
Was auch immer die Ermittlungen ergeben sollen – ob tatsächlich ein schwerer Anschlag verhindert worden ist oder ob doch ein Irrtum vorliegt – eines zeigt sich schon jetzt und läßt ein klares Bild der beiden Vorzeigemigranten erkennen: Das üppige Vorstrafenregister des jüngeren Bruders und die Erschwindelung des Asylstatus des älteren.
Der ältere Bruder kam 2015 als Scheinflüchtling nach Deutschland und gaukelte den Behörden vor, er sei ein im Iran verfolgter Christ. Die wohlmeinenden Behörden schenkten ihm Glauben und stellten bisher zweimal eine dreijährige Aufenthaltserlaubnis aus. Die aktuelle Genehmigung läuft Ende Juli aus. Wie die Polizeibehörden mitteilten, zeigte der „verfolgte Christ“ scheinbar große Sympathien für den IS in seinen Chatgruppen.
Hielt sich der ältere Bruder weitestgehend bedeckt – ein Nachbar beschreibt ihn als ruhig und unauffällig – sind das Vorstrafenregister und die Umstände des jüngeren Bruders umso haarsträubender. 2019 zu sieben Jahren Haft verurteilt, u. a. wegen versuchten Mordes, befand er sich zum Zeitpunkt seiner Festnahme in einer Entziehungsanstalt in Hagen. 2018 hatte er in trunkenem Zustand einen großen Ast auf die Autobahn 45 geworfen und eine Autofahrerin verletzt, nachdem er zuvor wegen Alkoholkonsums aus einem Linienbus geworfen worden war. Wie er nun doch mit dem Bruder zusammen verhaftet werden konnte, obgleich er eigentlich in Haft und in einer Anstalt interniert ist? Dies ist in dieser bunten Republik wahrlich keine Unmöglichkeit, durfte der angehende Vorzeigebürger und gescheiterte Mörder doch aufgrund von Lockerungen an den Wochenenden teils bei Familienangehörigen übernachten!
Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) verkündete: „Wir hatten einen ernst zu nehmenden Hinweis, der die Polizei dazu veranlaßt hat, noch in der Nacht zuzugreifen.“ Ernst ist die Lage wohl scheinbar nur jetzt und auch nur in den berühmten Einzelfällen. Als die Klüngel der CDU und ihre Helfershelfer die Fluttore öffneten und das Land mit Scheinflüchtlingen überschwemmten, gab es offenbar keine ernstzunehmenden Hinweise, die auf eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit hingedeutet hätten. Es zeigt sich wieder: Nur gesicherte Grenzen und eine radikale Abschiebepolitik krimineller ausländischer Elemente sind ein wahrer Garant für die Sicherheit des Volkes vor derlei Anschlagsplänen. Solange die Politik hier nicht tätig wird – und natürlich werden die etablierten Volksverräter dies niemals – ist es nur eine Frage der Zeit, bis wieder ein islamistischer Attentäter durch das Netz der Ermittlungsbehörden rutscht und seinen Plan in die Tat umsetzen kann.













