Teure Klimareligion – Milliarden fürs Ausland, das Mittelalter fürs Inland

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Fast 60 Milliarden Euro hat die Bundesregierung dieses Jahr für den sogenannten „Klimaschutz“ ausgegeben. Dabei werden mit diesem Geld der Steuerzahler längst nicht nur inländische Wind- und Solarbarone reich gemacht, sondern ein nicht unerheblicher Teil der Gelder fließt ins Ausland und landet dort irgendwo im nirgendwo. Mit 11,8 Milliarden Euro bezifferten Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan und Umweltminister Carsten Schneider von der SPD unlängst die Finanzierung von „Klimaprojekten“ im Ausland. Diesmal sei es vor allem der Ausbau des Nahverkehrs in Indien, Südafrika, Indonesien und Mexiko gewesen, den die Deutschen gesponsert haben. Vielleicht wird „Eisenbahn in Indonesien“ bald genauso zum geflügelten Wort wie die berühmten „Fahrradwege in Peru“. Ob diejenigen hierzulande, die das Ganze finanzieren, jemals in den Genuß ihrer Klima-Investitionen kommen, erscheint mehr als zweifelhaft.

Egal: „Deutschland steht auch in schwierigen Zeiten an der Seite des Globalen Südens“, verkündeten die beiden Minister großmäulig. Ganz Deutschland? – sicherlich nicht!

 

Staatspleite voraus

Schwierig sind die Zeiten in der Tat, schaut man sich die aktuelle Analyse des Bundesrechnungshofes an. Deutschland ist so hoch verschuldet wie nie zuvor: Die öffentlichen Schulden von Bund, Ländern und Gemeinden beliefen sich im ersten Quartal 2025 auf fast 2,7 Billionen Euro. Allein die damit verbundenen Zinskosten betrugen im Jahr 2024 etwa 46 Milliarden Euro. Bei einer solchen Größenordnung könnten staatliche Kernaufgaben dauerhaft nicht mehr aus den Einnahmen finanziert werden, stellt der Bundesrechnungshof fest. Und das große Schuldenmachen geht munter weiter, auch auf EU-Ebene, wobei Deutschland für die Schulden des EU-Bürokratiemonsters immerhin zu etwa einem Viertel haftet. Schon jetzt reicht das jährliche Wirtschaftswachstum nicht mehr aus, um die jährlichen Zinszahlungen auf die öffentliche Verschuldung zu erwirtschaften. Übrigens, auch die sogenannten „Sondervermögen“ sind nichts weiter als Schulden, auch wenn der Begriff das Gegenteil vorgaukelt.

Doch die Politik unternimmt keinerlei Anstrengungen, um die Schuldensause einzuhegen oder die Zerstörung des deutschen Wohlstands im Namen der Klimareligion zu beenden.

Deutsche Kraftwerke, vor allem die Kernkraftwerke, werden nicht nur abgeschaltet, sondern planmäßig zerstört. Am 25. Oktober werden die nächsten Kühltürme, diesmal in Gundremmingen, gesprengt. Dies gilt auch für viele Kohlekraftwerke, wie z. B. die Sprengung des funkelnagelneuen Kraftwerkes Moorburg bei Hamburg. Ersatz für die zerstörten Anlagen gibt es nicht, denn darum geht es den Klimaideologen nicht; es geht darum, eine energiepolitische Umkehr unmöglich zu machen. Bis 2045 sollen alle deutschen Kraftwerke verschrottet werden. Von da an soll nur noch eine Vollversorgung durch „erneuerbare Energie“ erlaubt sein.

 

Energiewende – Unternehmen „Verbrannte Erde“

Auf dem Papier funktioniert das: autark mit einer Verzehnfachung der aktuell bestehenden Windkraftwerke und Sonnenpaneele werden. Statt heute 30.000 Windräder wären das dann 300.000 (fast eines pro km² Landesfläche), statt 30 Millionen Solarpaneelen dann 300 Millionen. Abgesehen von den Folgen für das Landschaftsbild wird gerne vergessen, daß die sogenannte Energiewende mit Unsummen an Steuergeld subventioniert wird: Die staatlich garantierte Subventionszusage pro Windrad gilt für 20 Jahre, was bis zu 40 Millionen Euro pro Windrad bedeuten kann – ein lukrativeres Geschäft gibt es bis auf weiteres nicht. Selbst wenn man morgen den volkswirtschaftlichen Unsinn beenden würde, dann blieben alle bisher abgeschlossenen Verträge weiter gültig, bis ihre 20-Jahres-Frist abgelaufen ist. Dabei sind die Solaranlagen noch gar nicht einbezogen.

Im Grunde genommen ist eine Umkehr bereits jetzt schon unmöglich: Deutschland hat bereits ohne Not mehr als fünfzig Prozent seiner konventionellen Kraftwerksinfrastruktur – Arbeit und Volksvermögen von Jahrzehnten – zerstört.

Außerhalb der staatlichen Energieplanwirtschaft läuft es nicht zuletzt aufgrund dieser wahnsinnigen Energiepolitik nicht mehr so rund: Zehntausende Unternehmen gehen Jahr für Jahr insolvent, zehntausende Arbeitsplätze gehen im Wochentakt verloren und tausende Firmen fliehen ins Ausland.

 

Außer Spesen nix gewesen

Und die Krönung des Ganzen: Alles vergebens. Selbst wenn man der CO2-Panik folgt, ist Deutschland derzeit nur für ca. 1,6 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Egal, was hierzulande passiert, eine messbare Wirkung auf das Weltklima ist damit völlig ausgeschlossen. Wer seine Energieversorgung am Mittelalter ausrichtet, der wird auch im Mittelalter enden. Was Deutschlands Neider in zwei Weltkriegen nicht vermochten, könnte ihren Erfüllungsgehilfen in der bundesdeutschen Politik am Ende doch noch gelingen.