
Ein System am Limit
Die Deutsche Bahn ist zwar formal im Besitz des Bundes, agiert aber wie ein globaler Konzern: allein gewinnorientiert und nicht gemeinwohlstiftend. Während auf dem Land Strecken dichtgemacht werden, baut man Prestigeprojekte in den Städten und verschiebt Investitionen ins Ausland. Das Ergebnis ist bekannt:
– Streckensterben abseits der Metropolen
– dauerhafte Verspätungen und Ausfälle
– überlastetes Personal, schlechte Arbeitsbedingungen
– teure Fahrpreise bei abnehmender Qualität
Das hat mit öffentlicher Daseinsvorsorge nichts mehr zu tun. Die Bahn gehört nicht den Vorständen oder den Beratern in den Ministerien, sondern dem Volk. Und sie muss diesem zurückgegeben werden.
Was wir umsetzen wollen: klare Linie statt leerer Versprechen!
Die Partei „Der III. Weg“ redet nicht von Reformen. Wir arbeiten am Bruch mit einem gescheiterten System. Unser Ziel ist eine staatliche, volkseigene Bahn, die verlässlich, flächendeckend und erschwinglich ist. Keine Marktspielchen mehr, keine Gewinnmaximierung, sondern ein Verkehrssystem, das der Gemeinschaft des Volkes dient.
Dazu gehören:
– Rückführung der Bahn in klares Volkseigentum
– volksnahe Kontrollinstanzen, die Transparenz und Ordnung sichern
– Netzausbau statt Streckenstilllegung – auch auf dem Land
– faire Bezahlung und geregelte Arbeitszeiten für das Bahnpersonal
– Abschaffung der Profitlogik im Bereich der Daseinsvorsorge
Die Bahn ist kein Unternehmen wie jedes andere. Sie ist ein infrastrukturell unerlässliches Rückgrat des Landes. Wer sie dem liberalisierten Markt überlässt, verkauft unsere Zukunft.
Die Lehre aus dem britischen Modell
Die britische Bahnprivatisierung war lange ein Vorbild für deutsche Liberale. Heute wird sie zum abschreckenden Beispiel. Es war ein teurer Irrweg, den das britische Volk nun ausbaden muss. Und während dort die Rückabwicklung begonnen hat, klammern sich deutsche Entscheidungsträger weiter an ihre Ideologie.
Doch die Realität lässt sich nicht wegmoderieren. Der Kapitalismus hat seine Unfähigkeit längst bewiesen; nicht nur im Verkehrssektor, sondern überall, wo es um Lebensnotwendiges geht: Energie, Gesundheit, Wohnen. Es sind immer die Gleichen, die zahlen – und immer die Gleichen, die abkassieren.
Fazit:
Verstaatlichung ist kein Rückschritt. Sie ist ein Schritt zur Vernunft. Ein Schritt zur Ordnung. Die Partei „Der III. Weg“ steht mit der Raumgebundenen Volkswirtschaft aus Punkt 2 ihres Parteiprogramms für diesen Kurs – entschlossen, ohne Ausreden. Für eine Bahn in Volkes Hand! Für ein Ende der Ausbeutung. Für ein nationalrevolutionäres und volkssozialistisches Deutschland.














Der Kapitalismus zeigte nicht seine Unfähigkeit, er gewährt ganz nach seinem Wesen.
MfG