Erster Landkreis will Asylanten zur Arbeit verdonnern

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Im Saale-Orla-Kreis in Thüringen ist es für Asylbewerber erst einmal vorbei mit dem Rumlümmeln. Der dortige Landrat Christian Herrgott (CDU), der Ende Januar nur knapp gegen einen AfD-Kandidaten gewonnen hatte, will Asylanten nun zum Arbeiten zwingen.

Dabei ist das in der Theorie nichts Revolutionäres, sondern steht bereits so auch im Asyl-Gesetz, genauer im Paragraf 5 des Asylbewerberleistungsgesetzes. Demnach dürfen Asylbewerber zwar die ersten 3 Monate nach ihrer Ankunft keiner regulären Arbeit nachgehen, jedoch gilt eine Ausnahme für gemeinnützige Tätigkeiten. So können die Asylanten im Kreis demnächst z. B. Straßen reinigen und Grünflächen pflegen. Dieses Gesetz wurde nur noch nie konsequent angewandt. Nun müssen Asylanten im Saale-Orla-Kreis bald 4 Stunden pro Tag bei einem Stundenlohn von 80 Cent einer Tätigkeit nachgehen. Das verdiente Geld wird anschließend auf ihre Bezahlkarte geladen. Ein Missbrauch mit dem Geld wäre dadurch nicht mehr so einfach.

Wer sich weigert, arbeiten zu gehen, dem sollen die Gelder gekürzt werden. Herrgott: „Es geht um ein Signal, dass die Menschen, die mit Steuergeld bezahlt werden, etwas an die Gesellschaft zurückgeben müssen und nicht den ganzen Tag auf einer Parkbank sitzen.“

So weit, so gut, doch im selben Atemzug sagt Herrgott auch, dass er mit dieser Maßnahme die Akzeptanz gegenüber den Migranten verbessern und deren Integration verstärken will. Er ist eben der klassische Konservative, dem die Masseneinwanderung egal ist, solange sich alle integrieren und arbeiten gehen. An sich ist das also schon mal ein guter Impuls und das Mindeste, was von den Asylbewerbern hier verlangt werden sollte, doch geht das alles nicht weit genug. Wie viele werden es annehmen? Wie viele werden einfach in einen anderen Kreis wechseln? So wie es auch bei den Kreisen war, die die Bezahlkarte eingeführt haben. Wo bleibt der Anreiz für Arbeitslose, wenn es so etwas wie Bürgergeld gibt?

Außerdem betrifft die Masseneinwanderung nicht nur wirtschaftliche Aspekte unseres Lebens. Eine hohe Kriminalitätsrate und die Verdrängung unseres Volkes und unserer Kultur aus der eigenen Heimat sind viel dramatischer. Diese Arbeitspflicht durchzusetzen ist also zunächst kurzfristig eine gute Idee, aber langfristig werden wir um die Schließung der Grenzen und ein großes Rückführungsprogramm nicht herumkommen. Und dabei werden wir uns wohl kaum auf konservative Politiker verlassen können, die nur den aktuellen Launen ihrer Wähler folgen.

Diese große Aufgabe kann nur durch eine echte nationalrevolutionäre Bewegung, wie wir von „Der Dritte Weg“ sie darstellen, bewältigt werden.

  • Stimme beiden Vorrednern zu: Lohndrückerei und gezielte Täuschung der Wähler, die keine Lust auf weitere Zuwanderung haben. Man beachte dabei auch, dass die etablierten Parteien alle arbeitenden Migranten als „gut integriert“ bezeichnen – wie diese sich ansonsten benehmen, steht auf einem anderen Blatt (das erlebe ich beim „weltgrößten Online-Versandhändler“ leider täglich)

    Nadja Beeker 07.03.2024
  • Wenn das Arbeit ist, die gemacht werden muß, dann so dafür gefälligst jemand eingestellt und anständig bezahlt werden. Sonst ist das bloß Lohndrückerei.

    RW 02.03.2024
  • Der CDU-Fuzzi macht Wahlkampf, um der AFD das Wasser abzugraben. Nach den Landtagswahlen wird wieder rumgelümmelt.

    Dieter Diehm 02.03.2024

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