Rezension: Fackeln in deutscher Nacht

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Als vor wenigen Tagen auf den diversen Telegram-Kanälen die Veröffentlichung des Buches „Fackeln in deutscher Nacht“, erschienen bei der Partei „Der III. Weg“, die Runde machte, erreichten uns auch auf anderen Messengern Nachrichten. Von „Es ist da!“ über „Kennst du das?“ bis zu „Ist das von euch?“ war da zu lesen. Nichts davon gewusst zu haben, hätte uns niemand geglaubt. Die Welt ist klein und zu klein ist die Welt derer, die nicht von der Fahne gegangen sind und sich aktiv am Freiheitskampf unseres Volkes beteiligen. Konzeptionell zwar als reines Medienprojekt in Deutsch-Österreich aufgestellt, agieren wir Unwiderstehlichen dennoch nicht im luftleeren Raum, sondern prägen den Widerstand diesseits der Alpen und vor allem an der Donau. Wer also ein Buch über Österreich, Wien und die Bewegung schreibt, kommt nicht an uns und unseren Leuten vorbei. So hatten wir selbstverständlich bereits vor einiger Zeit vom Bestreben der Arbeitsgemeinschaft „Feder & Schwert“ erfahren, eine Art Folgeroman zu „Rebellische Herzen“ zu verfassen und diesen in der kaiserlichen Reichshaupt- und Residenzstadt Wien spielen zu lassen. Einerseits – so erzählten es uns unsere Kameraden die den bundesdeutschen Freunden weite Einblicke in die Geschichte unseres Landes, die Seele seiner Bewohner, die Spezifität des Grenzland-Deutschtums und seiner politischen Vertretung gaben – um im Altreich über den kleinen Bruder und seinen Volkstumskampf aufzuklären, andererseits um die Bande, die keine Grenze trennen kann, noch fester werden zu lassen. Als das Werk nun also zum Verkauf bereit stand, war die Spannung groß und die Erwartungshaltung hoch.

250 Seiten zum Preis von 12 EUR zuzüglich 3,70 EUR Versand ins postalische Ausland – die erste Hürde war leicht genommen und kurz darauf war das Buch auch schon im Postkasten. Der von anderen Büchern des III. Weges bekannte Satz weiß auch dieses Mal, in Verbindung mit geradem Schnitt und sauberem Druck, zu überzeugen. Schon im Vorwort und auf Seite eins wird ersichtlich, wie man es dieses Mal angelegt hat. Unter Abbildung der Anklageschrift wird die Geschichte von Stefan Gruber und seiner Kameraden erzählt. In Anbetracht der Tatsache, dass Nationalisten in Österreich einer mannigfaltigen behördlichen Verfolgung ausgesetzt sind, hat man einen interessanten bis selbstironischen Aufbau gewählt. Der gekonnt detailverliebte Roman behandelt den Weg Grubers in die Kameradschaft, der wie bei vielen am Fußballplatz beginnt und in der Untersuchungshaft sein vorläufiges Ende findet. Das Ende eines Abschnittes im ewigen Kampf um die Rechte unseres Volkes. Niemals aber das Ende seiner Geschichte und auch in den seltensten Fällen das Ende einer aktivistischen Laufbahn.

Man sagt nicht ganz zu Unrecht, uns Deutsche würde die gemeinsame Sprache trennen. Um so mehr weiß der Roman auch hinsichtlich der Verwendung österreichischer Spracheigenarten zu gefallen, wenngleich auch angemerkt werden muss, dass er bei genauerem Hinschauen der Feder einer Person entstammt, die keine bajuwarischen Wurzeln hat. So fallen sprachliche Ungereimtheiten auf, denn in Wien sagt beispielsweise niemand Schwarzafrikaner zu Negern. Auch der Text der fiktiven Anklageschrift ist nicht von der ortsüblichen, tief im Denken des katholischen Obrigkeitsstaat verhafteten Diktion verfasst. Der katholische Cartellverband (CV) wird fälschlicherweise in einer Fußnote zu „Christlichen Verbindungen“ und das die Journaille hierzulande Interesse an Frauen hätte, ist für uns auch eher neu. Dem Lesevergnügen tut das jedoch keinen Abbruch, zumal die 95-prozentige sprachliche Trefferquote von einer fast 100-prozentigen inhaltlichen übertroffen wird. Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass es kein vergleichbares Werk gibt. Die inhaltliche Treffsicherheit des Romans beginnt wie bereits erwähnt schon mit dem § 3 des Verbotsgesetzes – der zwar nicht in der österreichischen Verfassung (also dem B-VG) steht, sondern eine Verfassungsbestimmung eines strafrechtlichen Nebengesetzes ist – der tatsächlich das Leben jedes Nationalisten begleitet. Einerseits jenes der hypochondrischen Existenzen, die mit ihm ihre Untätigkeit rechtfertigen aber andererseits auch jenes der Männer, denen es um Deutschland geht. Und von diesem Menschenschlag handelt der Roman. Er ehrt sowohl den Verteidiger von Wien, Prinz Eugen, als auch jene Männer die 300 Jahre später unter anderen Vorzeichen angetreten sind. So wie der Verfasser keine Märchen über polnische Könige zu glauben scheint, geht er auch den unterschiedlichen Priorisierungen auf den Grund. Er spannt dabei den Bogen von Horst Wessels Wien Aufenthalt bis in die Neuzeit. Ihm gelingt der Nachweis, dass zur Zeit des Corpsstudenten Wessels die soziale Frage in Berlin wesentlich mehr Bedeutung hatte als in Wien. Und auch heute selbige in der ehemaligen DDR wieder aufs politische Parkett kommt, während man hierzulande noch wortwörtlich satt ist. Geschickt verteidigt der Autor damit auch die programmatische Ausrichtung seiner Partei, die innerhalb der bundesdeutschen Rechten einzigartig ist und auch nach unserem Dafürhalten zum Erfolg führen wird.

Wie bereits in „Rebellische Herzen“ wird auch in „Fackeln in deutscher Nacht“ über das Stilmittel des Diskurses und des Zwiegesprächs wesentlicher Inhalt transportiert. So wird nicht nur dem Deutschtum als Grundfeste der Nationalisten Österreichs breiter Raum gewidmet, sondern auch der Feind klar benannt. Ein Feind der auch historisch gesehen stets ein österreichischer war: Die katholische Reaktion.

„Unser Hauptfeind woar ja nie Moskau, sondern Rom. Der Kommunismus hat in Österreich nie a Rolle g’spielt, des war immer nur eine G’schicht für Varruckte und a poar Juden. Links ham immer die Sozialdemokraten dominiert, die hier oba ihr’n ganz eigenen Austromarxismus hatten und in großen Teilen großdeitsch ei’gstellt warn. Die wirkliche Internationale war hier ned rot, sondern schwarz. Ned die Sozis, sondern die Romkirche hat über Jahrhunderte den Kampf gegen des Reich und unser Deutschtum g’führt.“

Der Verfasser erklärt die Kontinuität des Kampfes der sogenannten „christlich-sozialen“ für Rom und gegen das Reich nicht nur historisch, sondern verweist auch auf das ausgeprägte Österreich-Bewusstsein, das vor allem der politische Arm der Romkirche – die ÖVP – heute forciert und das von der durch sie dominierten Rechtsprechung mittels § 3g Verbotsgesetz abgesichert wird.

Der Erfinder der österreichischen Nation wird ebenso genannt wie der Umstand, dass die FPÖ in früheren Zeiten nicht nur am Deutschtum als unverrückbarem Bestandteil unserer Identität festhielt, sondern ganz bewusst bei ihrer Gründung einen Minister des Anschlusskabinetts an ihre Spitze setzte, heute aber nur noch als der behinderte Bruder der ÖVP bezeichnet werden kann. In Anbetracht der „Leistungen“ in den vorangegangenen Regierungsbeteiligungen und angesichts der Korruptionisten und des Dilettantismus den jene Personen an den Tag legen, liegt dieser Schluss nahe. Doch auch eine gewisse Verzahnung der maßgeblichen FPÖ-Funktionäre über die diversen Burschenschaften mit den Nationalisten kommt zur Sprache. So ist einer der Hauptcharaktere des Romans Burschenschafter und wird die Rolle der Korporationen durchaus treffend beschrieben. Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass die Neutralisierung des Kirchwegers in engem Zusammenhang mit studentischen Verbindungen steht und auch viele „Bumser“ sich aus ihnen rekrutierten. Der Wahrheit wird auch insofern Genüge getan, als man aus der Chronologie feststellen kann, welche Typen früher aktiv waren und welche es heute sind. Und auch die vor allem in Wien gar nicht so neue „Neue Rechte“, die zu weiten Teilen schon deshalb nicht einmal zum Korporierten taugt, hat sich längst vom Deutschtum entfernt.

„’Wie du weißt, Daniel, war’n einige dieser Leute damals bei uns und wir ham ned vergessen, welche Eide und Schwüre sie geleistet und wieder gebrochen haben. Über einige, die sich nach außen entsprechend verkaufen, könnt ma so manches erzählen. Aber das ist die persönliche G’schicht. Was die Identitären als solche angeht, ja, sie haben jetzt mehrere Jahre legal politisch gearbeitet. Aber zu was für an Preis? Inhaltlich steh’n sie selbst hinter der FPÖ zurück, die immerhin das Bekenntnis zur deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft in ihrem Programm hat, während die Identitären die Fahnen dieser Republik wedeln und von der Lüge der österreichischen Nation reden. Und schon deswegen, neben allem anderen, sind sie für uns ka Option, weil das die Aufgabe dessen ist, worum’s uns geht. Was hat es ihnen auch gebracht? Auch die NDP hat fast zwei Jahrzehnte legal gearbeitet, bis sie die Repression zerschlagen hat. Und die IB wurde trotz aller Anbiederungen an den Zeitgeist auch nach einigen Jahren bereits mit Prozessen überhäuft, von den Geheimdiensten überwacht und mit allen Mitteln bekämpft, und heute sind sie quasi ned mehr existent und wenn, dann nur in irgendwelchen Neugründungen.’

Man merkte ihm die Verbitterung bei jedem Wort an, zu viel hatten sich die Anhänger des Nationalismus in den letzten Jahren anhören müssen und zu tief saß der Verrat manches ehemaligen Kameraden. Wie bei den Führungspersonen der anderen Feldpostnummer schwiegen auch die selbsternannten Renegaten über alles, was ihr öffentliches Bild ankratzen könnte. Vom Kneifen bei Aufforderungen, sich zu stellen, genauso wie über vieles ihrer ehemaligen Vergangenheit. Und die Verratenen schwiegen – aber vergaßen nicht…“

Nach diesen und weiteren Ausführungen zu Freunden, Gegnern und Feinden wird am Ende des Buches noch die Haft in der Justizanstalt Wien-Josefstadt thematisiert. Eine Haft die zur DNA der Nationalisten in Österreich fast genau so gehört wie das Festhalten am Deutschtum.

Damit bleibt uns nur noch uns beim Autor, der Arbeitsgemeinschaft „Feder & Schwert“ und der Partei „Der III. Weg“ für dieses Buch zu bedanken und ihm große Verbreitung zu wünschen.

Die Zukunft gehört uns!

Quelle: Unwiderstehlich Österreich / https://unwiderstehlich.online

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