Waldgaststätte tauscht Fritz gegen Afri

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Die Waldgaststätte Tetzelstein (zwischen Braunschweig und Magdeburg im Harz) hat sich einerseits aufgrund von Preiserhöhungen und andererseits wegen “politischer Botschaften” des fritz-kola-Herstellers vom Ausschank von Fritz Cola in der Gaststube distanziert.

In einem mittlerweile entschärften Facebookbeitrag teilte man mit, dass man selbst wie auch Gäste sich “gestört” fühlten durch den Missbrauch der Flasche als “politische Werbeplattform”, indem man den Kolagenuss quasi mittels “Statements” (zu deutsch: prägnante Aussage zu einem Thema) politisieren würde.

Die Flasche als Werbefläche ist jedoch kein neues Thema. Bereits seit längerem findet man dort Gewinnspiele, Rätsel und sogar Witze. True Fruits (dt. “echte Früchte”) zum Beispiel versuchte 2021 zur Bundestagswahl die Wahlversprechen der AfD (und aller anderen Systemparteien) auf deren Flaschen in Edeka-Supermärkten zu platzieren, was zu einem Eklat in den sozialen Medien führte.

Auch dieses Mal musste alsbald die Kommentarfunktion auf Facebook und Instagram zum “Kolagate” geschlossen werden, da sich Befürworter und Gegner immer schärfer angingen.

In der Zwischenzeit scheint Mate-Eistee (ein eigentlich südamerikanisches Getränk) unterschiedlicher Hersteller momentan als “braune Brause” auf Instagram die Runde zu machen und es ist vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis die Hersteller gegensteuern, um aus ihrer Sicht unliebsame Konsumenten fernzuhalten.

africola (Eigenschreibweise) erblickte 1932 – “im selben Jahr wie James Dean” – das Licht der Welt in Köln und nennt sich selbst “die Popkultur-Cola”.

Doch für was steht nun aber die “Fritz-Kulturgüter GmbH”?

Man positioniere sich klar gegen „Rassismus“, „Rechtsextremismus“ und „Populismus“, was auch immer das heißen soll heutzutage.
Dabei war man doch so schön gestartet. Der Produktname ohne jegliche Anglizismen und die Verwendung des Männernamens „Fritz“ – bei dem Geschichtsinteressierte sicherlich gleich an Friedrich II. von Preußen denken dürften – scheint auf den ersten Blick auch Nationalrevolutionäre anzusprechen.
Leider unterstützt man damit jedoch “Exit-Deutschland” für aufmerksamkeitshungrige “Aussteiger” aus der „rechten Szene“.

Vorsichtig positiv ließe sich nur die Initiative “Pfand daneben” sehen, in der es darum geht, dass man ausgetrunkene Pfandflaschen – wenn man sie denn nicht selber zum Pfandautomat bringt – nicht einfach in den Mülleimer wirft, sondern danebenstellt, sodass diejenigen, die mit der Rückgabe von Pfandflaschen (teilweise) ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen, es einfacher haben. Natürlich wird auch hierbei wieder mal nur ein Symptom unserer kranken Gesellschaft behandelt, nicht die Ursache an sich.

Die Partei “Der III. Weg” fordert soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen und ein würdevolles Leben für diejenigen, die den Großteil ihres Lebens dazu beigetragen haben, ihre Heimat positiv mitzugestalten. Dass man auf das Sammeln von Flaschen angewiesen ist, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, ist schändlich und muss beendet werden.

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