Bundesregierung zögert schwere Bewaffnung ukrainischer Truppen hinaus

Wenn es um die vermeintliche Solidarität mit der Ukraine geht, lassen die Regierenden in der BRD und die um sie gescharte sogenannte „Zivilgesellschaft“ keine Gelegenheit für heuchlerische Lippenbekenntnisse aus. Doch den vollmundigen Solidaritätsappellen folgen keine handfesten Taten. Im kritischsten Augenblick des nationalen Überlebenskampfes der Ukraine gegen die neobolschewistischen Aggressoren unter dem Kommando Moskaus, glänzt die Regierung unter Kanzler Olaf Scholz (SPD) eher mit unterlassener Hilfeleistung. Obwohl der Bundestag im April für die Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine gestimmt hat, macht man bisher keine ernsthaften Anstalten, das Kriegsgerät an die Front im Donbass zu werfen, wo die Russen tagtäglich neue Geländegewinne erzielen.

Dass jeder Quadratmeter verlorenen Bodens für die Ukraine womöglich unwiederbringliche territoriale Verluste bedeutet, da Russland die besetzten Gebiete schnellstmöglich zu annektieren gedenkt, interessiert die Verantwortlichen in Berlin offenbar wenig, denn die zugesagten Panzer – in Summe insgesamt 30 Gepard-Flakpanzer – sollen nun frühestens Ende Juli bzw. Ende August geliefert werden. Mindestens zwei weitere Monate des Krieges werden ukrainische Heimatverteidiger nun mit ungleichen Mitteln im Abwehrkampf gegen den imperialistischen Feind aus dem Osten ausharren müssen, der Krieg wird damit unnötig in die Länge gezogen. Dementsprechend hat auch der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, die Bundesregierung ein weiteres Mal scharf attackiert und ihr zu Recht vorgeworfen, dass es ihr am politischen Willen fehle, um den Kampf gegen die russische Bedrohung zu unterstützen.

Deutschland müsse seiner Ansicht nach „nun endlich eine Führungsrolle spielen.“ Eine Eigenschaft, die die Oberen dieses Systems noch nie an den Tag legen konnten, denn anstatt zu führen, wurden sie seit 1945 dazu dressiert, vor den anderen zu kriechen. Im Fall der SPD scheinen diese wohl Putin und Russland zu sein. Die Kuschelei mit den Despoten der Sowjetunion und Russlands ist dabei nicht erst seit Gerhard Schröders Kumpanei mit Putin ein Thema, sondern hat in der SPD schon Tradition seit 100 Jahren. So verwundert es auch kaum, dass Kanzler Olaf Scholz bisher immer noch nicht den Sieg der Ukraine und die Vertreibung aller russischen Besatzer von ukrainischem Territorium als angestrebtes Ziel der bundesdeutschen Ukraine-Politik ausgerufen hat. Die Verzögerungstaktik der roten Regierung in Berlin passt also ganz zum Bild der SPD und wird eine Mitschuld an ungezählten weiteren ausgelöschten europäischen Menschenleben tragen, die den Blutbädern des eurasischen Ansturms zum Opfer fallen.





  • Und so ist es auch gut. Keine Waffen in die Ukraine. Erstens ist die Bedienung zu komlex, als dass man das in einer Woche vollends verstehen kann. Zweitens feuert man den Krieg nur UNNÖTIG an. Aus meiner Sicht sollte Deutschland sich nicht in den totalen Krieg stürzen. Mit den jetzigen dämlichen Sanktionen sind wir schon Kriegspartei genug.
    Das ist allerdings alles auch nur MEINE Meinung.

    Lukas 27.05.2022
    • Kriegspartei wird man nicht dadurch, daß man mit einer Handel treibt.

      RW 27.05.2022
    • Wenn man sich immer nur aus allen heraushält, kann der Krieg auch irgendwann einmal vor der eigenen Haustür stehen. Moskau hat klare Ziele formuliert, die sich keineswegs nur auf die Ukraine beschränken. Dieser Konflikt hier ist nicht mit Afghanistan vergleichbar, wo die BRD sich auch wirklich hätte heraushalten können. Gegen die moskowitischen Kriegstreiber hilft nur entschlossenes Vorgehen. Oder was genau soll „gut“ sein an dem Blutvergießen und den Greueln des Mongolensturms?

      Erwin T. 27.05.2022
      • Die Bundesregierung hat es ja freigestellt. Jeder der kämpfen will kann ja gern im die Ukraine gehen, und tun was er gedenkt zu tun müssen. Aber ich denke Deutschland sollte nicht das Ziel Russland werden, was es momentan auch nicht ist. Denn das Öl aus Russland fließt wie eh und je nacj Deutschland. Selbst die Amerikaner kaufen immr noch Öl aus Russland. Da brauch mir keiner erzählen Russland will Deutschland angreifen.

        Lukas 28.05.2022
    • Sehr richtig die einseitige Wiederholung der Natopropaganda ist keine Option, solange dei Gegenseite nicht gehört wird.

      Artjom 27.05.2022
  • Der Zeitfaktor ist absolut beim Heimatschutz und Gebietsrückgewinnung entscheidend, bevor der Gegner mit eigenem Material aufholen kann. Die Bunte-Regierung bei einem ihrem Theaterstück.

    VoSo 27.05.2022

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