Ende 2024 war es soweit. Der von einigen lang erwartete Marsch, der den Orientierungssinn unter Beweis stellen und fördern soll, stand an. Dazu fanden sich Kameraden der Stützpunkte Ost- und Mittelsachsen am frühen Morgen bei schönem Wetter in Dresden zusammen. Hier wurde zügig der Ablauf besprochen.
Vor der Fahrt zum Startpunkt mussten sich alle Teilnehmer, bis auf die Fahrer, die Augen verbinden. Dies steigerte natürlich noch mehr die Neugier und Anspannung der Kameraden, denn der eigentliche Startpunkt war diesen völlig unbekannt. Dort angekommen wurden die Teilnehmer, immer noch mit mit verbundenen Augen, ein paar hundert Meter in den Wald eskortiert. Ein wahrlich anspruchsvoller Vorgang, denn jeder hatte zu tun, nicht über Wurzeln oder Äste zu stürzen. Anschließend durften alle Teilnehmer die Augenbinde abnehmen und sich, geblendet von den Sonnenstrahlen, die durch die Baumkronen brachen, ihre Umgebung ansehen.
Danach lauschten alle gespannt dem Schiedsrichter, der die Aufgaben und Regeln erklärte. Sodann starteten die Teilnehmer, ausgerüstet mit einem Kompass und einer vom Schiedsrichter herausgegebenen Luftaufnahme des Gebiets, hochmotiviert ihren Marsch. Es war eine heitere Stimmung und die Gruppe musste von Anfang an zusammenarbeiten.
Der Marsch wurde von anspruchsvollen Sporteinheiten begleitet, darunter Liegestütz und das Robben auf Waldwegen. Auch das Tragen einiger Kameraden wurde veranstaltet, um eine Notsituation zu simulieren, bei der es um Leben oder Tod gehen kann, wenn der Getragene liegen gelassen und nicht mitgezogen wird. So vergingen Stunden und Kilometer. Es wurde immer anspruchsvoller, so dass die Gruppe umso mehr zusammenarbeiten musste und doch nie ihren Mut und ihre Schaffenskraft verlor.
Zwischendrin wurde ein Stopp an einem See eingelegt. Nach knapp 20 Kilometer Strecke war die Gruppe kurz vor dem Ziel. Das letzte Stück sollte dann mit einem Sprint bezwungen werden, was alle Teilnehmer mit Ehrgeiz durchzogen.
Angekommen am Ziel waren alle froh, so schnell vorangekommen zu sein und auch stolz auf die Leistung ihrer Kameraden und auch auf die Eigene.
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t.me/DerIIIWegMittelsachsen













