Verteiloffensive in Friedrichshafen: Neue Asylkaschemme verhindern

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Pläne der Stadtverwaltung für eine neue Asylkaschemme sorgen für Unmut in Friedrichshafen. Auf einem 2400 Quadratmeter großen Grundstück im Stadtteil Allmannsweiler soll ein zweigeschossiger Neubau zur temporären Nutzung als Asylunterkunft errichtet werden, in dem bis zu 150 Asylforderer Platz finden sollen. Das Vorhaben der Stadtverwaltung trifft auf Widerstand seitens der Anwohner, die sich übergangen fühlen. Als Reaktion auf die Pläne der Stadtverwaltung, die klammheimlich hinter verschlossenen Türen verabschiedet wurden, schlossen sich Anwohner zu einer Bürgerinitiative zusammen, die mittels kreativen Protests die geplante Asylkaschemme verhindern will.

In Friedrichshafen sind insgesamt fünf neue Standorte für Asylantenunterkünfte vorgesehen. Wie unzählige andere Kommunen in ganz Deutschland benötigt auch Friedrichshafen offenbar dringend zusätzliche Kapazitäten für die Unterbringung zahlloser Horden vermeintlicher Flüchtlinge, die sich infolge der verheerenden Asylpolitik der Bundesregierung auf den Weg nach Deutschland machen, um auf Kosten des deutschen Volkes ein müheloses und sorgenfreies Leben führen zu können.

 

Hunderte Asylanten in Friedrichshafen erwartet

Laut eigener Auskunft prüfte die Stadtverwaltung 48 Standorte auf ihre Eignung, um gesamthaft 500 vorgebliche Flüchtlinge in Friedrichshafen beherbergen zu können. Der endlose Bedarf an Unterkünften für immer neue Asylforderer lässt sich laut Stadtverwaltung nicht mehr wie bisher über die Anmietung oder Nutzung eigener Gebäude oder städtischer Wohnungen decken, weshalb man gezwungen sei, neue Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen.

Neben dem genannten neuen Standort in Allmansweiler sind zwei Standorte in Ettenkirch sowie ein neuer Standort in Kluftern für geeignet befunden worden. Des weiteren soll eine neue Asylunterkunft auf einem Grundstück am Kreisverkehr Messestraße / Flugplatzstraße entstehen, auf dem sich ein leerstehendes Gebäude befindet, das einst als städtischer Puff diente.

Welche Kriterien konkret für die Standortentscheidungen der Stadtverwaltung ausschlaggebend waren, wird von dieser nicht offengelegt. In einer Pressemitteilung der Stadt hüllt man sich weitgehend in Schweigen und teilt lediglich mit, dass die nicht weiterverfolgten Standorte aus verschiedenen Gründen ungeeignet gewesen seien, unter anderem aufgrund baurechtlicher Probleme oder der Lage der jeweiligen Grundstücke.

 

Stadtverwaltung schafft vollendete Tatsachen

Die Stadt schafft vollendete Tatsachen, im Rahmen von Informationsveranstaltungen werden betroffene Anwohner von den Plänen der Stadt in Kenntnis gesetzt. Ein Mitspracherecht wird den Bürgern nicht eingeräumt. Eine Bürgerinformation in Allmannsweiler am Freitag, dem 26. Januar, verlief turbulent. Anwesende Bürger machten ihrem Ärger Luft und kritisierten die Pläne der Stadt scharf.

Die Informationspolitik der Stadt scheint größtenteils darauf abzuzielen, die Hintergründe ihrer Standortentscheidungen zu vernebeln. Auch nach der Veranstaltung in Allmannsweiler ist für zahlreiche Bürger weiterhin eine Reihe von Fragen offen, die von der Stadtverwaltung nicht beantwortet wurde. Hauptkritikpunkt der Teilnehmer an der Informationsveranstaltung war, dass nicht transparent und nachvollziehbar sei, aufgrund welcher Voraussetzungen sich die Stadt für den Standort in Allmannsweiler entschieden habe. Die Offenlegung des Kriterienkataloges, welcher der Standortentscheidung zugrunde gelegen hat, wurde gefordert.

Die künftigen Anwohner der geplanten Asylunterkunft in Allmannsweiler fühlen sich der Masse der Asylanten nicht gewachsen, die in einem noch zu errichtenden Gebäude auf dem Grundstück im Eggenweg untergebracht werden sollen. Angesichts unzähliger Vorfälle mit Asylanten in der gesamten Bundesrepublik, die in der Systempresse wider besseren Wissens als Einzelfälle dargestellt werden, fürchten die Bewohner von Allmannsweiler offenbar um Leib und Leben.

 

 

Rote Karte für die Stadtverwaltung

Zwei Tage nach der Informationsveranstaltung trafen sich rund 200 Anwohner aus Allmannsweiler zum Protest beim Grundstück, auf welchem die geplante Asylkaschemme gebaut werden soll. Die Protestierenden verteilten sich auf der gesamten Fläche des Grundstücks, um zu verdeutlichen, wie groß das Arreal ist, auf dem nach dem Willen der Stadt zukünftig vermeintliche Flüchtlinge hausen sollen. Um ihrem Unmut symbolisch Ausdruck zu verleihen, nahmen sie auf dem Grundstück Aufstellung und hielten rote Karten in ihren erhobenen Händen, um sich von einer eingesetzten Drohne fotografieren zu lassen. Ein kreativer Protest, mit dem der Stadtverwaltung symbolisch ein Platzverweis erteilt wurde.

Weitere Protestaktionen sind geplant. Die Bürgerinitiative hat zudem damit begonnen, Unterschriften zu sammeln, um die Umsetzung der Pläne der Stadtverwaltung zu verhindern. Nationalrevolutionäre haben sich dem Widerstand vor Ort angeschlossen. Am Donnerstag, dem 01. Februar, verteilten Aktivisten unserer Partei „Der III. Weg“ zahlreiche asylkritische Flugblätter in Friedrichshafen. Auf den Flugschriften finden sich Informationen zu den asylpolitischen Positionen unserer nationalrevolutionären Bewegung, die sich für ein sofortiges Ende des derzeitigen Asylchaos einsetzt. Unsere Aktivisten werden auch zukünftig die Bürger in Allmannsweiler unterstützen, um die Umsetzung der katastrophalen Pläne der Stadtverwaltung zu verhindern.

Eine neue Asylkaschemme in Friedrichshafen-Allmannsweiler? Nicht mit uns!