
Deindustrialisierung: Mehr als 100.000 Menschen verlieren Arbeitsplatz
Zum Ende des ersten Quartals 2025 waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 101.000 Menschen weniger in der Industrie beschäftigt. Das stellt einen Rückgang um 1,8 Prozent dar. Das geht aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervor, die auf Daten des Statistischen Bundesamts basiert. Es handelt sich dabei um keinen Ausrutscher, sondern eine andauernde Tendenz: im Vergleich zu 2019 ist die Zahl der Beschäftigten um 217.000 Personen oder 3,8 Prozent zurückgegangen.
Jan Brorhilker erklärt zu den Ergebnissen der Studie: „Aggressive Wettbewerber etwa aus China drücken die Preise, wichtige Absatzmärkte schwächeln, in Europa stagniert die Nachfrage auf niedrigem Niveau, hinter dem gesamten US-Markt steht ein großes Fragezeichen. Gleichzeitig kämpfen die Unternehmen mit hohen Kosten – etwa für Energie und Personal.“ Ein Ende ist für Brorhilker dabei nicht absehbar. Für dieses Jahr rechnet der EY-Mann mit dem Verlust von 70.000 weiteren Arbeitsplätzen. Besonders im Maschinen- und Autobereich würden Konzerne versuchen, ihren Niedergang mit Sparprogrammen aufzufangen. Schon jetzt seien hier im vergangenen Jahr 6 Prozent der Arbeitsplätze verloren gegangen. Auch in der Metallerzeugung und Textilbranche habe es einen besonders starken Rückgang gegeben. Jeweils über 4 Prozent der Stellen seien dort weggefallen.
Raumgebundene Volkswirtschaft – Staatliche Intervention gefragt
Der Niedergang der Industrie hat verschiedene Gründe. Einerseits leidet der europäische Markt unter der Konkurrenz aus China. Ausbeuterische Arbeitsbedingungen und der Erwerb europäischen Technologie-Wissens haben es China ermöglicht, Europa zu überholen. Auf der anderen Seite führt sogenannter „Klimaschutz“, der sich in widersinnigen Verordnungen und Gesetzen manifestiert, zu künstlich erschwerten Bedingungen für europäische Konzerne. Auch die ebenfalls künstlich in die Höhe getriebenen Energiepreise erschweren es den an sich innovativen deutschen Unternehmern, mit der internationalen Konkurrenz mitzuhalten.
CO2-Steuer und Ähnliches haben den „Klimawandel“, wie zu erwarten war, nicht aufgehalten. Der Effekt auf die Wirtschaft war jedoch merklich schlecht. „Der III. Weg“ setzt sich daher für ein Ende nutzloser Maßnahmen ein.
Gleichzeitig jedoch gilt es, keinen kapitalistischen Wettkampf um die schlechtesten Arbeitsbedingungen zu führen. Deutschland und Europa können wettbewerbsfähiger werden, dürften sich jedoch auch langfristig im Wettkampf mit asiatischen Staaten wie China schwer tun. Um zu verhindern, dass die industriellen Lebensadern Deutschlands ins Ausland abwandern, muss Deutschland, wie in Punkt 2 unseres Parteiprogramms vorgesehen, Schlüsselindustrien verstaatlichen und die übrige private Wirtschaft staatlich dirigieren. Nur so können die deutsche Industrie und Arbeitsplätze zu anständigen Konditionen gewahrt werden.
Während vermeintlich konservative Parteien die Verpflichtungen, die mit Eigentum verbunden sind, ohnehin nicht ernstnehmen, machen auch Linke und Sozialdemokraten aller heuchlerischen Rhetorik zum Trotz keine sozialistische Politik. Es braucht daher eine nationalrevolutionäre Kraft für Deutschland. Allein die Partei „Der III. Weg“ steht für echte Veränderungen in unserem Land, um Deutschland wieder groß zu machen; national, revolutionär und sozialistisch!














Rechnet man sämtliche Betroffene mit ein (Familienmitglieder, verlorene Stellen aus anderen Bereichen etc.) dürften allein von der stetig fortschreitenden Deindustrialisierung mehrere hunderttausend Menschen betroffen sein. Und die Antwort der Gewerkschaften? Forderung nach noch mehr ausländischen „Fachkräften“!