NRJ-Franken: Wandern, Klettern, Abseilen – unser Jugendbiwak

Ende August trafen sich Aktivisten der NRJ Franken, um gemeinsam ein aufregendes Wochenende in der fränkischen Schweiz zu verbringen. Die Region, bekannt für ihre malerischen Landschaften und felsigen Formationen, bot die perfekte Kulisse für ein Biwak in der Natur mit einem anspruchsvollen Kletterprogramm. Die Aufgaben konnten nur in der Gemeinschaft gemeistert werden und schweißten die junge Gruppe zusammen. Nachfolgend der Bericht eines Teilnehmers.

 

Wandern, Klettern, Abseilen – kein Spaziergang

Das Hauptziel des Wochenendes war es, unsere Fähigkeiten im Überleben in der Wildnis auf die Probe zu stellen und zu verbessern. Dabei hatten wir vor allem auch mit dem anhaltenden Regen zu kämpfen. Unsere Basis war eine Höhle, die sich jedoch auf beeindruckenden 100 Metern über dem Wanderweg befand. Dies bedeutete, dass wir zunächst unsere gesamte Ausrüstung mühsam den steilen Pfad hinaufschleppen mussten. Ein wahrer Kraftakt, der unsere Ausdauer und Zusammenarbeit herausforderte.

 

Den Start des Wochenendes bildete eine Wanderung. Im Gegensatz zu den kommenden, zu überwindenden Hürden, waren Regen und schlammige Wege kein echtes Hindernis.

Nachdem diese Hürde gemeistert war, standen wir vor einer weiteren Herausforderung: Feuerholz musste gesammelt werden, um unsere Mahlzeiten zuzubereiten. Da es oben auf dem Berg kaum Feuerholz gab, mussten wir erneut unsere Kräfte mobilisieren, um genügend Brennmaterial nach oben zu transportieren. Die Mühe zahlte sich jedoch aus, als wir am Abend um das wärmende Lagerfeuer saßen und unsere Speisen genossen.

 

Das Feuerholz musste senkrecht in die Höhe gezogen werden.

 

Der nächste Tag brachte uns eine spannende Einführung in die Kunst der Knotenkunde und zeigte uns außerdem, wie man aus einem einfachen Seil improvisiert einen Klettergurt herstellen kann. Diese Fähigkeiten waren entscheidend, als es darum ging, sich sicher von steilen Felskanten abzuseilen. Wir wagten uns an verschiedene Stellen, von kleinen Überhängen bis hin zu einer beeindruckenden Felskante, die stolze 30 Meter in die Tiefe führte. Die Aussicht von oben war atemberaubend, und das Adrenalin beim Abseilen bleibt unvergesslich.

Die Höhendifferenzen, die nur kletternd genommen werden konnten, boten beim Abseilen eine herrliche Aussicht.

Gemeinschaft statt Isolation!

Am letzten Tag setzten wir unsere Wanderung fort, die uns durch schmale Pfade, steile Berge und dichten Wald führte. Nach einigen Kilometern fanden wir uns schließlich wieder auf festen Straßen und traten erschöpft, aber erfüllt von unserer Leistung, die Heimreise an.

Herrliche Tage in der Gemeinschaft und heimischen Natur.

Insgesamt war dieses Wochenende in der fränkischen Schweiz eine unvergessliche Erfahrung, die uns nicht nur gezeigt hat, wie wichtig Zusammenarbeit und Ausdauer sind, sondern uns auch die Schönheit und Vielfalt der Natur in dieser Region näher brachte. Es war ein Abenteuer, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Am Lagerfeuer in der abgelegenen Höhle war der Leitspruch unserer Nationalrevolutionären Jugend für jeden fest zu spüren: GEMEINSCHAFT STATT ISOLATION!