Geopolitischer Brennpunkt in „Fernübersee“

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Australien – ein kontinentaler Außenposten

Australien ist der einzige Staat der Welt, welcher aufgrund seines 7,7 Millionen Quadratkilometern großen Festlands einen gesamten Kontinent sein Eigen nennen kann. Zusätzlich zählen noch die Inseln Tasmanien (zu Australien gehörig) und Neuguinea (zu Westneuguinea und Papua-Neuguinea) zum australischen Kontinent. Von Australiens 25,8 Millionen Einwohnern sind laut Wikipedia 2,4% indigener Abstammung (Aborigines), 92% europäischer Abstammung und 7% der Bevölkerung Asiaten. Interessant wird es, wenn man sich vor Augen führt, dass von den europäischen Australiern ganze 85% britischer oder irischer Abstammung sind. Zusätzlich haben knapp 900.000 Australier deutsche Vorfahren. Rechnet man diese Bevölkerungszahlen zusammen, so lässt sich davon ableiten, dass rund 22.8 Millionen Australier germanischen Blutes sind. Die geographisch abgelegene und isolierte Lage Australiens scheint momentan noch ein funktionierender Schutz gegen invasive Migrationsbewegungen zu sein.

 

 

 

Abgeschieden, aber mitten im Weltgeschehen

Der Wohlstand Australiens beruht auf dessen starker Exportwirtschaft. Vor allem Eisen, Silber und Gold werden im australischen Outback, der viertgrößten Wüste der Erde, gefördert, welche das Innere dieses Kontinents ausmacht. Das landwirtschaftliche Herzstück Australiens ist das Murray-Darling-Becken (benannt nach den gleichnamigen Flüssen), welches im fruchtbaren Südosten des Inselkontinents liegt. Ebenfalls im Südosten liegen die beiden Metropolen Sidney und Melbourne, welche an der Küste gelegen das wirtschaftliche und politische Zentrum Australiens bilden. Da die australische Wirtschaft vor allem Rohstoffe exportiert, ist Australien auf die großen Weltmärkte, ähnlich wie Russland, als Abnehmer ihrer Exportgüter angewiesen. Auch den notwendigen Import von Industriemaschinen hat Australien mit Russland gemeinsam, hier herrscht wieder eine Koabhängikeit (mangelnde Autarkie). Wichtigster Warenabnehmer für australische Ressourcen, vor allem für Eisenerz und Kohle, ist China. Wichtigster Verbündeter hingegen sind die USA. Dass sich hier ein globaler Interessenkonflikt anbahnt, liegt auf der Hand.

 

Handelsrouten in umkämpften Gewässern

Der große Wohlstandsfaktor Australiens, der Fernhandel über die Seewege, ist auch zugleich dessen Achillesferse. Somit muss Australien eine schlagkräftige Flotte aufbauen, um seinen Außenhandel überhaupt schützen zu können. Dabei verlässt sich „Down Under“ (die volkstümliche Eigenbezeichnung der Australier für ihren Kontinent), nicht auf europäische Partner. So hat die australische Regierung ein milliardenschweres U-Boot Abkommen platzen lassen, in welchem der Kauf französischer Diesel-U-Boote vereinbart wurde. Stattdessen deckt sich Australien bei den USA ein, welche durchaus leistungsfähigere atombetriebene U-Boote liefern können. Hierbei ist vor allem die Reichweite der U-Boote ein Kriterium, wenn man die riesigen Distanzen der australischen Seewege bedenkt. Eine neue Militärallianz, bestehend aus Australien, Großbritannien und den USA hat sich bereits formiert. Sie trägt den Namen „AUKUS“ (Australia, United Kingdom und United States). Dieses angelsächsische Bündnis stellt im Pazifik nun den Gegenpol zu China dar und könnte in Zukunft für die USA deutlich interessanter werden als die NATO mit ihren kontinentaleuropäischen Mitgliedern.

 

Blau = Indonesien , Gelb = Australien, Orange = Papua-Neuguinea

 

 

Indonesien – der bedrohliche Nachbar

Dass China trotz militärischer Spannungen der wichtigste Handelspartner für Australien ist, dürfte nun klar erkennbar sein. Aber nun werfen wir einen Blick auf Australiens direkten Nachbarn, nämlich Indonesien. Dieser südostasiatische Inselstaat mit über 274 Millionen Einwohnern ist der viertbevölkerungsreichste Staat der Welt. Zusätzlich ist die Republik Indonesien der Staat mit den meisten Muslimen. Die Besonderheit Indonesiens ist, dass dieses Land aus 17.508 einzelnen Inseln besteht. Die großen Hauptinseln, auch als „Große Sundainseln“ bezeichnet, sind Sumatra, Java, Borneo, Sulawesi und Neuguinea (Westneuguinea ist seit 1963 von Indonesien besetzt). Insgesamt hat das indonesische Staatsgebiet eine Fläche von 1,9 Millionen Quadratkilometern. Dieser direkte Nachbar vom Kontinent und Staat Australien muss also seine Megapopulation in einem relativ beengten Inselraum beherbergen, während die 25,8 Millionen Australier auf einem immer noch licht besiedelten Kontinent mit 7,7 Millionen Quadratkilometern beheimatet sind.

So ist ein Kampf um Lebensraum im Indischen Ozean und Pazifik nur noch eine Frage der Zeit und dessen Ausgang vor allem von möglichen militärischen Verbündeten Australiens und Indonesiens bedingt. Dass Indonesien für seine Expansionsbestrebungen nicht vor militärischen Mitteln zurückschreckt, sondern diese ein geläufiges Mittel ihrer Politik sind, zeigt unter anderem der Papuakonflikt (Besetzung Westneuguineas 1963) mit weit über 150.000 toten Papua und die 24 Jahre andauernde Besetzung des Inselstaates Osttimors im Jahre 1975, welche 200.000 tote Timoresen forderte. Indonesiens Raumpolitik wird von offizieller Stelle als „Transmigrasi“ bezeichnet. Diese Staatsräson wurde 1969 vom damaligen indonesischen Machthaber, General Haji Mohamed Suharto, ins Leben gerufen. Die Transmigrasi-Politik beinhaltet im Kern die Umsiedlung der indonesischen Staatsbürger von den überbevölkerten Großen Sundainseln auf die Außeninseln im „Staatsgebiet“ Indonesiens, welches in dem Falle nicht nur ein dehnbarer, sondern im wahrsten Sinne des Wortes ein sich ausdehnender Begriff ist. Die Anzahl der umgesiedelten Indonesier wird auf bis zu 6,85 Millionen geschätzt. Die indonesischen Kolonisten werden gezielt von ihrem Staat um- und angesiedelt, unter der Voraussetzung, dass diese lesen und schreiben können und auch Agrarwissen mitbringen.

Die geforderten landwirtschaftlichen Kenntnisse der Kolonisten zeigen deutlich, dass Indonesien mit Blut und Boden wirtschaftet. Dass dieses repressive Siedlungsprogramm Indonesiens tagtäglich Opfer bei der autochthonen Bevölkerung der betroffenen Inseln fordert und trotzdem mit Härte von der indonesischen Regierung umgesetzt wird, offenbart dessen raumbedingte Notwendigkeit. Vor allem in Westneuguinea (siehe Papuakonflikt) lässt sich beobachten, dass Indonesiens Ziel nicht nur kleine Inseln, sondern große Siedlungsräume sind. Doch hier leisten die heimischen Papua noch Widerstand gegen die indonesischen Besatzer und haben sich in der „Organisasi Papua Merdeka“ (OPM), zu Deutsch „Organisation für ein freies Papua“, formiert. Die OPM führt hier einen existenziellen Guerillakrieg, in welchem die Papua um ihren arteigenen Lebensraum kämpfen. Diese Raumproblematik, welche immer noch von BRD-Vertretern und lebensfernen Individuen in Europa geleugnet wird, ist in Asien bittere Realität. Dort will ein Volk Raum und diesen nimmt es sich, indem es ihn von seinen rechtmäßigen Besitzern raubt.

Unter den Augen der selbsternannten „Weltgemeinschaft“ werden Einheimische verdrängt und Wälder für neue Agrarflächen gerodet. Als wäre dies nicht Frevel genug, genoss die Transmigrasi-Politik finanzielle Hilfe der Weltbank in Höhe von 600 Millionen US-Dollar und auch die Mittäterschaft von BRD-Finanzgesellschaften. Zudem ist es alles andere als verwerflich, auch aus historisch-nostalgischen Motiven Partei für den papua-neuguineischen Freiheitskampf zu ergreifen, wenn man bedenkt, dass der Nordosten Neuguineas unter dem Namen „Kaiser-Wilhelms-Land“ von 1885-1919 Teil des deutschen Schutzgebiets „Deutsch-Neuguinea“ war. So sollte man einer „historischen Verantwortung“, wie diese so oft gefordert wird, mit einer entsprechenden deutschen Schutztruppe auf Papua mehr als gerecht werden.

 

 

China und Indonesien – zwei Alliierte?

Im Hinblick auf den australischen Kontinent, welcher offensichtlich einer raumpolitischen Bedrohung durch Indonesien ausgesetzt ist, stellt sich dem aufmerksamen Leser die Frage, welche Rolle China hierbei spielt. Denn wie wir wissen, zieht das „Reich der Mitte“ überall seine Fäden, mal auf Einladung und auch mal, ohne eingeladen worden zu sein. So ist Indonesien Mitglied des Wirtschaftsbündnisses „ASEAN“ (Association of Southeast Asian Nations), welches als südostasiatisches Äquivalent zur Europäischen Union bezeichnet werden kann. Nennenswert ist, dass ganz Indochina mit seinen Staaten und somit auch das militärisch hochgerüstete Vietnam, mit einem stehenden Heer von ca. einer halben Million Soldaten, in ASEAN vertreten ist. Zwar bildet dieser Wirtschaftsraum einen regionalen Gegenpol zum chinesischen Riesen, ist aber auch innerlich durch zwischenstaatliche Konflikte zerrissen. Nun scheint China seinen Weg Richtung Indonesien zu bahnen, indem es im Mai 2021 ein gemeinsames Marinemanöver mit der indonesischen Marine abhielt.

Von chinesischer Seite hieß es damals, man wolle dadurch die maritime Koordinierung beider Staaten fördern, um in der Region „Frieden und Stabilität“ zu wahren (man bedenke bei solchen Äußerungen die allzu friedliche Ausrottung der Einheimischen auf Papua und die stabilitätswahrenden indonesischen Militäraktionen). Wenn China von Frieden spricht, so spricht China von der bereits geschehenen Vernichtung ihrer Feinde und wenn aus Peking das Wort Stabilität hallt, so werden diesem Ruf auch chinesische Truppen folgen. So auch auf den Salomonen, dessen Regierung seit März 2022 eine Stationierung von chinesischem Militär und auch Polizei erlaubt. Die Salomonen-Inseln liegen nordöstlich von Australien, welches augenscheinlich vor einer geostrategischen Einkesselung steht und das bedroht diesen germanischen Kontinent in seiner Existenz. Ein mögliche chinesisch-indonesische Allianz käme einer Kriegserklärung an Australien gleich und würde womöglich bedeuten, dass Indonesien sich am australischen Lebensraum vergreift.

 

Unsere Interessen sind die unserer Blutsbrüder!

Eine wahre pro-europäische Außenpolitik muss diesen Vorgängen schleunigst einen Riegel vorschieben, bevor die Gewässer um Australien von einer chinesisch-indonesischen Flotte versperrt werden. Ein Wegsehen vermeidet keine Konflikte, sondern verbindet dem Sehenden die Augen. Doch unsere Weltanschauung ist sehend und vorausschauend und somit ist eine erkannte Gefahr auch schnell eine gebannte Gefahr! Dass die liberalen Systeme des „Westens“ eine solche Außenpolitik verfehlen, ist ein anzuprangerndes Verbrechen am globalen Europäertum. Denn es gilt, Europäer zu verteidigen und zu vereinen, wo jene in dieser Welt siedeln, denn dort ist ihr Raum. Deshalb ist der Schutz von „Down Under“ fester Bestandteil einer germanischen Außenpolitik!

 

Quellen und Literatur:

https://de.wikipedia.org/wiki/Indonesien

https://de.wikipedia.org/wiki/ASEAN

https://www.scmp.com/news/china/diplomacy/article/3132821/china-indonesia-hold-joint-naval-exercises-near-jakarta?module=perpetual_scroll_0&pgtype=article&campaign=3132821

https://de.wikipedia.org/wiki/Neuguinea

https://de.wikipedia.org/wiki/Papuakonflikt#

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Osttimors

https://de.wikipedia.org/wiki/Transmigrasi

https://de.wikipedia.org/wiki/Java_(Insel)

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Sundainseln

https://de.wikipedia.org/wiki/Organisasi_Papua_Merdeka

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser-Wilhelms-Land

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Neuguinea

https://de.wikipedia.org/wiki/Vietnamesische_Volksarmee

https://www.ft.com/content/0a214ac0-01ba-4496-96d6-3279fd26d0ff

1 Kommentar

  • Wir werden sehen was kommt. Ich wünsche Vernunft bei den Beteiligten. Wenn es da unten knallt Haben wir hier auch ein Problem.Die geographische Entfernung bedeuten nicht das es eine Wirtschaftliche Nähe gibt. Das Beispiel Ukraine zeigt und auf was es bedeutet wenn ein Krieg kommt.Nur das Potential im Pazifik ist mehrfach Grösser.

    Stefan Stolze 31.05.2022
  • Vielen Dank für den guten Artikel, dass es doch noch viel mehr Menschen germanischer und Art ähnlicher – Weißer Europider Abstammung gibt, Lässt trotz aller Schwierigkeiten in denen wir uns derzeit befinden, dennoch Grund zur Hoffnung über. Auf dass das Kostbare germanische Blut niemals versiegen möge, und in Zukunft hoffentlich wieder gemehrt werden möge!

    Martin 31.05.2022
  • Ich habe vor Jahren ein Bericht über Auslandsdeutsche gelesen – war anlässlich der Türken Debatte über Wahlkampf Erdogan BRDDR 1998 2.0 …Würde dieser Maßstab auch bezüglich Deutschland gelten hätten wir zwischen 300 & 400 Millionen wahlberechtigte Auslandsdeutsche. Und sicher würden die wenigsten dieser Auslandsdeutschen ohne Wohnsitz „im Reich“ Communistas wählen.

  • Guter Artikel, der erkannt hat, daß trotz des negativen politischen Systems der Angelsachsen das germanische Blut geschützt werden muss.
    Australien hat aber riesige Probleme mit Überfremdung, insofern nicht ganz richtig dargestellt.

    Peter Weber 30.05.2022