
Mit einem offenen Brief haben sich mehrere Historiker, Vertreter von Gedenkstätten, Zeitzeugen und Opferverbände an den Landtag, die Landesregierung und die Stadtverwaltung gewendet. Darin fordern sie, dass die Lenin-Figur nicht unter Denkmalschutz gestellt werden soll. Unter anderem heißt es in dem Brief, dass die Statue ein Symbol der Unterdrückung und nicht der Befreiung ist. So wurden beispielsweise alleine in Schwerin zwischen 1950 und 1953 mehr als 100 Todesurteile von einem sowjetischen Militärtribunal verhängt. Unter anderem deshalb fordern die Opferverbände schon seit Jahrzehnten, die Bolschewisten-Figur zu entfernen oder sie wenigstens nicht mehr staatlich zu ehren. Die Verfasser des Briefes kritisieren außerdem, dass das Denkmalpflegeamt die Perspektive der Opfer „nur sehr unzureichend berücksichtigt“ habe.
Weiter heißt es, dass Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahren „allzu große Nähe zu russischen Interessen“ gezeigt und damit den Opfern des Kommunismus vor den Kopf gestoßen habe. Anstelle von Lenin könnte dann zum Beispiel Arno Esch geehrt werden. Der Rostocker Student war ein Opfer des Stalinismus und wurde 1951 wegen angeblicher Spionage in Moskau hingerichtet. Abschließend heißt es in dem Brief: „Wir wollen die Geschichte nicht entsorgen. Daher regen wir an, die Lenin-Statue zu entfremden, mit Pflanzen überwuchern zu lassen oder mit entsprechenden Hinweistafeln im Innenhof des ehemaligen KGB-Gefängnisses am Demmlerplatz in Schwerin aufzustellen.“
Das Landesdenkmalamt behauptete allerdings, dass die heutige Gesellschaft stark genug sei, sich mit Symbolen aus der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Außerdem rechtfertigt die Behörde ihr Vorhaben mit dem „hohen historischen Zeugniswert“ und einem „nationalen Alleinstellungsmerkmal“ als Dokument der DDR-Geschichte. Dies gilt offensichtlich nur für Denkmäler des Kommunismus, denn wenn es um die Symbole des Nationalsozialismus geht, geraten insbesondere die linksgrünen Gesinnungswächter noch immer in Panik. So wie beispielsweise auch der Schweriner Bürgermeister Rico Badenschier (SPD), der die vorgeschlagene Umsetzung in das ehemalige KGB-Gefängnis, das als Dokumentationszentrum für die Opfer aller Gewaltherrschaften dient, für keine gute Idee hält und ablehnt. Seine abstruse Befürchtung ist, dass der Fokus auf die rote Diktatur der Nachkriegszeit das Leid „der Opfer der NS-Herrschaft“ verharmlosen könnte. Für Badenschier und auch für seine Parteigenossin Bettina Martin, Kulturministerin Mecklenburg-Vorpommerns, gehört Lenin zur Stadtgeschichte und soll da stehen bleiben, wo er ist. Dass sie damit die Opfer der kommunistischen Gewaltherschaft verhöhnen, scheint ihnen völlig egal zu sein.
Verhaltene Kritik kommt von der AfD-Fraktion. Deren kulturpolitscher Sprecher Thore Stein nannte das Lenin-Schandmal „befremdlich“, warnte aber davor, „zu leichtfertig lediglich einen Abriß zu fordern. Vielmehr sollte man eben an genau jene menschenverachtende Ideologie des Bolschewismus und seiner Nachahmer erinnern, für die Lenin stand.“ Stein forderte, stattdessen über den Bolschewismus aufzuklären: „Dieses Mahnmal muß aber in einen geschichtsdidaktischen Kontext vor Ort eingebettet werden – oder sofern das nicht möglich ist, an einen Ort transloziert werden, an dem diese Aufklärung umgesetzt werden kann.“ Sollte das nicht möglich oder nicht gewollt sein, käme für den AfD-Politiker auch ein Abriß in Frage. Steins Aussagen offenbaren das Dilemma der Doppelmoral innerhalb der AfD, denn trotz des imperialistischen Überfalls auf die Ukraine, ist die rechtspopulistische Partei in der überwiegenden Mehrheit nach wie vor freundschaftlich mit Russland verbunden. Mitglieder der Partei, wie der Co-Vorsitzende Tino Chrupalla, biedern sich Putin regelrecht an und entblöden sich auch nicht, bei Gedenkveranstaltungen offiziell Rotarmisten zu ehren.
Weitere Kritik kam auch aus der CDU-Fraktion, deren wissenschaftspolitische Sprecherin Katy Hoffmeister der SPD-geführten Landesregierung sagte: „Eine Statue, die Opfer des Kommunismus verhöhnt, darf kein staatlich geschütztes Denkmal werden. Dass die Aufwertung der Statue zum Tag der Deutschen Einheit kommuniziert wurde, zeugt zudem von einem eklatanten Mangel an historischem Gespür.“ Auch die CDU-Politikerin wäre für einen Abriß des Schandmals, sollte sich keine Lösung finden. Jedoch regiert die SPD in Mecklenburg-Vorpommern bekanntlich gemeinsam mit „Die Linke“ – der Nachfolgepartei der kommunistischen SED!
Unsere nationalrevolutionäre Partei und Bewegung Der III. Weg lehnt den Denkmalschutz für die kommunistische Lenin-Statue und andere rote Schandmäler entschieden ab. Insbesondere mit dem Blick auf den aktuellen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, wirkt ein Denkmalschutz für ein kommunistisches Relikt wie ein Schlag ins Gesicht all jener Nationen, die ihre sowjetischen Monumente bereits entfernt haben und von Moskaus erneutem imperialistischen Drang massiv bedroht werden bzw. sich bereits im Abwehrkampf gegen die neobolschewistische Gefahr befinden. Der III. Weg befürwortet den Abriß aller antideutschen Besatzungs-Schandmäler in unserem Land!
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t.me/UNNordland













