Ehrendienst in Schnaittach

In Schnaittach im Nürnberger Land fielen Mitte April 1945 amerikanische Truppen ein. Die Besatzung begann damit auch für die fränkische Gemeinde. Die Zeit um das Kriegsende, welches sich in diesem Jahr zum 80. Mal jährte, nutzen regelmäßig Nationalrevolutionäre, um die noch vorhandenen Denkmäler zu pflegen. An dem Tag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht, welche nach Jahren des harten und heldenhaften Ringens die Waffen niederlegte, zieht es überall im Land heimattreue Menschen an die Denkmäler und Gräber jener Soldaten, welche ehrenvoll für ihr Vaterland stritten.

Heutzutage versuchen volksfeindliche Kräfte, den 8. Mai zum „Tag der Befreiung“ umzudeuten. Fakt ist, dass mit dem 8. Mai der Krieg in Europa zwar offiziell zu Ende ging, aber die Gräueltaten der vermeintlichen Befreier ungehindert ihren Lauf nahmen und die bis heute andauernde Besetzung Deutschlands durch feindliche Truppen begann. Stolze Nationalisten feiern diesen Tag nicht, sondern leisten stattdessen einen Ehrendienst und reinigen regionale Gräber, Kriegerdenkmäler und Gedenksteine jener, die im Krieg für das Vaterland gefallen sind.

Auch im Nürnberger Land floß nach der militärischen Niederlage noch weiteres Blut. Es gibt viele Berichte von Exekutionen und Misshandlungen Kriegsgefangener oder von Zivilisten durch die US-Army. Im Nahen Offenhausen ereignete sich vor 80 Jahren ein ganz abscheuliches Kriegsverbrechen. Im April 1945 ermordeten amerikanische Soldaten zwei 18- und 19-jährige deutsche Gefangene. Die beiden Deutschen wurden während eines Rückzugsmarsches erschöpft und ausgemergelt von US-Truppen im mittelfränkischen Offenhausen gefangengenommen und in das dortige Schulhaus gesperrt. Am 21. April 1945 kam ein Ami-Jeep an der Schule vorbei und holte sie ab. Das mit einem großen Maschinengewehr bestückte Militärfahrzeug karrte die jungen Kerle an den nahegelegenen Waldesrand der fränkischen Gemeinde. Die feigen Schergen der US-Armee metzelten dort ihre blutjungen deutschen Gefangenen dann, ohne mit der Wimper zu zucken, nieder. Das Grab der beiden ermordeten Buben wurde im Jahre 2016 dem Erdboden gleichgemacht, nachdem sich linke Gutmenschen über die Grabinschriften echauffiert hatten. Der Umgang mit den Toten ist leider exemplarisch für diesen Staat.

So wundert es auch nicht, dass viele Denkmäler sich in einem bedauerlichen Zustand befinden. Zumindest nach dem Einsatz nationalrevolutionärer Deutscher erstrahlen diese aber in einem neuen Glanz. Denn „Tot sind nur jene, die vergessen werden“

Wir haben viele Tote schon begraben,
und jeder Tote war uns Kamerad.
So fielen Männer, und so fielen Knaben,
Und jeden haben wir mit Schmerz begraben
Als Deutschlands treuen Kämpfer:
Als Soldat.

Sie waren tapfer wie die vielen andern,
die fremde Erde mütterlich umfängt,
und die in Frankreich liegen und in Flandern
und vielen Ländern… Tapfer wie die andern,
Die großer Krieg in fremdes Land gelenkt.

Wir haben viele Tote schon gegeben,
und jeder Tote war uns reines Licht.
So gaben sie ihr Blut, und so ihr Leben:
Verschwenderisch bereit, sich hinzugeben
Für Deutschlands großes Werden, für die Pflicht.

Wir lernten, wie es ist, von Schmerz zerrissen
An offenen Gräbern tränenlos zu stehn.
Wir kennen Not aus tausend Finsternissen
Und wissen, dass wir dies erlernen müssen,
um groß in große Zukunft einzugehn.

Wir haben viele Tote schon begraben,
und jeder Tote war uns lichte Tat:
So fielen Männer, und so fielen Knaben….
Das sie für uns den Tod erlitten haben,
Sei ihnen hehrstes Denkmal Kamerad.

(Hans-Jürgen Nierentz)