Gemeinschaftstag in Thüringen

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Am vergangenen Sonnabend unternahmen zahlreiche Mitglieder und Interessenten unserer Partei „Der III. Weg“ einen gemeinschaftlichen Ausflug nach Nordthüringen.

Der Tag begann an der Barbarossahöhle. Der Legende nach ist Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1122–1190) dort nicht gestorben, sondern nur eingeschlafen; wartend auf den Tag, an dem er zurückkehrt, um das Reich zu einen. Was von außen unscheinbar wirkt, entfaltete sich unter der Erde als faszinierendes Naturwunder: gewaltige Hohlräume, Tropfsteine und kristallklare Seen erstrecken sich auf einer Fläche von 13.000 m².

Im Anschluss an die Führung startete die Wanderung – ein 13 Kilometer langer Weg durch das Herz Thüringens, vorbei an Feldern, Wäldern und beeindruckenden Panoramablicken bis zum Harzrand. Obwohl das Wetter zunehmend schlechter wurde und kräftiger Regen einsetzte, trotzten die Männer und Frauen unserer Bewegung den widrigen Bedingungen und setzten unbeirrt ihren Weg zum nächsten Etappenziel fort: dem Kyffhäuserdenkmal. Dabei ergaben sich zahlreiche Gespräche, es wurde gemeinsam gelacht und sich gestärkt; insbesondere für neue Interessenten eine gute Gelegenheit, mit älteren und erfahrenen Aktivisten ins Gespräch zu kommen.

 

 

Nach wenigen Stunden Fußmarsch erhob sich das 81 Meter hohe Kyffhäuserdenkmal vor den Teilnehmern – erbaut zwischen 1890 und 1896.
Die Figuren, Reliefs und die gewaltige Turmkrone erzählen von Reichseinheit, Opferbereitschaft und der Würde einer Nation, die ihrer großen Männer gedenkt. Vor Ort wurden neben dem Aufstieg zum Denkmal und zum Barbarossaturm auch die Ausstellungen im angeschlossenen Museum erkundet.

Den Abschluss des Programms bildete der Besuch des Hindenburgdenkmals unterhalb des Kyffhäuserdenkmals. Dieses wurde 1939 errichtet, jedoch 1947 von den sowjetischen Besatzern gestürzt und verschüttet – erst 2004 wurde es zufällig wiederentdeckt. Seitdem liegt es halb eingegraben, verwildert und überwuchert – ein Symbol des Verdrängens. Es steht sinnbildlich dafür, wie systematisch versucht wird, deutsche Geschichte in Vergessenheit geraten zu lassen. Bis heute gibt es weder ernsthafte Bemühungen noch öffentlichen Druck, das Denkmal wieder aufzurichten.

So endete ein Gemeinschaftstag voller deutscher Natur, Kultur und Geschichte. Er führte uns eindrucksvoll vor Augen, dass unsere Gemeinschaft unsere Stärke ist – und dass wir die Verantwortung tragen, das Andenken an unsere Ahnen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Wer mit Gleichgesinnten solche Orte besucht, kehrt verändert heim: mit Stolz auf das Eigene, mit gestärktem Gemeinschaftsgeist und dem festen Vorsatz, unsere Geschichte lebendig zu bewahren.

Möchtest auch Du das nächste Mal dabei sein? Melde dich bei uns und werde Teil der Gemeinschaft!