Reutlingen: Igeln in der Region geht es immer schlechter

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Die Situation für Igel in Reutlingen und der Region verschlechtert sich zunehmend. Das Tierheim Reutlingen betreut aktuell zehn Igel und auch die Igelstationen in der Region melden immer wieder Tiere, die keinen Winterschlaf halten können. Dies sei laut Tierheim ein Alarmzeichen der Natur. Die Tiere finden aufgrund des Insektensterbens keine Nahrung mehr, sie leiden regelrecht Hunger und könnten so nicht in den Winterschlaf gehen oder wachen aus diesem hungergeplagt verfrüht auf. Aufgrund des Mangels an Insekten würden viele Igel auf Schnecken als Nahrung zurückgreifen, was zusätzlich zu einem Problem für die dämmerungs- und nachtaktiven Tieren werden könne, da Schnecken oft parasitäre Würmer auf die Igel übertragen würden.

Ohne Behandlung und menschliche Hilfe haben erkrankte und abgemagerte Igel keine Überlebenschance im Winter. Wer derzeit also einen Igel sieht, sollte auf keinen Fall wegsehen! Am besten man bringt das Tier zu einer örtlichen Igelstation. Dort kann das Tier neben Futter oftmals auch medizinische Hilfe erhalten.

Wer selbst helfen will, kann dem hungrigen Igel ungewürztes Rührei oder Katzenfutter bereitstellen. Die Wildtierhilfe Baden-Württemberg empfiehlt auch Katzentrockenfutter oder Katzenaufbaufutter.

Unsere Partei „Der III. Weg“ steht für den Schutz von Tieren und unserer Natur. Für uns ist der Umweltschutz auch stets Heimatschutz.

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