Ehrendienst zum 8.Mai in Potsdam

Um den 8. Mai herum waren Nationalrevolutionäre zum Ehrendienst auf dem beschaulichen Friedhof in Sacrow aktiv. Dabei handelt es sich um einen kleinen Ort, nahe der Landesgrenze Berlin und unweit zu Potsdam. Sacrow war zu DDR-Zeiten hermetisch abgeriegelt, man kam, wenn überhaupt, nur mit speziellen Passagierpapieren in den Ort. Vieles blieb den Bewohnern verschlossen, wie die Heilandskirche, das Schloss mit Parkanlage und der Sacrower See.

Den Friedhof mit seinen 67 Kriegsgräbern mit Wehrmachtsangehörigen und Zivilisten gibt es seit 1959.

Ursprünglich waren hier auch Sowjet-Russen beigesetzt, die nach der Grenzöffnung 1989 umgebettet wurden.

Bis zuletzt befand sich das Gedenkfeld in einem Dornröschen-Schlaf. Die Friedhofsverwaltung hatte über all die Jahre bestenfalls den Rasen geschnitten, so dass die total verwitterten Grabsteine gerade noch zu sehen waren.

Unsere Aktivisten hatten in zwei Stunden intensiver Arbeit die Kriegsgräber und das Umfeld in einen würdevollen Zustand hergestellt.

Im anschließenden ehrenvollen Gedenken haben wir einmal mehr demonstriert, dass Deutschland am 8. Mai 1945 nicht von den sowjetischen Besatzern befreit wurde.

In Zeiten, in denen immer mehr Putinverehrer mit neokommunistischen Strategien aufwarten, stehen wir einmal mehr in der Pflicht, klare Kante für unsere Toten zu zeigen.