Zirkus Barlay und die Tierquälerei in der Manege

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Der Zirkus Barlay tourt regelmäßig durch deutsche Städte – und bringt jedes Mal eine traurige Realität mit sich: die Zurschaustellung von Wildtieren in der Manege. Kamele oder Zebras werden z. B. in  Transportwagen gepfercht, von Stadt zu Stadt gekarrt und zu Kunststücken gezwungen, die nichts mit ihrer natürlichen Lebensweise zu tun haben. Statt Freiheit und artgerechter Haltung: Lärm, Stress oder sogar Ketten.

Im Oktober 2019 brachen zwei Zebras aus dem Zirkus Barlay aus, während der Zirkus in Tessin gastierte. Eines der Tiere wurde nach einem Unfall auf der Autobahn A20 erschossen, da es nicht eingefangen werden konnte. Bereits in der Woche zuvor war ein Kamel während eines Gastspiels ausgebüchst. Im Jahr davor griff ein Tiger im Zirkus Barlay zwei Dompteure an. Diese Vorfälle zeigen, dass Zirkusbetriebe Wildtiere weder sicher, noch artgerecht unterbringen können.

Für uns als nationalrevolutionäre Partei des Natur- und Tierschutzes ist klar: Wildtiere gehören nicht in die Manege, sondern in ihre natürlichen Lebensräume. Die Haltung exotischer Tiere im Zirkus ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten, das weder dem Tierschutzgedanken, noch einem gesunden Naturverständnis gerecht wird. Während sich immer mehr Länder gegen Wildtiere im Zirkus aussprechen, hinkt Deutschland beschämend hinterher.
Deshalb waren wir auch in Dessau aktiv, als der Zirkus Barlay dort gastierte. Mit Flugblättern und deutlicher Botschaft machten wir auf das Leiden der Tiere aufmerksam und setzten ein Zeichen gegen diese Form der Ausbeutung.

Unser Einsatz zeigt: Echter Naturschutz beginnt bei der Achtung und dem Schutz des Lebens – nicht bei Lippenbekenntnissen, sondern im entschlossenen Handeln.

Unser Ziel: Ein generelles Verbot von Wildtieren im Zirkus – sofort! Schluss mit dem Zirkus auf Kosten der Tiere!

 

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