
Geschichtsverdreher Wadephul
Johannes Wadephul ist seit dem 6. Mai dieses Jahres Außenminister der Bundesrepublik Deutschland. Der langjährige Berufspolitiker ist bekannt dafür, sich an entscheidender Stelle beliebt zu machen. So gilt Wadephul als ein treuer Freund Israels. Im Nahostkonflikt plädierte Wadephul für Waffenlieferungen, als selbst treue Pro-Zionisten nicht mehr verschweigen konnten, dass der Terrorstaat Kriegsverbrechen begeht. Noch im Juni 2025 rechtfertigte Wadephul Israels Vorgehen mit den Worten: „Sie haben uns gesagt, dass das aus ihrer Sicht notwendig ist – und das müssen wir so akzeptieren“ Weiter kann Wadephul als Freund der LGBTQ-Lobby betrachtet werden. 2017 stimmte er, im Gegensatz zur Mehrheit seiner Fraktion, für die Einführung der Homo-Ehe. Nun hat sich Wadephul gleich noch an anderer Stelle beliebt gemacht: Bei den Türken.
Im Vorfeld einer Auslandsreise in das Land am Bosporus hat Wadephul der Zeitung „Hürriyet“ ein Interview gegeben. Darin behauptete er, dass „Menschen aus der Türkei das Wirtschaftswunder möglich gemacht und Deutschland mit aufgebaut“ hätten. Weiterhin jubelte er: „Mit keinem anderen Land sind wir gesellschaftlich so eng verwoben. Mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland haben biographische Wurzeln in der Türkei. Viele von ihnen fühlen sich in beiden Kulturen zuhause, was unsere beiden Länder enorm bereichert.“
Dabei greift Wadephul ein altes Narrativ der Linken und der Ausländer-Lobby auf. Das deutsche Wirtschaftswunder soll dieser Erzählung zufolge auf die sogenannten Gastarbeiter zurückzuführen sein. Eigentlich ist dieser Mythos leicht zu widerlegen: Nach dem Zweiten Weltkrieg war Deutschland völlig zerstört. Die Städte waren ausgebombt, die alliierten Besatzer hatten Patente, Wissenschaftler und Vermögenswerte gestohlen. Millionen Männer waren in der Kriegsgefangenschaft und Deutschland lag wirtschaftlich am Boden. Doch schon wenige Jahre nach dem Krieg, in den 1950er-Jahren, begann Deutschlands Wirtschaft wieder aufzublühen. Insbesondere deutsche Frauen hatten die Trümmer beiseite geräumt und den Grundstein für den Wiederaufbau gelegt. Mit vereinten Kräften machten sich die Deutschen ans Werk, statt über ihr Schicksal zu klagen. Weil alle anpackten, war schnell Vollbeschäftigung erreicht.
Für die großen Konzerne bedeutete das, dass die Arbeiter eine starke Stellung hatten, weil sie nicht ersetzbar waren. 1955 schloss dann die Bundesregierung das erste Anwerbeabkommen für sogenannte „Gastarbeiter“. Nicht mit der Türkei – sondern mit Italien. Es folgten Abkommen mit Spanien (1960) und Griechenland (1960). Erst 1961 gab es dann das Abkommen mit der Türkei und die Einwanderung aus Anatolien begann. Zu diesem Zeitpunkt blühte die Wirtschaft also längst wieder und die sogenannten Gastarbeiter fungierten vorrangig als Lohndrücker. Deutschen Arbeitern drohte nun, durch die billigere türkische Konkurrenz ersetzt zu werden.
Dem deutschen Volk wurde vermittelt, dass die „Gastarbeiter“ gekommen seien, um nach kurzer Zeit wieder zu gehen. Doch zumindest im Fall der Türken kam es anders. Viele von ihnen sollten nie wieder in ihre Heimat zurückkehren. Stattdessen fanden viele Türken in den Systemen der sozialen Sicherung eine neue Heimat. Dank ihres Geburtenreichtums und weiterer Einwanderung in den folgenden Jahrzehnten entstanden mitunter türkische Parallelgesellschaften, die heute ganze Stadtviertel prägen und zahlreiche Probleme – Stichwort Kriminalität – mit sich gebracht haben.
Wenn Wadephul heute also die Türken pauschal über den grünen Klee lobt, dann mag das „diplomatisch“ klug sein, der Wahrheit entspricht es jedoch nicht. Und natürlich kann man sich nicht in zwei Kulturen „zu Hause fühlen“, es sei denn, man ist Mischling und muss die Bürde einer gespaltenen Persönlichkeit tragen. Kultur ist die Summe aller schöpferischen Leistungen und Ausdrucksformen eines Volkes, welches Abstammungsgemeinschaft ist. Damit ist Kultur der Spiegel einer Volksseele und folglich auch an die Abstammung gebunden. Auch der Türke, welcher bereits mit den ersten Einwanderungswellen in den 60er-Jahren nach Deutschland kam, kann somit niemals in der deutschen Kultur „zu Hause“ sein, sondern sich höchstens assimilieren. Doch selbst der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, welcher auch unter in der BRD lebenden Türken ein hohes Ansehen genießt, hat Assimilation einst als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet, was nichts anderes bedeutet, als dass es nicht einmal im Interesse der Türken selbst liegt, sich mit deutscher Kultur zu identifizieren.
Die Partei „Der III. Weg“ setzt sich mit Punkt 4 ihres Parteiprogramms für die Bewahrung unserer Heimat und für den Erhalt unserer Kultur und Volksidentität ein. Statt Anbiederung bei der Türkei braucht es einen konsequenten Kurs in Sachen Ausländerrückführung. Nur die Remigration raumfremder Türken kann dazu beitragen, dass sowohl Deutsche als auch Türken ihre volkseigene Kultur in ihren Heimatländern ausleben können und der soziale Frieden ohne multikulturelle Parallelgesellschaften erhalten bleibt. Unser Land braucht wieder Politiker, die für deutsche Interessen einstehen, anstatt sich Volksfremden in Deutschland anzubiedern. Das ist mit Karrieristen und Systempolitikern wie Wadephul nicht zu machen.
Unterstütze daher auch Du die Partei und Bewegung „Der III. Weg“ für eine Politik, unter der Deutsche ihre Identität wiederfinden!














Und da dachte ich doch, die Baerbock mit ihrer Anti-Bildung wäre nicht zu unterbieten. und dann kommt einer, der sogar das noch schafft.
Ein wertvoller Artikel!