
Die daraufhin einsetzende Empörung aufseiten von Politik, Medien und Israelfreunden offenbart einmal mehr die Heuchelei und Bigotterie, die stets zu beobachten ist, wenn das zionistische Gebilde für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird. Bei dem Angriff des Iran handelte es sich um einen Vergeltungsschlag für einen israelischen Luftangriff auf ein iranisches Botschaftsgebäude in der syrischen Hauptstadt Damaskus, bei dem am 1. April zwei hochrangige iranische Militärangehörige getötet wurden. Insgesamt fielen der zionistischen Terrorattacke 16 Menschen zum Opfer. Vor diesem Hintergrund ist der iranische Angriff als legitime Selbstverteidigung zu werten, die durch das Völkerrecht gedeckt ist.
Trotz der klaren Faktenlage versammelten sich am Sonntag, wenige Stunden nach dem iranischen Vergeltungsschlag, ca. 120 Personen auf dem Mannheimer Paradeplatz, um eine Mahnwache für den zionistischen Aggressor abzuhalten. Angemeldet wurde die Veranstaltung von einem Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Unter dem Motto „Solidarität mit Israel nach den Angriffen des Irans“ bekundeten die Teilnehmer ihre unverbrüchliche und bedingungslose Treue zu Israel, das in den Augen der Versammelten offenbar stets eine weiße Weste zu bewahren vermag. Im Rahmen dieser kruden Weltsicht ist Israel offenkundig stets nur Opfer und niemals Täter. Nach Angaben des Veranstalters habe man sich versammelt, um dem Staat Israel, der israelischen Bevölkerung und den Jüdinnen und Juden weltweit, auch in der Region und in Mannheim, seine Solidärität zu zeigen.













