
So hat die neue Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) sich kürzlich dafür ausgesprochen, auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete dazu zu verpflichten, in das solidarische System der gesetzlichen Rentenversicherung einzuzahlen, um die Löcher in den Rentenkassen wenigstens halbwegs zu stopfen, welche zunehmend größer werden. Mit dem Verweis darauf, dass dieses Modell angeblich nicht „finanzierbar“ wäre, hat Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) den Vorschlag von Bas promt abgeschmettert. Auch andere Vertreter der Wirtschaft und des Beamtenbundes des BRD-Apparates, die um ihre Pfründe und angereicherten Vermögen fürchten, äußersten sich abfällig über den Vorstoß der Sozialdemokratin, der zwar nicht die Lösung des Kernproblems berührt, aber in die richtige Richtung weist; so z. B. Christoph Ahlhaus (CDU) vom Bundesverband mittelständischer Wirtschaft, der von „populistischem Unfug“ schwadronierte. So dürfte klar abzusehen sein, dass die Probleme des aktuellen Rentensystems der BRD auch unter der neuen schwarz-roten Regierung in keinster Weise angegangen werden und sich die Altersarmut in Folge von klammer Rentenkassen noch weiter verschlimmern wird.
Die Partei „Der III. Weg“ will gemäß Punkt 6 ihres Parteiprogramms soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen erreichen. Das bedeutet, dass ehrliche Arbeit anständig entlohnt werden muss. Gleichzeitig sollten Deutsche, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, auch ein anständiges Leben von ihrer Rente führen können. Es ist eine Schande, dass für viele Rentner warme Mahlzeiten schon ein Luxus sind und die Wohnung oftmals unbeheizt bleiben muss. Das ist absolut respektlos und unwürdig!
Das grundlegende Problem liegt in den demografischen Verhältnissen. Die Kinderarmut der Deutschen hat dazu geführt, dass heute Leistungsträger fehlen und sich das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Leistungsempfängern immer weiter verschlechtert. Nationalrevolutionäre Politik muss daher auf eine deutliche Erhöhung der Kinderzahl deutscher Familien hinwirken. Sinnvolle Maßnahmen wären die Einführung eines einmaligen Geburtsgeldes mit einer Steigerung pro Kind, die Umwandlung des Elterngeldes in ein Muttergeld und die starke Förderung von Lehrern und Erziehern, um den Beruf attraktiver zu machen und so ein besseres Lernumfeld zu schaffen. Weiterhin setzt sich „Der III. Weg“ in Programmpunkt 3 für die Einführung eines Ehestandsdarlehens ein. Dieses soll in der Höhe von bis zu zwei Jahresgehältern und zinsfrei ab dem Tag der Eheschließung bewilligt werden. Es dient als Fundament für die Familiengründung und den dazugehörigen Wohnraum samt Einrichtung, wobei die Verwendung von der auszahlenden Stelle geprüft werden muss. Die Laufzeit hat 20 Jahre zu betragen, wobei nach jeder Geburt eines Kindes 25 % des Darlehens gestrichen werden.
Auch für einen würdevollen Lebensabend des Deutschen hat der Sozialstaat zu sorgen und ebenso wie die Erhaltung der allgemeinen Volksgesundheit, auch die Pflege und Altersversorgung nicht etwa zu einem Geschäftsmodell für private Versicherungen und Banken zu machen. Eine gerechte und großzügige staatliche Altersversorgung muss jedem Deutschen nach dem Maße zugestanden werden, wie er mit seiner Lebensleistung zum Gemeinwohl des Volkes beigetragen hat. Das biologische Schicksal des Alterns darf den deutschen Menschen nicht aufs Abstellgleis stellen, sondern auch zu seinem Lebensabend muss er, gemessen an seinem früheren Einkommen, eine großzügige Rente erhalten. Dazu ist eine Einheitsrente einzuführen, die direkt aus dem Staatshaushalt gezahlt wird und für die allein der Volksstaat hinsichtlich Höhe und Sicherheit der Zahlungen bürgt. Auch und vor allem Beamte und Besserverdiener werden sich im Deutschen Sozialismus nicht aus der Solidargemeinschaft herausnehmen können und werden, entgegen den Ratschlägen heutiger privilegierter „Experten“, die gegen Vorschläge wie dem von Bärbel Bas polemisieren, in die Einheitsrente einzahlen müssen. Private Versicherungsunternehmen, die sich an „Produkten“ zur Altersvorsorge bereichern, die sie Menschen aufschwatzen, welche kein Vertrauen mehr in das staatliche Rentensystem haben, werden damit obsolet gemacht!
Mit einem neu geordneten Steuersystem, das vor allem kapitalstarke Wirtschaftsteilnehmer in die Pflicht für die Gemeinschaft nimmt und einem Ende der Veruntreuung staatlicher Gelder für volksfremde Interessen, wird neben allen anderen sozialpolitischen Maßnahmen auch eine gerechte staatliche Altersversorgung möglich gemacht werden können. Zwar würde die Einführung einer großzügig bemessenen Volksrente anhand der aktuellen demographischen Stuation erhebliche Belastungen mit sich bringen, solange die Nachwirkungen der Geburtenarmut anhalten, aber dies wäre ein notwendiges und ehrenvolles Opfer, von der jeder Schaffende im Alter selbst profitieren würde. Erneut zeigt sich auch hier, wie wichtig eine Bevölkerungspolitik, die aktiv Familiengründungen begünstigt, ist, um den Aufbau eines nationalrevolutionären Sozialstaates zu ermöglichen.













