
Teuer: Sicherheitsfirmen bewachen Kasernen
Ein Kampfpanzer des Typs Leopard 2 A6 kostet etwa 3 Millionen Euro. 222 zusätzliche Panzer könnte sich die Bundeswehr also zulegen, wenn sie in der Lage wäre, ihre Kasernen selbst zu schützen. Doch es fehlt an Personal. Daher erklärte das Verteidigungsministerium auf eine Anfrage der BILD-Zeitung hin: „Mit der kontinuierlichen Verkleinerung der Bundeswehr nach der Wiedervereinigung und dem Aussetzen der alten Wehrpflicht stand mit Beginn der 2010er Jahre deutlich weniger Personal für die Bewachung zur Verfügung, sodass seitdem qualifiziertes Sicherheitspersonal ziviler Vertragspartner für Bewachungs- und Absicherungsaufgaben eingesetzt wird“.
Seit der unter CSU-Minister Theodor von Guttenberg beschlossenen Aussetzung der Wehrpflicht ist die Zahl der Soldaten von 250.000 auf nur noch 180.000 zurückgegangen. Damit schrumpft sich die Bundeswehr zahlenmäßig so langsam in die Nähe der Reichswehr der Weimarer Republik, die 115.000 Mann unter Waffen stehen hatte. Bis zur Aussetzung der Wehrpflicht war es noch Aufgabe von Soldaten „aller Statusgruppen“, den Schutz der Infrastruktur sicherzustellen. Nun sei jedoch der Rückgriff auf externe Sicherheitsdienste die „wirtschaftlichste Option“.
Trotz des Schutzes durch die Wachmänner kommt es immer wieder zu Einbrüchen in Kasernen. So drangen bereits mehrfach unbekannte Täter in den Luftwaffenstützpunkt Köln-Wahn ein. Ziel war dabei offenbar das Wasserwerk der Kaserne. Dabei scheiterten die Täter aber beim Versuch, eine Tür zu öffnen. Auch an einem Funkturm wurden Manipulationsversuche bemerkt. Externe Sicherheitsdienste vor Kasernen, wie auch Einbrüche in die Einrichtungen sind Belege für den erbärmlichen Zustand der deutschen Armee, welche gerade in Zeiten des russischen Hybridkrieges gegen Deutschland verstärkt ins Visier russischer Agenten und Saboteure gerät.
Deutschland und Europa verteidigen! Wehrpflicht jetzt!
Über Jahre hat man sich in Deutschland eingeredet, dass die Welt friedlicher geworden sei. Die Vernachlässigung des Landesschutzes hatte daher System. Mit dem Erstarken der russischen Angriffe auf Europa ist klar geworden, dass die Kriegsgefahr nie verschwunden war. Dennoch hat sich am Zustand mangelnder Wehrfähigkeit nichts geändert. Die Herrschenden versagen beim Aufbau einer starken Wehrmacht zum Schutze unserer Heimat. Angesichts des traurigen Zustandes der Bundeswehr muss man sich sogar fragen, ob dazu überhaupt ein ernsthafter Wille bei den Herrschenden vorhanden ist.
„Der III. Weg“ spricht sich für die sofortige Wiedereinführung der Wehrpflicht ein. Wehrdienst ist Ehrendienst für Volk und Heimat! Das gesamte Volk muss wieder ein positives Verhältnis zu Soldatentum und Wehrhaftigkeit entwickeln. Die Uniform muss als Ehrenkleid gelten und zersetzerische Sprüche wie „Soldaten sind Mörder“ oder „Frieden schaffen ohne Waffen“ müssen endgültig der Vergangenheit angehören. Unsere Nation muss wieder das Bewusstsein erlangen, dass es in dieser Welt nur ein ewiges Ringen der Völker gibt und „der Weltfrieden“ oder „das Ende der Geschichte“ eine ideologische Utopie bleiben. Mit aller Entschiedenheit muss die Modernisierung und Ausrüstung der Bundeswehr mit neuen Waffen und Munition erfolgen. Wir stehen für ein Deutschland, das als starke, zur Kriegstüchtigkeit gerüstete Macht eine zentrale Rolle bei der Verteidigung Europas einnimmt!













