiert werden.

In Berlin liegt der Anteil von Personen mit einem sogenannten Migrationshintergrund bei Jugendlichen zwischen zehn und fünfzehn Jahren bei 38,2%. Die Tendenz dieses Prozentsatzes ist steigend. Bei der kommenden Wahl im Jahr 2026 ist demnach davon auszugehen, dass bei einer Änderung des Wahlalters auf 16 Jahre ein weiteres Klientel für die Systemparteien links der sogenannten Mitte entsteht. Des weiteren ist es so, dass gerade Wähler der Grünen momentan in eben diesem Altersspektrum zu erwarten sind. Dies lässt zumindest die Entwicklung der „Fridays for Future“-Bewegung vermuten. Bei den vergangenen U-18-Wahlen kamen die bereits im ersten Absatz genannten Berliner Regierungsparteien auf zusammengezählt 57,65%.

Warum in Berlin also Menschen bei komplexen politischen Entscheidungen „mitbestimmen“ sollen, welche auf der anderen Seite nicht reif genug sind, eigenständig ein Kraftfahrzeug zu bedienen, ist mehr als fraglich. Was ebenso Fragen aufwirft, ist das Faktum, dass die Politstrategen ihren potentiellen Wählern zwar die Reife zutrauen, um bei einer Wahl ihre Stimme für eine politische Partei abgeben zu können, aber über konkrete zukunftsrelevante Themen stets nur selbst entscheiden. Demnach ist also klar, dass eben diese Politiker nur auf die Sicherung ihrer Herrschaft bedacht sind. Solange das „Wahlvolk“ so wählt, wie man es wünscht, spielen Alter und Herkunft keine Rolle.





  • Das Wahlalter 16 ist halb so wild: In Berlin gehören etwa 2% der Bevölkerung der Altersgruppe 16/17 an. Selbst wenn sie mit einer Wahlbeteiligung von 100% kollektiv eine einzige Partei wählen, hätte diese Partei ergo auch nur 2% mehr. Tatsächlich verteilen sich die Stimmen der Jungen aber ohnehin auf alle Parteien, das sieht man gut in Bundesländern, wo Wahlalter 16 schon gilt. Die Parteien gewinnen und verlieren nur im Promillebereich. Ich würde empfehlen, sich anderen Themen zu widmen.

    Heinz 12.05.2022
  • Ich bin Gymnasiast, und habe Glück, dass ich Lehrer hatte/habe die uns beibringen wie man selbständig und unabhängig von Medien politische Ereignisse beurteilt. Das sind allerdings auch alte Lehrer aus der DDR Zeit. Doch bei der Vielzahl der Schüler ist die Linkspropaganda derart tief eingedrungen, sodass es immer und immer wieder zu Konflikten kommt. Aber nicht bei mir. Und ich bin dankbar, dass es Bewegungen gibt wie euch, in der man als Deutscher frei leben kann.

    Lukas 12.05.2022
  • Denen dürfte es vor allem um Gymnasiasten gehen, die schon so wählen werden, wie man ihnen sagt, daß sie wählen sollen. In England gibt es regelmäßig ähnliche Bestrebungen, nur noch absurder: Wählen ab 16, klar doch. Aber keinesfalls Bier trinken.

    RW 11.05.2022

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