Prorussische Querfront feiert in Berlin und Wien am „Tag des Sieges“ Deutschlands Untergang

Symbolbild

Dass Bürger der Russischen Föderation und Kommunisten der Toten des sogenannten „Vaterländischen Krieges“ – ein Euphemismus für die Zerstörung Europas im großen Völkerringen – und des Sieges über das Deutsche Reich und seine Verbündeten gedenken, mag ärgerlich sein, es ist aber zumindest nachvollziehbar. Was aber stimmt mit Deutschen nicht, die höchstwahrscheinlich Verwandte von Opfern der von Ilja Ehrenburg aufgehetzten roten Soldateska sind?  Die vermutlich Nachfahren der fast 20 Millionen Mann unter Waffen sind, von denen viele Millionen der Roten Armee gegenüberstanden und auch viele Millionen in der Nachkriegsgefangenschaft bei den Sowjets zu Grunde gingen. Nachfahren der geschändeten Frauen und der erschlagenen Kinder, Nachfahren der Ausgeplünderten und Heimatvertriebenen.

Es muss das induzierte Irresein sein. Ein Irresein genährt von Lohnschreibern und Propagandisten Putins. Propagandisten, die man nicht mehr nur in diversen kommunistischen Sekten, sondern auch immer öfter bei Corona-Patrioten, der AfD und der Neuen Rechten finden kann.

Alle zusammen trafen sie sich am 9. Mai in Berlin – der in Moskau alljährlich als „Tag des Sieges“ in einem Staatsakt zelebriert wird – bei einem der Denkmäler der Sowjetarmee. Neben dem türkischstämmigen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir von den Grünen fand sich auch der DDR-Zombie Egon Krenz, immerhin ehemaliger Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik, zum Kranz-Abwurf ein. Mit dabei der konservative und rechte Narrensaum der BRD. Ein Irrenhaus auf Ausflug.

Nahezu identische Bilder in Wien. Beim Denkmal für den „unbekannten Plünderer“, wie das Sowjetdenkmal von den Wienern genannt wird, traf sich die gleiche Mischung. Friedensfans, Corona-Patrioten, Reste diverser Kommunistengruppen, Russen und Teile der Jüdischen Gemeinde stehen vereint um die steingewordene Beleidigung Wiens, um fröhlich zu sein. Am Nachmittag wiederholt sich das Schauspiel in der Wiener Innenstadt beim Stephansdom. Dort tritt einer der führenden Corona-Patrioten auf, um Werbung für Putin und die Russische Föderation zu machen. Eine Gegendemonstration der Ukrainer fand sich auch ein. Darunter ein Ukrainer, geschmückt mit den Symbolen der „Misanthropic Division“.

Die Putinfans wird man sich merken müssen. Der Ruf nach dem Arzt soll nicht unbeantwortet bleiben.





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