Andrij Melnyk bleibt standhaft gegen antifaschistische Schuldkultphrasen

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In einem kürzlichen Interview mit dem Staatsfunk-Journalisten Tilo Jung im Format „Jung & Naiv“ hat der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, trotz bedrängender Fragen der antideutschen Systemjournaille zu seiner Haltung zur historischen Rolle der Ukraine im zweiten Weltkrieg, für den ukrainischen Freiheitshelden Stepan Bandera eine Lanze gebrochen. Angesprochen auf antifaschistische Geschichtsnarrative, die der sowjetischen Siegerpropaganda entsprungen sind, über angebliche Massaker der Bandera-Truppen an Juden und Polen während der deutschen Besatzungszeit in der Ukraine, wischte Melnyk die Schuldkultphrasen seines Interviewpartners vom Tisch und hielt weiter an dem historischen Vermächtnis Banderas fest.

Anders als die rückgratlosen Repräsentanten des BRD-Apparates, die sich seit 1945 in einer andauernden Unterwerfungspose vor ihren Herren aus Jerusalem befinden und jeglichen Schmutz akzeptieren, der über die Ehre des deutschen Volkes und seiner Geschichte ausgekippt wird, vertritt Melnyk kompromisslos die Sache der Ukraine und lässt sich auch dann nicht beeindrucken, wenn das Empörungsgeschrei aus Israel kommt. Die israelische Botschaft in Deutschland hat wenig überraschend Melnyk sogleich vorgeworfen, „den Holocaust zu verharmlosen“ und das angebliche Streben des ukrainischen Volkes nach „demokratischen Werten“ zu untergraben. Tatsächlich hat sich nun selbst das Außenministerium des koscheren Selenskyj-Regimes zu Wort gemeldet und sich von den Aussagen Melnyks distanziert.

„Die Meinung des ukrainischen Botschafters in Deutschland, Andrij Melnyk, die er in einem Interview mit einem deutschen Journalisten ausgedrückt hat, ist seine persönliche und gibt nicht die Position des ukrainischen Außenministeriums wieder“, ließ das Ministerium auf seiner Weltnetzseite verlauten. Betont wurden seitens der ukrainischen Behörde dabei auch die mittlerweile besonders guten Beziehungen zu Polen, die „derzeit auf ihrem Höhepunkt“ seien. Offenbar möchte man die Unterstützung Polens im Abwehrkampf gegen die russische Invasion nicht leichtfertig aufs Spiel setzen, nachdem die restlichen Staaten Europas sich nicht wirklich als Hilfe erwiesen haben.

Und auch die populistische und patriotische rechte Kreml-Connection in Deutschland kam erwartungsgemäß nicht dabei umhin, sich auf die historische Seite von Polen, Juden und Bolschewiken zu stellen und die Ausweisung von Melnyk zu fordern. So findet sich am Ende wieder zusammen, was zusammen gehört. Die antifaschistische Querfront als Israels treueste Vasallen wird dem Kampfe um ein nationalistisches Europa auch in Zukunft weiter im Weg stehen, außer es gelingt endlich, deren falsche Geschichtsnarrative und den lähmenden Schuldkult abzustreifen und Europas Geschichte neu aufzuarbeiten.

  • „… Gerade wegen der leidvollen deutschen Geschichte, gerade wegen der Shoah, wegen der Naziverbrechen auch in der Ukraine, kann sich Deutschland nicht erlauben, eine zurückhaltende Position einzunehmen. Es ist auch eine moralische Pflicht, der Ukraine unter die Arme zu greifen. “
    – Andrij Melnyk

    Hat er sich damit auch auf die Seite von „Polen, Juden und Bolschewiken“ gestellt?

    Dankwart 10.07.2022
    • Der Mann soll ukrainische Anliegen in Deutschland effektiv zu verkaufen. Das Zitat zeigt Standardmethode, wie man das gegenüber den in Deutschland Regierenden hinbekommt. Damit steht er jedenfalls nicht auf unserer Seite. Aber das ist auch nicht seine Aufgabe.

      RW 11.07.2022
    • Für jemanden, der selbst dem Stamme Abrahams entsprossen ist, vertritt Herr Melnyk schon bemerkenswerte Ansichten…..

      Fuhrknecht 11.07.2022
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