Im Homeoffice vergessen

Witze über faule Beamte gibt es wie Hausdurchsuchungen im nationalen Lager, oder wie Sand am Meer. Doch dieser Beamte aus der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain in Rheinland-Pfalz dürfte das Beamtenspiel – wer sich zuerst bewegt, hat verloren – haushoch gewonnen haben. Der leitende Beamte war nämlich über 5 Jahre im sogenannten Homeoffice, ohne daß ihm eine Aufgabe zugeteilt war.

Er wurde quasi fürs Nichtstun bezahlt. Bei einer Routineprüfung des Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamtes des Landkreises Altenkirchen waren die Unstimmigkeiten erstmals aufgefallen. Die Kommunalaufsicht bei der Kreisverwaltung Altenkirchen hatte daraufhin eine Prüfung eingeleitet, die Erschreckendes zu Tage brachte. Der entstandene Schaden bezifferte sich auf runde 600.000 Euro! Fairerweise muß man dazu sagen, daß dem Beamten noch nicht mal eine alleinige Schuld anzukreiden sei, da Bürgermeister Bernd Brato (64, SPD) ihn ja gewissermaßen in den ,,Ruhestand“ schickte.

Da der Bürgermeister seine Dienstpflichten somit schuldhaft verletzt hat, müßte er für den entstandenen Schaden gerade stehen. Mögliche Schadenseratzforderungen müssen vom Gemeinderat mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen werden.

 

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